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Ein Reisebericht von Britta und Markus Hachenberger
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Der Südosten
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Der Süden
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Der Südwesten
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Der Westen
Teil 6
Der Nordwesten
Teil 7
Der Norden
Teil 8
Der Heimweg

 
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bilder/rockies/CacheNFLoganUtah.jpg
Cache National Forest, Utah


Strecke (von - nach)
Datum
Distanz insg.[km]
Jasper NP - Edmonton / Alberta
09. Juni 2001
348 km
33873
Edmonton - Elk Island NP / Alberta
11. Juni 2001
79 km
33997
Elk Island NP - Colonsay / Saskatchewan
13. Juni 2001
562 km
34587
Colonsay - Riding Mountain NP / Manitoba
14. Juni 2001
534 km
35112
Rinding Mountain NP - Spruce Woods PP / Manitoba
15. Juni 2001
175 km
35287
Spruce Woods PP - Whiteshell PP / Manitoba
17. Juni 2001
343 km
35630
Whiteshell PP - Big Falls / Minnesota
18. Juni 2001
357 km
35987
Big Falls - Cromwell / Minnesota
19. Juni 2001
229 km
36216
Cromwell - Judge C.R. Magney SP/ Minnesota
23. Juni 2001
275 km
36491
Judge C.R. Magney SP - Sleeping Giant PP / Ontario
24. Juni 2001
199 km
36690
Sleeping Giant PP - Rainbow Falls PP / Ontario
25. Juni 2001
189 km
36879
Rainbow Falls PP - Obatanga PP / Ontario
26. Juni 2001
253 km
37132
Obatanga PP - Pancake Bay PP / Ontario
27. Juni 2001
212 km
37344
Pancake Bay PP - Spragge / Ontario
28. Juni 2001
262 km
37606
Spragge - Oastler Lake PP / Ontario
29. Juni 2001
310 km
37916

Vom Jasper NP nach Edmonton ( 348 km )

Heute machten wir es wahr. Wir schlugen entgültig östliche Richtung ein. Wir machten uns unwiderruflich auf die lange Heimreise, endlich. Es war ein Gefühl, als führe man in Urlaub. Wir waren aufgeregt wie an unserem ersten Reisetag in den USA, obwohl wir bis an die Ostküste noch über 4500 km vor uns hatten. Doch wir machten heute einen Anfang und das wurde auch langsam Zeit.
Vom Jasper National Park aus führt der Yellowhead Highway oder auch die 16 über Hinton und Edson in Richtung Edmonton . Die Straße geht durch bewaldete, relativ flache, kaum besiedelte Gegenden und der Highway selbst ist wohl in der Landschaft - in der sich Wald, Fluss und See einander abwechseln - die einzige Unregelmäßigkeit. Eigentlich ändert sich das Bild nicht wesentlich, bis kurz vor Edmonton, dann nimmt die Bevölkerungsdichte schlagartig zu, genauso wie die Zahl der Fastfoodketten und der Autowerkstätten. Wir fuhren den Yellowhead Highway bis kurz vor die Stadt und bogen dann auf die 16A ab, hielten uns auf der 216 bzw. 2 um bis zum Rainbow Valley City Campground zu gelangen, wo wir zum zweiten Mal seit Reisebeginn einen voll besetzten Campingplatz vorfanden. Also mussten wir noch ein Stückchen weiter raus aus der Stadt und nach 348 Tageskilometern und 33873 km insgesamt kamen wir auf dem Klondike Valley Campground am südlichen Ende der Stadt an.

bilder/yellowhead/EdmontonKlondikeValleyCG.jpg
Campground
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Tagebuch 10 Juni 2001
Karte Alberta
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Von Edmonton zum Elk Island NP ( 79 km )

Die Fahrt aus Edmonton über die 16 in den Elk Island National Park erwies sich als einfache und kurze Strecke. Kaum hatten wir das Getümmel um Edmonton herum verlassen und befanden uns wieder auf dem autobahnähnlichen Yellowhead Highway, kamen wir auch schon im Elk Island National Park an. Dort quartierten wir uns nach 79 Tageskilometern (+45 km in Edmonton ) und 33918 km insgesamt auf dem Sandy Beach Campground ein.

bilder/yellowhead/EdmontonKlondikeValleyCG.jpg
Campground
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Vom Elk Island NP nach Colonsay ( 562 km )

Noch am Vorabend saßen wir friedlich zusammen und lobten unseren Generator, weil er momentan - da unsere beiden Batterien (Fahrzeug- wie die Camperbatterie) langsam, aber sicher ihrem zeitlichen Ende entgegen waberten - einen Sicherheitsaspekt darstellt, da er bei Totalausfall der Batteriespannung in Nullkommanix die Batterien trotz Alterungserscheinungen wieder aufgeladen hat. Genau zu diesem Zeitpunkt geht das Ding unvermittelt aus und hat seitdem keinen Mucks mehr von sich gegeben. Damit hat er die Vertrauensfrage gleich beantwortet und er entging nur knapp dem schnellen Tod durch Ertränken. Jetzt müssen wir doch tatsächlich die letzten Wochen noch auf Strom aus der Dose verzichten, wenn wir nicht gerade auf einem Luxuscampingplatz mit Elektrizität stehen. Dass dadurch auch neue Batterien fällig waren, stand außer Frage. Also fuhren wir - nachdem wir Starthilfe eines netten Campingkollegen in Anspruch genommen hatten - zurück auf den Yellowhead Highway (16) in die nächste Stadt (Vegreville ) und deckten uns dort mit zwei Bootsbatterien ein. Damit war die Sache erst mal erledigt und wir konnten unsere Fahrt nach Osten fortsetzen. Diese Fahrt wird mir wohl für immer in Erinnerung bleiben, weil ich mich an kaum etwas außer an Weizenfelder erinnern kann. Ich meine, bis Lloydminster (das sinniger Weise mit zwei "L" am Anfang geschrieben wird) beschrieb die Straße - wenn auch nur ansatzweise - manchmal eine Kurve und das Land war blauäugig gesehen das, was man hügelig nennen könnte. Die Gegend besteht aus 100% Landwirtschaft und das bietet für den Antibauern eben nicht viel Sehenswertes. Doch in Saskatchewan (der Provinz mit dem unaussprechlichen Namen) übertreffen sich die Landwirte selbst. Hier wird bis zum Horizont (und wahrscheinlich darüber hinaus) Weizen angebaut, als müsse man hier in Saskatchewan den Bedarf der ganzen Welt decken. Städte wie N. Battleford oder Saskatoon sind das Hässlichste, was Städteabauer jemals zustande gebracht haben. Obwohl es in Wirklichkeit gar keine Städte sind. Vielmehr handelt es sich abermals um die Aneinanderreihung wellblechartiger Fastfoodketten und stinkender Tankstellen, vor denen Traktoren so groß wie Einfamilienhäuser parken. Und sobald man die Stadt verlassen hat, ist man umgeben von Trilliarden Quatratkilometern Ackerlands und sonst nichts. Ab und zu fliegt mal eine Mücke gegen die Windschutzscheibe, oder besser, die Windschutzscheibe presst sich mit unglaublicher Geschwindigkeit gegen den kleinen Körper der Mücke. Doch wie man es auch sieht, es bleibt ein herausragender Moment auf dem Weg durch Saskatchewan und seine Prärie. Nach unglaublichen 562 Tageskilometern (+ 19 km im Elk Island NP) und 34578 km insgesamt kamen wir auf dem Painted Rock Campground des Ehepaars Hugh und Marg Kirk in der Nähe von Colonsay an.

bilder/yellowhead/ColonsayPaintedRockCG.jpg
Campground
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Karte Saskatchewan
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Von Colonsay zum Riding Mountain NP ( 534 km )

Von Colonsay aus ging es über den Yellowhead Highway (16) weiter in Richtung Osten. Auch mit der Gefahr, dass ich mich wiederhole, Sakatchewan ist zwar nicht hässlich, aber totlangweilig. Die Felder rings um uns herum sind zwar alle grün und durch gelegentliche Waldgebietchen aufgelockert, man kann immer wieder kleine Seen und Tümpel entdecken, auf denen Enten sich dem Nichtstun widmen, aber das über eine Strecke von mehreren hundert Kilometern, das grenzt schon an eine Zumutung. Wenn man dann noch solch ein Glück hat, wie wir es hatten und ununterbrochen durch anhaltenden Regen fährt, dann kann die Reise durch Mittel-Kanada schon zur Strapaze werden. Saskatchewan ist um zweidrittel größer als Deutschland und hat nicht mal eine Million Einwohner, wovon der größte Teil in den Städten Regina (Hauptstadt) und Saskatoon lebt. Jetzt kann man sich gut vorstellen wie es ist, an einem einzigen Acker in einer Länge von 1000 km vorbeizufahren und alle 200 km durch eine Siedlung mit mehr als 250 Einwohnern durchzukommen. Da kann eine normale Kuh schon zu einer Sehenswürdigkeit werden, oder eine Tankstelle als Mekka für vereinsamte Urlauber. Für uns gab es gerade bei anhaltendem Regen nur ein einziges Ziel: durchhalten und weiterfahren. In Yorkton bogen wir vom Yellowhead Highway auf die 10 ab, die dann ab der Grenze zu Manitoba zur 5 wurde. Für einen kurzen Moment glaubten wir, dass sich mit der Provinzgrenze nach Manitoba auch die Landschaft etwas geändert hätte, doch es blieb beim Einheitsacker und den grünen Feldern. Nur eins änderte sich. Es regnete noch stärker als in Saskatchewan . In Dauphin bogen wir dann auf die 10 in nördliche Richtung ab und enterten den Riding Mountain National Park. Nach 534 Tageskilometern und 35112 km insgesamt kamen wir auf dem Wasagaming Campground an. Da der Platz kaum das Foto wert gewesen wäre und meine Kamera sowieso unter Wasser nicht richtig funktioniert, habe ich auf ein Bild vom Platz verzichtet (und außerdem habe ich es bei unserem fluchtartigen Fortkommen vergessen).

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Tagebuch 14 Juni 2001
Karte Manitoba
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Vom Riding Mountain NP zum Spruce Woods PP ( 175 km )

Am 15. Juni 2001, zu einer Zeit im Jahr, wo man glauben könnte, man erfreue sich an sonnigen Tagen in einer wunderschönen Umgebung, verlassen wir bei strömendem Regen den Riding Mountain National Park mit der Hoffnung, ein paar Kilometer weiter im Süden auf freundlicheres Wetter zu stoßen. Unter Umständen wären wir in dem durchaus erkennbar schönem Park auch etwas länger geblieben, doch die Wettervorhersage kündigte auch für die kommenden Tage Weltuntergangsstimmung an. Was bleibt einem da übrig, als weiter zu fahren und die Hoffnung auf Wetterbesserung nicht aufzugeben? Wir hielten uns weiter auf der 10 in RichtungMinnedosa und fuhren kurz vor Brandon das erste Mal auf den Trans Canadian Highway No.1 in östliche Richtung auf. Die Spannung und die Abenteuerlust, die unweigerlich bei uns geweckt wurde, als wir uns vorstellten, dass wir irgendwann einmal den Trans Canadian Highway durch Kanada fahren würden, ist längst der nüchternen Erkenntnis gewichen, dass auch der Trans Canadian Highway nur eine Straße ist, die nicht gerade als Panoramastraße bezeichnet werden kann. Wir schafften gerade so 25 km, auf denen uns mehrere Lkws überholten und ein verrückter Radfahrer auf der rechten Spur den Anhalterdaumen rausstreckte, bevor wir auf die 5 zum Spruce Woods Provoioncial Park abbogen. Nach 175 Tageskilometern und 35287 km insgesamt kamen wir auf dem schönen Kiche Manitou Campground bei Nieselregen und Windstärke 12 an.

bilder/yellowhead/SpruceWoodsPPKicheManitouCG.jpg
Campground
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Vom Spruce Woods PP zum Whiteshell PP ( 343 km )

Am 17. Juni 2001 ging es weiter auf unserer Heimreise, nicht ohne ständig das Ziel vor Augen zu haben. Das mag für manch einen komisch wirken, durch eins der schönsten Länder zu fahren und das ferne Deutschland vor Augen zu haben, doch Manitoba hat nur wenig mehr zu bieten als Saskatchewan und außerdem sind wir unser Camperleben fast ein bisschen leid. Dass ich das ausgerechnet jetzt schreibe, wundert mich selbst ein wenig, doch jetzt ist es raus. Und ich bleibe dabei, wenn man mal den Heimweg angetreten hat, dann kann der Weg dorthin noch so schön sein (was er bislang nicht war), dann möchte man ihn so schnell wie möglich hinter sich bringen. Und kurz gesagt, es reicht ja jetzt auch, oder?! Dass unsere Reisekasse empfindlich leer ist, kommt noch dazu. Aber wir haben beschlossen, diesen Kontinent nicht zu verlassen, ohne unsere "Stiefeltern" in Minnesota zu besuchen, die uns damals in Florida so herzlich umsorgt haben. Doch auch bis dahin sind es noch ein paar Kilometer. Wir fuhren also aus den Spruce Woods Provincial Park über die 5 nach Süden raus, um 15 Kilometer weiter auf die 2 in Richtung Osten abzubiegen. Diese Route nachWinnipeg war etwas kürzer als der Highway 1 und kaum befahren, dennoch blieb es ein Weg durch endlose Ackergebiete und Weidelandschaften. Erst 70 km hinter Winnipeg, nachdem wir wieder auf den Trans Canadian Highway (1) auffuhren, wechselte niedriger Wald die Felder ab und wir hatten geographisch gesehen die Hälfte des Weges zwischen West- und Ostküste hinter uns gebracht. Kurz vor der Grenze nach Ontario bogen wir auf die 44 ab und damit in denWhiteshell Provincial Park. Dieses Natur- und Erholungsgebiet ist ein Traum für Kanufahrer. Abertausende Seen sind durch kleine Flüsslein miteinander verbunden und bieten somit die Möglichkeit, sich wochenlang in der Wildnis herumzutreiben. Diese Art der Naturerkundung gefällt mir immer besser, da man nicht den schweren Rucksack auf den Schultern tragen muss. Wir schafften es allerdings nur bis zum nahegelegenen West Hawk Lake und den gleichnamigen Campground, wo wir nach 343 Tageskilometern und 35630 km insgesamt unseren Platz bezogen.

bilder/yellowhead/WhiteshellPPCG.jpg
Campground
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Vom Whiteshell PP nach Big Falls ( 357 km )

Am 18. Juni 2001 durften wir uns seit längerer Zeit mal wieder über die wunderschöne Strecke freuen. Es ist wie so oft, dass mit der Staatsgrenze sich auch die Landschaft ändert. Und als wir über die 17 nach Ontario einfuhren, sieht auch dieses Mal das Land gleich ganz anders aus. Ontario ist sowieso das Land der tausend Seen (was definitiv untertrieben ist) und hat dadurch für den Reisenden besondere Reize zu bieten. Die 17 führt an Kenora vorbei, einem beschaulichen Städtchen mit traumhaften Blick auf den Lake of the Woods. Bei besagtem See handelt es sich eher um ein verzweigtes Wassergewirr, an dem wir uns die nächsten 140 km auf der 71 in Richtung Süden entlang hangelten. Mal streiften wir die Ufer der vom üppigen Wald eingefassten Seen so dicht, dass man das Gefühl hat, man führe mitten in den See hinein, dann wieder verbindet eine Brücke zwei gegenüberliegende Böschungen, in die eine tiefe Schneise für die Straße geschlagen wurde. Überall an den Ufern sieht man die kleinen Holzhütten, manchmal ganze Holzpaläste, von denen immer ein Steg ins Wasser hinausführt, an dem ein Motorboot liegt. Wer das entsprechende Kleingeld besitzt, parkt schon mal sein Wasserflugzeug vor der Tür, die wohl eleganteste Fortbewegung hier im Reich der Tümpel. Es gibt unzählige Inseln auf den Seen und manche sind so klein, dass gerade mal ein Häuschen darauf Platz findet. Das ist eine wirkliche Idylle, die zumindest nach viel Entspannung und relaxtem Lebensrhythmus aussieht. 
Wir durchquerten Sioux Narrows (ohne einen Indianer zu Gesicht zu bekommen), Nestor Falls und Callper Lake. Dann fuhren wir auf die 11 in östliche Richtung, um in Fort Frances über die Grenze nach Amerika zu gelangen. Dieser Grenzübergang ist ein richtig hässliches Nadelöhr, was einem die Vereinigten Staaten schon im Vorfeld vermiesen kann. Industrieanlagen prägen das Bild und etliche Lkws verstopfen die Grenzbrücke. Und zudem stellte sich heute die finale Frage: Merkt ein amerikanischer Zollbeamter, dass wir das letzte Mal etwas zu lang in den USA verweilten und wie reagiert er darauf? Gemerkt hat er es bestimmt, dennoch bekamen wir eine erneute Aufenthaltsgenehmigung für drei Monate (bis zum 17. September 2001), womit wir jetzt für alle Zukunft aus dem Schneider sind und erstens ungehindert aus den Vereinigten Staaten ausfliegen können, und zweitens nach Wunsch auch wieder einreisen dürfen. Doch unsere Euphorie hielt sich in Grenzen, denn wir wären auch nicht sehr eingeschnappt gewesen, wenn sie uns die Einreise verweigert hätten, hatten wir doch eigentlich genug von den selbstherrlichen Cowboys in elektrischen Einkaufsrollstühlen. Allerdings hätten wir auch Roger und Ramona nicht in Minnesota besuchen können und das wäre schon traurig gewesen. 
Nachdem wir in International Falls (recht großspuriger Name für eine siebeneinhalbtausend Einwohner Stadt) endlich wieder an der Tankstelle Bier kaufen konnten (weil es in Kanada Alkohol immer nur im Liquorstore zu kaufen gibt) und unseren Tank mit günstigem Benzin füllten, ging unsere Fahrt weiter über die 71 in Richtung Süden. An der Landschaft konnte man nicht direkt erkennen, dass man sich wieder in den USA aufhielt, doch wir hatten beide ein bisschen das Gefühl, nach Hause zu kommen, oder zumindest in ein Land zu fahren, das uns recht vertraut ist. Erst drehten wir um das niedliche Örtchen Littlefork (Kleine Gabel) noch ein paar Runden, weil wir einen ausgeschilderten Campingplatz suchten, der urplötzlich vom Erdboden verschluckt wurde, bevor wir nach 357 Tageskilometern und 35987 km insgesamt, kurz vor Big Falls , am reißenden Big Fork River zufällig einen Campingplatz entdeckten, der am Straßenrand mit einem Schild auf sich aufmerksam machte und nur 10 Dollar kostete; Wahrscheinlich weil er von Trilliarden von Moskitos in Beschlag genommen wurde, die uns beim Aussteigen erst mal zeigten, wer dort das Sagen hatte. Da es gerade regnete (wie so oft in den letzten Tagen), schlossen wir uns in der Kabine ein und dichteten die Fenstergummis zusätzlich mit Kaugummi ab. Doch ich brauche nicht zu erwähnen, dass die Biester immer eine Öffnung finden, durch die sie sich heimlich einschleichen, in einer dunklen Ecke warten, bis die Nacht einbricht und sich dann über ihre Opfer hermachen, die dann ihresgleichen am anderen Morgen wutentbrannt die vollgefressenen Blutsauger jagen und in einem atemberaubenden Kampf gegen weiße Wände drücken, nicht ohne einen bestialisch aussehenden roten Fleck zu hinterlassen, der für alle Zeiten als Warnung für kommende Moskitogenerationen unangetastet bleibt und quasi als Mahnmal dient. Doch in Wirklichkeit hilft das alles nichts, denn die Sauviehcher sind einfach in der Überzahl. Wir verbrachten dort wohl eine unserer unangenehmsten Nächte.

bilder/minnesota/BigFallsCityCG.jpg
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Von Big Falls nach Cromwell ( 229 km )

Am 19. Juni 2001 verließen wir fluchtartig den Citypark der nie gesehenen Stadt Big Falls und fuhren weiter über die 6 nach Norden. Die Straße führte durch endlose Waldgebiete und ganze Areale von Laubbaumbeständen litten unter den Fressattacken einer Raupenart, die zur Folge haben, dass mitten im Frühling nicht ein einziges Blatt an den Bäumen hängt. Und dieses Bild zog sich über etliche Kilometer hin. Doch es ist eine periodische Plage, die sich alle fünf bis sieben Jahre wiederholt und die Bäume nicht absterben lässt. Die 6 führte uns durch absolut unbesiedeltes Gebiet, und für eine ganze Weile bekamen wir nur Wald, Wiesen und Seen zu Gesicht. Dann bogen wir auf die 2 in südöstliche Richtung und kamen durch Grand Rapit, bevor wir in Floodwood auf die 73 bogen, um nach Cromwell zu gelangen. Nach 229 Tageskilometern und 36216 km insgesamt kamen wir bei Roger und RamonaHarp an, die wir im Dezember letzten Jahres in Florida kennengelernt haben - unsere amerikanischen Stiefeltern.

bilder/minnesota/HarpsHausCG.jpg
Campground
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Von Cromwell zum Judge C.R. Magney SP ( 275 km )

Es war verdammt noch mal einer unserer schlimmsten, wenn nicht sogar der schlimmste Abschied am 23. Juni 2001. Wir haben auf unserer Tour viele Leute kennengelernt, mit manchen haben wir einen schönen Abend oder sogar ein paar schöne Tage verbracht. Viele davon sind unsere Freunde geworden, auch wenn wir die meisten nicht mehr wiedersehen werden. Doch zu Roger und Ramona haben wir eine besondere Beziehung aufgebaut. Warum wissen wir selbst nicht, schließlich sind sie wesentlich älter als wir und wir teilen nicht gerade viele Hobbys miteinander. Doch sie sind uns dermaßen ans Herz gewachsen, dass der Abschied aus Cromwell besonders schwer viel, denn die Harps sind hier in den USA so etwas wie unsere Zieheltern und die Wahrscheinlichkeit, dass wir sie bald wiedersehen, ist auch nicht gerade viel besser als bei allen anderen. Deshalb waren die ersten Meilen, die wieder in Richtung Heimat gingen und eigentlich leicht von der Hand gehen sollten, überschattet von der Gewissheit, etwas sehr Wertvolles zurückzulassen. Und uns wurde stärker bewusst als es bisher je der Fall war, dass man nicht alles haben kann und dass wir uns sicherlich schon bald wieder nach Roger und Ramona und dem bezaubernden Stückchen Land, auf dem sie leben, sehnen werden. Doch es half kein Klagen, wir mussten weiter Richtung Osten, weiter in Richtung New York City. Wir hielten uns also auf der 210 nach Duluth und fuhren kurz vorher auf die Interstate 35 auf. Am Nordufer des Lake Superior wurde die Straße dann zur 61 und gleichzeitig zur Panoramastrecke. Der Lake Superior ist unglaublich groß, doch wie das bei Dingen eben so ist, die man nicht wirklich überblicken kann, bleibt das wirkliche Ausmaß hinter dem Horizont verdeckt. Die Wasseroberfläche war absolut glatt und ließ ebenfalls nicht auf ein Gewässer schließen, das in Deutschland fast ein Viertel des gesamten Landes einnehmen würde. Seine Ufer sind mal von mittelhohen Klippen gesäumt, mal von richtigen Kieselstränden, an denen viele Wochenendurlauber ihre Kanus und Kajaks zu Wasser ließen. Wir fuhren immer weiter nordöstlich, kamen an diversen State Parks und Orten wie Two HaborsCastle Danger undBeaver Bay vorbei, bevor wir nach 275 Tageskilometern und 36491 km insgesamt auf dem Judge C.R. Magney State Park halt machten und erst mal - nach Tagen des Faulenzens - einen anständigen Spaziergang absolvierten.

bilder/minnesota/JudgeCRMagneySPCG.jpg
Campground
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Vom Judge C.R. Magney SP zum Sleeping Giant PP ( 199 km )

Am 24. Juni 2001 überquerten wir erneut die Grenze nach Kanada. Immer entlang am Nordufer des Lake Superior, erreichten wir über die 61 kurz vor Thunder Bay das Old Fort William, ein weiteres Freilichtmuseum. Nach dem dortigen Aufenthalt ging es über die 11 bzw. 17 vorbei an der Thunder Bay durch Silver Harbour bis zur Sibley Peninsula , einer Halbinsel, die man über die 587 erreicht und die weitestgehend vomSleeping Giant Provincial Park in Anspruch genommen wird. Im dortigen Lake Marie Louise Campground belegten wir nach 199 Tageskilometern und 36690 km insgesamt einen Platz direkt am Lake Marie Louise.

bilder/OntarioLakeOntario/SleepingGiantPPMarieLouiseLakeCG.jpg
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Vom Sleeping Giant PP zum Rainbow Falls PP ( 199 km )

Am 25. Juni 2001 fuhren wir erst einmal an die Südspitze der Sibley Halbinsel , um dort entlang des Ufers eine Wanderung zu machen. Das Wetter war ausgezeichnet und nur die Mücken minderten (wenn überhaupt) das Erlebnis. Nach unserer kleinen Tour verließen wir den Sleeping Giant Provincial Park über die lange Zufahrtsstraße 587 und fuhren wieder auf die 11 bzw. 17 in Richtung Nipigon auf. Die Straße führt unentwegt an der Küste des Lake Superior entlang, manchmal mit atemberaubenden Ausblicken auf die vorgelagerten Inseln und den riesigen See selbst. Wir kamen an den unscheinbaren Orten Dorion, Hurkett und Nipigon vorbei, bevor wir nach 187 Tageskilometern und 36879 km insgesamt auf dem Rossport Campground des RainbowFalls Provincial Parks halt machten. Wir fanden einen schönen Platz in unmittelbarer Nähe des Wassers und fühlten uns wie am Mittelmeer.

bilder/OntarioLakeOntario/RainbowFallsRossportCG.jpg
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Vom Rainbow Falls PP zum Obatanga PP ( 253 km )

Am 26. Juni 2001 wachten wir auf und der noch junge Tag war vom Dunst des großen Lake Superior eingehüllt. Hier am größten der großen Seen im Norden Amerikas wechselt das Wetter in rasender Geschwindigkeit, unabhängig von den Jahreszeiten. Obwohl es beim Verlassen des Rainbow Falls Provincial Parks noch recht frisch war, war schon nach kurzer Zeit der Nebel verschwunden und die Sonne heizte die Luft bis zur 30 Grad Grenze auf. Es wurde schwül und im Auto stieg die Temperatur schnell an. Wir fuhren weiter auf der 17 gen Osten, an hunderten Seen vorbei, die so einladend aussahen, dass wir oft kurz davor waren, einfach anzuhalten und ein Bad zu nehmen. Die ganze Nordküste des Lake Superior ist ein einziges Seengebiet, umrahmt von unendlich viel Wald. Nichts als pure Natur und ein Highway mittendurch, der es den Menschen möglich macht, ihre Güter von einem Ort zum anderen zu transportieren. Doch auch Ontario ist in seiner Größe kaum vorstellbar und der Umfang seiner Wälder und Seen ist zumindest für mich Mitteleuropäer nur ganz schwer abzuschätzen. Doch ich bin so unglaublich froh darüber. Froh, dass ich jeden Tag in unserem Auto etliche Kilometer hinter mich bringe, ohne am Abend eine wesentliche Änderung auf der Karte entdecken zu können. Froh, dass es an diesem Ort noch so viel Natur gibt, gesunde Wälder, eiskalte Seen, die sich bis ins endlose nach Norden ziehen. Wir kratzen gerade mal die Kante dieser riesigen Provinz, ohne einen Hauch davon zu haben, wieviel Land da oben noch dranhängt und wieviel Tiere dort oben noch ungestört ihr Dasein fristen. Dieser Platz und vor allem die intakte Natur wirken geradezu beruhigend auf uns. Und wenn ich mal weit weg von allem sein möchte und ungestört ein Stück Freiheit im ursprünglichem Sinne erleben will, dann komme ich hierher zurück, leih mir ein Kanu und paddle von einem See zum nächsten. Doch vorerst müssen wir mal nach Hause kommen, bevor wir ans Wiederkommen denken können. Das taten wir, indem wir auf der 17 blieben und nur einen kleinen Abstecher nach Marathon machten, wo wir uns mit frischen Lebensmitteln und frischem Bargeld eindeckten. Wir kamen am White Lake Provincial Park vorbei und durchfuhrenWhite River, bevor wir nach 253 Tageskilometern und 37132 km insgesamt auf dem Campground des Obatanga Provincial Parks ankamen. Die Sonne schien, es war schwül und wir ergatterten einen Platz direkt am Burnfield Lake, mit Blick auf die wunderschönen Wälder drumherum. Das Wasser verschafft uns eine willkommene Abkühlung und wir haben wieder einmal ein traumhaftes Plätzchen auf dieser Erde gefunden.

bilder/ontariolakeontario/ObatangaPPCG01.jpg
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Vom Obatanga PP zum Pancake Bay PP ( 212 km )

Am 27. Juni 2001 war wieder einer dieser Tage, an denen ich unerwarteterweise etwas früher als üblich aus den Federn hüpfte, um mir einen kanadischen Morgen aus der Nähe anzuschauen. Doch diesmal tat ich es aus unserer Kabine und ich stand auch nicht freiwillig auf, sondern wurde unlieb von den Moskitos aus dem Schlaf geweckt. Doch eigentlich hatte ich gar nicht wirklich geschlafen, denn diese Viehcher hatten uns die ganze Nacht gequält, bis ich mich dann in aller Frühe dafür entschlossen hatte, den Biestern eine eigene Story zu widmen:

Moskitos - Provinzvogel Ontarios

Diese verkürzte Nacht war letztendlich auch ausschlaggebend dafür, dass wir uns überhaupt weiter auf die Reise begaben, denn eigentlich gefiel uns der Platz im Obatanga Provincial Park ausgesprochen gut. Doch noch so eine Nacht hätte ich persönlich nicht durchgestanden. Deshalb fuhren wir wieder auf die 17 auf, die sich nun an der Ostküste des Lake Superior entlang schlängelte. Die Landschaft blieb unverändert. Ein einziger Wald, der nur durch seine Seen Auflockerung erfährt. Doch die Steigerung von alledem erlebten wir im 1556 Quadratkilometer großen Lake Superior Provincial Park , in dessen riesigem Gebiet der Wald fast urwaldartig aussieht. Im Gegensatz zu den meisten Forstgebieten in Kanada scheint hier der Wald von jeglichen Waldbränden verschont geblieben zu sein, denn seine Vegetation ist üppig, vielfältig und seine Bäume sind - wie man unschwer an den verschiedenen Größen feststellen kann - unterschiedlichen Alters. Das lässt den Park rauh und ursprünglich wirken. Wir stoppten an zwei Haltepunkten, an der Old Woman Bay und dem Katherine Cove. Beides zwei unsagbar schöne Plätze mit Sandstrand am Lake Superior. Gerade an diesem Tag, an dem die Temperaturen so hoch waren und es allgemein recht schwül war, fühlten wir uns glatt in eine tropische Region versetzt. Wir entschieden uns aber, noch ein bisschen weiter zu fahren und nach 212 Tageskilometern und 37344 km insgesamt kamen wir auf dem Campground des Pancake Bay Provincial Parks an und bezogen erneut einen Platz direkt am Lake Superior . Das Wasser ist hier flach und deshalb etwas wärmer als an anderen Stränden. Der Sand ist sauber und es wurde noch ein angenehmer Badetag. Wer hätte das gedacht?

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Campground
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Vom Pancake Bay PP nach Spragge ( 262 km )

Am 28. Juni 2001 verließen wir den Pancake Bay Provincial Park und hielten uns weiterhin auf der 17. In Sault Ste. Marie frischten wir unsere Vorräte auf und verließen auch die Ufer des Lake Superior, der seit sechs Tagen ständig zu unserer Rechten gelegen hatte. Wir dachten kurz daran, uns die Soo Locks, die enormen Schleusenanlagen der Stadt anzuschauen und vielleicht mal einen Gang über über die International Bridge nach Michigan zu machen, doch uns war heute nicht danach. Also blieben wir auf der 17, die nun eindeutig wieder in östliche Richtung führte und nach etlichen hundert Kilometern wieder dichter besiedeltes Gebiet durchquerte. Und damit hatten wir wohl entgültig den einsamen Teil Kanadas verlassen und drangen definitiv in den Osten vor, der sich allein durch sein dichteres Straßennetz von den übrigen Teilen Nordamerikas abhebt. Ab Sault Ste. Marie liegen die Ortschaften dichter beieinander und ihre berauschenden Einwohnerzahlen von bis über 1500 Einwohnern lassen jedes einzelne Dorf, versetzt in die Region um den Lake Superior , als Großstadt erscheinen. Doch die Orte sind alle recht charakterlos und auch wenn die Landschaft immer noch hübsch anzusehen ist, ist der Zauber des wilden Ontarios vorüber. Das heißt nicht, dass es langweilig wäre. Im Gegenteil. Die dichtere Besiedelung bietet viel Abwechslung fürs Auge, wo man vorher zum Teil über Hunderte von Kilometern nur Wald gesehen hat. Wir legten bei Iron Bridge auf einem schönen Rastplatz eine Pause ein und fühlten uns kurzzeitig an die wunderschönen Rastanlagen Frankreichs erinnert, die uns auf unseren Reisen durch das europäische Land immer sehr willkommen waren. Ja, ja, Europa. Aber bis dahin sind es noch ein paar Tage. Unsere heutige Etappe endete nach 262 Tageskilometer und 37606 km insgesamt in Spragge auf einem KOA-Campground. Wie immer liegt der schöne Platz zwischen Highway und Eisenbahnschienen, wo sonst.

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Campground
Zum Tagebuch 28. Juni 2001
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Von Spragge zum Oastler Lake ( 310 km )

Am 29. Juni 2001 fuhren wir weiter auf der 17 in Richtung Osten und bei Sudburybogen wir dann auf die 69 in Richtung Süden ab. Die Strecke verlor immer mehr an Attraktivität, je näher wir uns dem Ballungsraum um Toronto näherten. Doch auffällig waren die tausenden Autos, die uns entgegen kamen. Alle fuhren sie in die entgegengesetzte Richtung, als würden sie vor irgend etwas davon laufen. Erst später wurde uns bewusst, dass Freitag war und ein ausgesprochen sonniges Wochenende vor der Tür stand. Tja, wir leben seit fast einem Jahr ohne Wochentage, da kommt es schon mal vor, dass man von den Menschenmassen überrascht wird. Um und in Toronto herum leben ca. 4,5 Millionen Menschen, die fahren an solchen Tagen natürlich raus aufs Land und hinein in die Provincial Parks. Wir hatten uns entschieden, auf dem Oastler Lake Provincial Park halt zu machen und konnten von Glück sprechen, dass wir überhaupt noch einen Platz bekamen. Nach 310 Tageskilometern und 37916 km insgesamt stellten wir unseren Camper mitten im Wald ab, auf einem Platz, der garantiert von Moskitos heimgesucht wird und dem Lärm des Highways und der nahegelegenen Schienentrasse ausgesetzt ist. Es ist eben nicht jeder Provincial Park gleich ein Paradies.

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