www.CampAmerika.de
Ein Reisebericht von Britta und Markus Hachenberger
Stories rund um Nordamerika
Story

 
 
 
Ein Gang durch den Shenandoah-Wald

 
 
 
 
 
 
 
Tagebuch
Tagebuch
Teil01
Teil02
Teil03
Teil04
Teil05
Teil06
Teil07
Teil08
Teil09
Teil10

Reiseverlauf
Reiseverlauf

Teil01
Teil02
Teil03
Teil04
Teil05
Teil06
Teil07
Teil08

 

Stille - nur die eigenen Schritte begleiten einen auf dem Weg durch dichtes Unterholz und an undurchdringbarem Wald vorbei. Und die allgegenwärtigen Mückchen, nicht größer als ein Stecknadelkopf, aber dafür zahlreich. Ich habe mir angewöhnt, im gleichen Rhythmus wie ich ein Bein vor das andere setze, auch mit den Händen um den Kopf herum zu wedeln. Das kühlt und hält die Mücken fern. Nur selten hört man einen Vogel in den Baumzipfeln singen - und wenn, scheint es so, als nenne er mindestens 20 Quadratkilometer sein eigen. Hier ist halt alles etwas größer. Plötzlich steht ein Junghirsch auf dem Weg. Aus 20 Metern Entfernung beäugt er uns und läuft dann in gemäßigtem Tempo vor uns davon. Die Tiere hier haben scheinbar keine Angst vor den Menschen - nur Respekt, wie wir vor ihnen. Genau wie die Schmetterlinge, sie fliegen einem auf die ausgestreckte Hand und sind von dort kaum noch weg zu bekommen. Diese fliegenden Geschöpfe haben sich an einem Bach eingefunden, der sein Wasser in kleine Pools laufen lässt, um es an der der gegenüberliegenden Seite in das nächste Becken zu entlassen. Dadurch bilden sich große Badewannen mit immer frischem Bachwasser. Ein Bad ist unverzichtbar. Der Weg führt uns weiter durch dichten Kastanienwald, dessen  Bestand durch den Schwalmspinner stark bedroht ist. Hier überlässt man die Natur sich selbst. Sterben die Kastanien hier aus, machen sie Platz für andere Arten. Plötzlich springt etwas vor uns ins Gebüsch und verschwindet im Unterholz. Was es war, konnten wir nicht sehen, aber es macht uns deutlich, dass wir hier im Shenandoah-Wald mitten in der Natur sind und nur zu Gast in einer Landschaft, die eigentlich den Tieren gehört. Ja - auch Bären gibt es hier. Wir wollen allerdings keinem begegnen. Es reicht uns, wenn wir sie auf Bildern bewundern können.

 
Zum Tagebuch 13.-17. August 2000
zurück zum Tagebuch
Zurück zur Übersicht
Zurück zur Übersicht
nach oben
nach oben

Ende dieser Seite


mail an CampAmerika
Tagebuch
Reiseverlauf
Gesamtkarte
Fotoalbum
Reisevorbereitung
Live-Chat
Story
Register
Home
Inhalt
CD
Gästebuch
Wohnung
Camper
Ausrüstung
Auszeit+Job
Finanzen
Papierkram
Tips
S
T
O
R
Y

S
H
E
N
A
N
D
O
A
H