www.CampAmerika.de
Ein Reisebericht von Britta und Markus Hachenberger
Stories rund um Nordamerika
Story

 
 
 
State Park - 1A Naherholungsgebiet

 
 
 
 
 
 
 
Tagebuch
Tagebuch
Teil01
Teil02
Teil03
Teil04
Teil05
Teil06
Teil07
Teil08
Teil09
Teil10

Reiseverlauf
Reiseverlauf

Teil01
Teil02
Teil03
Teil04
Teil05
Teil06
Teil07
Teil08
Sie sind oft nicht größer als zwei aneinanderliegende Fußballfelder, manchmal aber fast so groß wie das Saarland. Von der Ausstattung können sie recht verschieden sein, aber immer vereinen sie Natur mit den Freizeitwünschen der Menschen und das in Einklang zu bringen, ist das Ziel der Ranger eines jeden Stateparks in den USA wie in Canada. (In Canada heißen solche Parks auch Provincial Parks.)
Vom Standpunkt eines Travellers gesehen ist ein Statepark die beste Alternative für den Nachtaufenthalt, vorausgesetzt, der Park  hat einen Campingplatz. Das ist nicht immer der Fall, aber es kommt oft genug vor, dass man bei guter Planung durchaus von einem Statepark zum anderen fahren kann, ohne auch nur einmal das immense Angebot von privaten Campgrounds in Anspruch genommen zu haben. Stateparks haben durchweg die großzügigeren Stellplätze an den schöneren Plätzen. Die privaten Stellplätze liegen oft direkt an der Straße, die Stateparks meist mitten in der Natur. Die Badehäuser sind meistens nicht so komfortabel ausgestattet, sind aber generell sauber. Sie haben eine Grundausstattung, die fast überall gleich ist. Alle Einrichtungen sind behindertengerecht, es gibt immer einen Münzfernsprecher und oft auch eine Waschmaschine vor Ort. Der Picknicktisch und die Feuerstelle mit Grill sind obligatorisch. Feuerholz ist fast immer für einen Obolus zu bekommen. Und obendrein sind die Campingplätze der Stateparks meist die billigeren Plätze. Die Nacht kostet auch schon mal unter 10$, aber meistens liegt der Preis für eine Nacht zwischen 12  und 18$. Aber Campen ist nicht das vordergründige Ziel der Stateparkbetreiber. In erster Linie sollen die Parks eine Anlaufstation für Familien sein. Es gibt immer eine Unmenge Picknicktische und Grills für die Besucher. Oft kann man Kanus oder sogar Motorboote leihen. Es gibt Kinderspielplätze, Bootrampen, Volleyballfelder, Horseshoespiele und eine Menge mehr für ausgelassene Unterhaltung. In ganz vielen Fällen bietet der Park sogar etwas ganz Besonderes, was ihn von den anderen prinzipiell unterscheidet. Im Manatee Springs State Park gibt es zum Beispiel Seekühe in freier Natur zu bewundern, was ja nicht gerade alltäglich ist. Aber in einem sind sie sich fast alle gleich. Die Ranger der Stateparks wachen über ein natürliches Gleichgewicht, das Natur und Mensch zu verbinden versucht. So gibt es immer Naturlehrpfade, auf denen Kinder wie Erwachsene über die regionalen Pflanzen- und Tierarten aufgeklärt werden. Mit großer Sorgfalt kämpfen die Ranger um den Erhalt bedrohter Pflanzen- und Tierarten und schaffen es trotzdem, den Menschen einzubeziehen. Die Leute sollen beobachten und lernen, aber sie dürfen nichts mitnehmen oder gar zerstören. Der Leitspruch der State- und Nationalparks ganz Nordamerikas lautet:
Take nothing but pictures, waste nothing but time, leave nothing but footprints!

 
Zum Tagebuch 18. Dezember 2000
Zurück zum Tagebuch
Zum Reiseverlauf 16. Dezember 2000
zurück zum Reiseverlauf
Zurück zur Übersicht
Zurück zur Übersicht
nach oben
nach oben

Ende dieser Seite


mail an CampAmerika
Tagebuch
Reiseverlauf
Gesamtkarte
Fotoalbum
Reisevorbereitung
Live-Chat
Story
Register
Home
Inhalt
CD
Gästebuch
Wohnung
Camper
Ausrüstung
Auszeit+Job
Finanzen
Papierkram
Tips
S
T
O
R
Y

S
T
A
T
E

P
A
R
K