Tagebuch
Reiseverlauf
Gesamtkarte
Fotoalbum
Reisevorb
Live-Chat
Story
Register
Home
Inhalt
CD
Gästebuch
Tagebuch
Reiseverlauf
Gesamtkarte
Fotoalbum
Reisevorb
Live-Chat
Story
Register
Home
Inhalt
CD
Gästebuch
Tagebuch
Reiseverlauf
Gesamtkarte
Fotoalbum
Reisevorb
Live-Chat
Story
Register
Home
Inhalt
CD
Gästebuch
Tagebuch
Reiseverlauf
Gesamtkarte
Fotoalbum
Reisevorb
Live-Chat
Story
Register
Home
Inhalt
CD
Gästebuch
Tagebuch
Reiseverlauf
Gesamtkarte
Fotoalbum
Reisevorb
Live-Chat
Story
Register
Home
Inhalt
CD
Gästebuch
Tagebuch
Reiseverlauf
Gesamtkarte
Fotoalbum
Reisevorb
Live-Chat
Story
Register
Home
Inhalt
CD
Gästebuch
Tagebuch
Reiseverlauf
Gesamtkarte
Fotoalbum
Reisevorb
Live-Chat
Story
Register
Home
Inhalt
CD
Gästebuch
|
New Hampshire
|
Vom Mammoth
Cave NP zum Lake Cumberland ( 220 km )
Am 25. Oktober
2000 fuhren wir den Cumberland
Parkway über Glasgow und Somerset
in Richtung Osten. Kurz vor Somerset überquerten wir wieder
einmal die Zeitgrenze zur Eastern Time. Der Parkway kostete uns
auf ganzer Länge 2 US$ und ist nicht gerade das, was einen Parkway
auszeichnet, nämlich landschaftlich reizvoll und werbefrei. Aber er
ist nicht so überlaufen wie manch andere Interstate. Somerset
war ein großes Erlebnis. Ich erzähle nichts neues, wenn ich
sage, dass alle amerikanischen Mittelklasse-Städte gleich aussehen.
Vom Kern der City erstreckt sich erst einmal in jede Himmelsrichtung ein
breiter Highway, an dessen Rändern sich eine Fressbude an die nächste
reiht. Auch wenn das in Deutschland kaum vorstellbar wäre. Hier jedoch
steht der Mc Donalds neben dem Shooney's, Burger King
, Wendy's, Subway und noch etwa 100 anderen Fast-Food-Häusern,
ohne dass sie den Eindruck erwecken, sie seien schlecht besucht. Ganz Amerika
muss sich hier am Strassenrand ernähren, zwischen Lenkradsäule
und Rückenlehne, denn für eine Mahlzeit steigt schon lange niemand
mehr aus dem Auto aus. Und weil sie fast alle ihre Autos zum Wohnzimmer
umgerüstet haben (nicht nur weil sie so schön dekoriert sind,
sondern auch weil sie ähnlich große Ausmaße haben), verbrauchen
sie auch eine Menge Sprit. Das heißt, in Somerset konnten
wir mindestens 25 Tankstellen entlang einer einzigen Straße zählen
und die anderen Straßen werden nicht weniger Tankstellen haben. Das
muss man sich mal vorstellen. Der größte Witz wäre ja,
wenn ich einfach mal jemanden auf der Strasse fragen würde: " Können
sie mir sagen, wo ich hier etwas zu Essen bekomme und danach vielleicht
noch schnell mein Auto auftanken kann?" Und weil sich die Amis hier am
Straßenrand vollfressen und beim Tanken hinter dem Steuer regelmäßig
kollabieren, brauchen sie innerhalb der Stadtgrenzen mindestens 20 Motels,
wo sie sich von den Anstrengungen des Tages erholen können. Die Motels
machen nämlich den Rest der Bauten in der Stadt aus. Wir fanden in
Somerset
auch einen kleinen Musikladen, in dem ich mir einen Satz Gitarrensaiten
kaufen wollte, doch der hatte mittwochs geschlossen, ist doch klar. Sicherlich
war der Besitzer gerade tanken und hat sich danach noch ein paar Hamburger
eingeworfen. Was sollte er auch sonst tun?!
Über die
27 North kamen wir ans östlichste Ende des Lake
Cumberland. Nach 220 Tageskilometern (+ 74 km, die wir die Tage zuvor
in Mammoth Cave verfahren haben) und 10429 km insgesamt kamen wir
im General Burnside State Park an. Ein angenehmer Platz für
8.50 $ und das Feuerholz lag auch schon bereit.
|
|
|
|
Von Lake
Cumberland zum Great Smoky Mountains NP ( 256 km )
Am 26. Oktober
2000 ging es weiter auf der 27 Richtung Süden durch den
Daniel Boone National Forest vorbei an der Big
South Fork National River and Recreation Area (was ein Name). Über
die Verbindung 92 gelangten wir auf die Interstate 75 Richtung Süden.
Wir kamen wieder nach Tennessee und umfuhren
Knoxville, hielten uns auf der Interstate 40 Richtung Osten und nahmen
danach die 441 Richtung Süden, direkt hinein in den Great
Smoky Mountains National Park. Wir durchfuhren Sevierville
undPigeon Forge, die vier Meilen auseinander
liegen und dennoch durch zahlreiche Amüsement-Einrichtungen miteinander
verbunden sind. Aber dazu mehr im Tagebuch. Nach 256 Tageskilometern und
10685 km insgesamt erreichten wir den Elkmont
Campground im Great Smoky Mountains National Park.
|
|
|
|
Vom Elkmont
CG zum Smokemont CG ( 59 km )
Da zu dieser Jahreszeit
der Great Smoky Mountains National Park die meisten Besucher hat,
mussten wir am 27. Oktober 2000 den Elkmont Campground verlassen.
59 Kilometer sind es vom Elkmont bis zum Smokemont
Campground am Südrand des Parks. Dieser Campground hatte noch
ausreichend Plätze zur Verfügung. Die Parkstraße verläuft
über die Bergspitzen der Smokies und gibt immer wieder den
Blick auf die "vernebelten", weich verlaufenden Hügelketten frei.
Die Staatsgrenze zu North Carolina
wird auf dem höchsten Punkt der Straße, am Newfound
Gap , überquert. Das Laub ist zum größten Teil schon
von den Bäumen gefallen, denn wir sind leider 3 Wochen zu spät
um die ganze Pracht des Indian Summers zu erleben. Nur noch vereinzelt
kann man dem Winter trotzende Bäume sehen, die mit letzter Energie
die Blätter in grellen Gelb- und Rotfarben an den Ästen halten.
Im Durchschnittsbraun erscheinen diese Farbflecken wie Tupfer auf einer
sonst tristen Leinwand. Trotzdem ist der Anblick von solch großen
Waldflächen immer wieder ein Hochgenuss. Und der Dunst verhüllt
die Hügel wie ein seidenes Tuch. Nach 10744 km insgesamt haben wir
sicherlich eins der schönsten Gebiete im Südosten der Vereinigten
Staaten durchfahren und kamen nach nur kurzer aber schöner Tour erholt
am Smokemont Campground an.
|
|
|
|
Vom Great
Smoky Mountains NP nach Candler ( 182 km )
Am 01. November
2000 verließen wir den Great Smoky Mountains National Park auf
dem Blue Ridge Parkway , der
auf seinen 469 Meilen die beiden National Parks Shenandoah und Great
Smoky Mountains miteinander verbindet. Übergangslos reiht sich
der Pisgah National Forest an den Great
Smoky Mountains National Park und auf einem seiner Höhenzüge
können wir einen Blick zurück auf die Gipfel des Parks werfen.
Es ist früh am Morgen, sonnig und absolut still und wir genießen
den grandiosen Ausblick. Da der Parkway aber im wesentlichen nordwärts
verläuft, verließen wir ihn schon nach wenigen Kilometern, um
auf der Interstate 74 Richtung Osten zu fahren. Wir steuerten geradewegs
einen KOA-Campground an, der sich durch erstklassige Sanitäranlagen,
Strom- und Wasserversorgung und die Möglichkeit, per Internet meine
Homepage zu aktualisieren, auszeichnete. Diese Camper-Oase fanden wir 10
Meilen vor Asheville in Candler,
nach 182 Tageskilometern (inkl. diverser km im Great Smoky Mountains
NP) und 10926 Kilometern insgesamt.
|
|
|
|
Von Candler
zum Baker Creek SP ( 312 km )
Am 02. November
2000 setzten wir unsere Reise durch North Carolina fort, wobei wir
ab Asheville auf der Interstate 26 die südliche Richtung einschlugen,
um auf Höhe der Grenze zu South
Carolina auf die 25 Richtung Greenville
zu fahren. Dort fuhren wir für kurze Zeit auf die Interstate 85 und
verließen diese wieder, um auf die 28 Richtung
Augusta zu gelangen. Entlang der Grenze zu Georgia erstreckt
sich der Savannah River, der sich
auf Höhe des Mc Cormick- und Sumter
National Forests (noch vor Augusta) in einem weitverzweigten
Stausee ausbreitet. Am Little River
oder auch Baker Creek, kurz hinter der Stadt
Mc Cormick, erreichten wir nach 312 Tageskilometern und 11238 km insgesamt
den Baker Creek State Park. Dort
am Campground standen wir direkt am See und freuten uns des genialen Wetters.
|
|
|
|
Vom Baker
Creek SP zum Okefenokee Swamp ( 467 km )
Am 05./06. November
2000 stießen wir nach Georgia vor, ohne daß wir den
Eindruck hatten, es würde sich landschaftlich etwas ändern. Mit
ihren langstieligen Gelbkiefern gleichen die Wälder dieser Region
sogar unserer Heimat. Nur das Klima ist nicht ganz dasselbe. Es ist warm
und sonnig, obwohl wir schon November haben. Vom Baker Creek State Park
nahmen wir die 221, deren Verlauf wir 2 Tage lang folgten. Sie wird weiter
im Süden zur 1 und schlägt erst nach Waycross
eine leichte Südostrichtung ein. Erst auf dieser Höhe verändert
sich die Vegetation merklich. In den Vorgärten stehen die ersten Palmen
und überall zwischen den Kiefern schauen immer häufiger die spitzen
Blätter des Palmetto heraus. Irgendwie wirkt das sehr mediterran.
Doch bevor wir diesen Punkt erreichten, bogen wir - nachdem wir den Altamaha
River kreuzten - rechts vom Highway ab, um in Deen's
RV Park zu übernachten - mitten in der Pampa - ein nicht gerade
empfehlenswerter Platz. Am nächsten Tag fuhren wir weiter über
Waycross
rechts am Okefenokee Swamp (Sumpf)
vorbei, durch Folkstone und erreichen
am Osteingang des Okefenokee Parks das Zuhause von
Steve
und Jo Knight , denOkefenokee
Pastimes Campground . Ein guter und günstiger Platz, um den Park
zu erkunden (und wirklich nette Leute). Bis dahin waren wir weitere 467
Tageskilometer (in diesem Fall an zwei Tagen) und 11705 km insgesamt unterwegs.
|
|
|
|
Vom Okefenokee
Swamp nach Cumberland Island ( 141 km )
Am 09. November
2000 legten wir nur eine kleine Strecke zurück. 141 Tageskilometer
(inkl. diverser Kilometer aus dem Okefenokee Park) und 11846 Kilometer
insgesamt reichten aus, um an die Ostküste in den
Crooked River State Park zu gelangen, unserem Ausgangspunkt für
eine Tour auf Cumberland Island.
Diese Insel erreicht man von der Okefenokee National Wildlife Refugeand
Wilderness Area (offizieller Name des Okefenokee Swamps) über
die 40, die direkt bis nach St. Marys
führt (übrigens ein schönes Küstenstädtchen mit
ganz hübschen Gebäuden), dem Sitz des Cumberland Island National
Seashore Visitor Centers. Dort muss man auch als erstes hin, wenn man
die Insel besuchen will, denn nur die Personenfähre verbindet das
Festland mit dem National Park und diese muss mindestens ein Tag vorher
gebucht werden.
|
|
|
|
Von Cumberland
Island zum Ocala NF ( 372 km )
Am 13. November
2000 verließen wir das normale Amerika und erreichten den außergewöhnlichen
Teil des Landes, nämlich Florida.
So kam es uns zumindest vor, denn die Hälfte der Leute, die wir trafen,
fahren im Winter für mindestens vier Monate nach Florida. Vor
meinem geistigen Auge sah ich schon die vielen Menschen wie Sardinen am
Strand liegen. Aber um diese Jahreszeit geht selbst hier im Süden
niemand ins kalte Meer. Die sonnenverwöhnten Floridaner verbringen
die für uns milden - für sie kalten - Abende lieber in der gut
gewärmten Stube. Sei es das Hyper-Großraum-Wohnmobil oder das
Wellblechhaus im Containerstil, alle sitzen vor der Flimmerkiste. Wir ließen Jacksonville
hinter uns und fuhren direkt an die Küste auf der A1A, um die vielen
Hütten am wohl beliebtesten Strand Amerikas zu besichtigen. In ausgefallenen
Formen und Farben stehen die Häuser meist auf hohen Pfählen direkt
am Strand und geben nur selten den Blick aufs offene Meer frei. Ein übermotivierter
Amerikaner - der uns an Floridas Welcome-Center erst mal unseren Außenspiegel
demolierte, weil er diesen vor lauter Übermut mit seinen zentnerschweren
Unterarmen einfach platt machte -, empfahl uns die A1A weiter im Süden
zu befahren. Dort gäbe es zwar oft Rückstau und man käme
nur langsam voran, aber man sehe dafür die ganzen Villen der wirklich
reichen Leute und deswegen sei man ja wohl nach Florida gekommen.
Manchmal glaube ich wirklich, die spinnen, die Amis! Wir fuhren den A1A
im Norden und sahen ebenfalls viele ausgefallene Häuser, ohne auch
nur einmal im Stau zu stehen. Wir durchfuhren St.
Augustine und Palm Coast mit dem
wohl richtigen Gefühl, dort sei ganzjährig Urlaubssaison. Es
gibt Fressbuden, Motels, Hotels, Wellnesskliniken, Healthcare-Center und
alles, was der Mensch über 63 Jahre so braucht. Denn hier scheint
es wirklich nur ältere Menschen zu geben, sogenannte Snowbirds
- zumindest sehen wir kaum Leute unter 50 Jahren. Aber vielleicht gibt
es ja auch nur so viele von dieser älteren Sorte in den USA? Wir fuhren
auf jeden Fall bis Flagler Beach
und mieteten uns nach 266 Tageskilometern und 12112 km insgesamt für
eine Nacht auf dem Bulow
Resort Campground ein. Ein privater Campground mit hunderten Stellplätzen
und allem, was das Camperherz erfreut, einschließlich einem Internet-Hook-Up.
Am 14. November
2000 verließen wir wieder die Ostküste und nahmen den Highway
40 ins Landesinnere. Unser Ziel hieß Ocala
National Forest. Wir wollten zu einer der vielen Quellen und erreichten
nach weiteren 106 Tageskilometern und 12218 km insgesamt die
Juniper Springs Recreation Area.
|
|
|
|
Vom Ocala
NF nach Leesburg ( 127 km )
Am 17. November
2000 ließen wir den Ocala National Forest hinter uns und fuhren
über Ocala auf die 441 Richtung Süden. Nach weiteren 127
Tageskilometern und 12345 km insgesamt kamen wir in Leesburg
imHaines Creek RV Village
Campground an.
|
|
|
|
Von Leesburg
zum Walt Disney World Resort ( 95 km )
Am 19. November
2000 waren es dann noch genau 95 Tageskilometer und 12440 km insgesamt,
die uns von unserem neuen Zuhause für genau vier Nächte trennten:
dem Courtyard Marriot Hotel im Walt
Disney World Resort. Orlando ließen
wir bei der Anreise zur Phantasiewelt links liegen und erreichten über
die Interstate 4 den ultimativen Themenpark, an dem im wahrsten Sinne des
Wortes kein Weg vorbei führt.
|
|
|
|
Vom Walt
Disney World Resort nach Kissimmee ( 55 km )
Am 23. November
2000 fuhren wir nur 55 weitere Tageskilometer und 12495 km insgesamt, um
im Great Oak R.V. Resort
in Kissimmee anzukommen. Die Besitzer
Jovan
und Radmilla Pjevacevic sind Deutsch-Jugoslawen und verbringen ihre
Sommer immer noch in Dortmund.
|
|
|
|
Von Kissimmee
zum Fort De Soto Park ( 181 km )
Am 02. Dezember
2000 verließen wir mit dem Great Oak RV Resort in Kissimmee
ein kleines Zuhause. Dieses Plätzchen wird uns in vielerlei Hinsicht
in Erinnerung bleiben. Über die Interstate 4 Richtung Westen sollte
es weiter auf unserer Reise gehen. Wir steuerten geradewegs auf das Ballungsgebiet
von Tampa und St.
Petersburg zu. Die Interstate wechselt in die 275 und kurz vor der Sunshine
Skyway Bridge - die in atemberaubender Weise die Tampa
Bay überspannt und ihren Namen zurecht trägt - geht die 682
in Richtung Küste ab. Noch einmal wechselten wir auf die 679, den Pinellas
Bayway und steuerten geradewegs der Inselgruppe des Fort
De Sote Parks entgegen. Hier, an strategisch wichtiger Stelle für
das größte Ballungsgebiet an der Westküste Floridas
, entstand 1898 ein vorgelagertes Fort zum Schutze der dahinterliegenden
Region. Heute ist es ein Erholungsgebiet. Wir wären niemals auf die
Idee gekommen, hier einen Campingplatz zu suchen, wenn wir nicht vor vielen
Wochen im Acadia National Park diesen Mann getroffen hätten,
der uns genau diese Inselgruppe empfohlen hat. Wer vermutet denn schon
am Küstenzipfel einer Millionenmetropole ein Camperparadies. Dieser
Mann ist 50 Kilometer weiter südlich in Sarasota
geboren und war nach eigenen Angaben einer der Ingenieure, die die Brücke
über die Florida Keys mitgeplant haben. Glückwunsch -
aber der Tipp mit dem Fort De Soto Park war auch eine Glanzleistung,
danke. Nach 181 Tageskilometern (+ 54 km, die wir in Kissimmee verfahren
haben) und 12730 km insgesamt parkten wir unseren Camper unter Palmen auf
dem Campground des Parks direkt am Wasser. Der Platz ist großzügig
und schattig.
|
|
|
|
Vom Fort
DeSoto Park nach Hudson ( 141 km )
Der 05. Dezember
2000 verlief so wie viele Tage, wenn man unterwegs ist. Doch trotzdem gestaltete
er sich dann anders als erwartet. Wir hatten nicht viele Kilometer bis
nach Hudson zu fahren, dort wo meine liebe
Tante Marga aus Chicago schon auf uns wartete. Genau 143
Tageskilometer lagen zwischen Fort De Soto und Hudson , die
wir fast ausschließlich an der Küste entlang fuhren. Auf den
vorgelagerten Inselketten imGolf von Mexiko
sieht es auch nicht anders aus als an der spanischen Mittelmeerküste.
Nur die Hotels sind nicht so hoch und es gibt auf der Höhe von St.
Petersburg keine Strandpromenade. Das heißt, die Hotels und Motels
stehen direkt am Strand, nicht alles, dass man vom Fenster in den Golf
springen kann. Aber es wirkt nicht so zugebaut wie in Spanien. Zwischen
den Hotelanlagen ist genügend Platz für das allgemeine Volk und
niemand würde es auch nur wagen, Teile des Strandes für sich
zu behaupten. Das geht im freiheitsliebenden Amerika sowieso nicht. Die
Küstenstraße geht hoch bis nach Clearwater,
wo wir auf die 19 in nördliche Richtung wechselten. Ab da ist die
Strecke nicht mehr sehr attraktiv. Viele Ampeln und der typische Küstenverkehr
machen das Fahren zur Strafe. Man muss schon mal die Strecke verlassen,
um z.B. auf die Honeymoon Island
zu gelangen, die sich der allgemeinem Bauwut widersetzen konnte und als
Naherholungsgebiet dient. Nach 12873 km insgesamt erreichten wir Hudson,
wo an einer Kreuzung plötzlich das Chaos ausbricht und jemand laut
Brittas
Namen über die Straße brüllt. Zufällig stand meine
Tante an einer Tankstelle gegenüber und schrie im besten Heimatdialekt,
so dass nicht wenige Floridaner denken mussten: "diese verrückten
Deutschen!"
|
|
|
|
Von Hudson
zum Oscar Scherer SP ( 202 km )
Am 08. Dezember
2000 verabschiedeten wir uns von unserer Tante und den neu gewonnenen Freunden
Christine
und
Peter und legten endlich unsere Zieletappe fest. Unsere Reise in den
Süden sollte nun zum Höhepunkt gelangen und das konnte nur bedeuten,
dass wir die Florida Keys erreichen wollten. Aber bis dahin trennten
uns noch einige Kilometer, die wir diesmal über die Interstate regelrecht
runterreißen wollten. Doch am heutigen Tag war es mit 25 Grad wieder
recht warm, so dass wir nicht lange auf der Interstate aushielten. In Richtung
Süden schien die Sonne direkt auf die Windschutzscheibe, was die Temperatur
im Fahrzeug unangenehm ansteigen ließ. Erst blieben wir auf dem Küstenhighway
19, um dann die Querverbindung über die 52 zu nehmen. Auf der Interstate
75 ließen wir dann Tampa, Bradenton
und
Sarasota hinter uns und fuhren danach wieder von der Interstate
ab, um kurz darauf auf dem Oscar
Scherer State Park halt zu machen. Diesen erreichten wir nach 202 Tageskilometern
und 13075 km insgesamt. Es war warm und wir rüsteten uns für
ein kleines Lagerfeuer.
|
|
|
|
Vom Oscar
Scherer SP zum Collier Seminole SP ( 195 km )
Nachdem wir am
09. Dezember 2000 aufgewacht sind und unser allmorgendliches Frühstücksritual
hinter uns gebracht haben, gingen wir eine kleine Runde um das Gelände
des Oscar Scherer State Parks und nahmen dann erst mal ein Bad in
dem kleinen Badesee, der dem State Park angeschlossen ist. Klares Wasser
und von sonstwo herangekarrter weißer Sand und ein schwülwarmer
Vormittag machten das Bad zum reinsten Vergnügen. Wenn jeder Reisetag
so beginnen würde, wäre das paradiesisch, aber man sollte sein
Glück nicht überstrapazieren. Weiter auf der Interstate 75 ging
es dann an Port Charlotte undFort
Myers vorbei. Bei Naples erfährt
die Autobahn dann einen 90 Grad Knick nach Osten. Ab da kostet die Interstate
75 $ Maut. Wir fuhren vorher ab, nicht um das Geld zu sparen, sondern um
den Collier Seminole State Park
anzufahren. Diesen erreichten wir nach 195 Tageskilometern und 13270 km
insgesamt. Uns erwarteten schon die Moskitos und 27 Grad Außentemperatur.
|
|
|
|
Vom Collier
Seminole SP zum Long Key SP ( 265 km )
Am 10. Dezember
2000 verließen wir fast sturmartig den Collier Seminole State
Park, da uns die Moskitos ganz schön zusetzten. Der Park liegt
einfach zu nahe an den Everglades
und dem Big Cypress National Preserve
, die fast zu 99% aus Wasser bestehen. Welch großen Einfluss solch
kleine Biester auf den Aufenthalt haben, kann man sich wohl vorstellen.
Wir haben so gut wie nichts von dem State Park gesehen und den kleinen
Rundgang über den Campingplatz unternahmen wir nur, weil wir uns mit
hochdosiertem Insektengift eingesprüht hatten. Aber wenigstens kann
man die Moskitos noch sehen und an so manch kleiner Mücke Rache nehmen.
Das sollte auch noch anders kommen! Wir waren also schon früh unterwegs
und steuerten geradewegs in die unwirkliche Landschaft des Big Cypress
National Preserve . Der Weg führte über den Tamiami
Trail, wie die 41 auch genannt wird. Das Gebiet ist kaum bewohnt, nur
vereinzelt sieht man kleine Indianersiedlungen am Rande der Straße.
Kilometer um Kilometer durchfährt man Landschaften bizarrer Pflanzen-
und Baumwelten, und auf den Ästen sitzen trotz des lärmenden
Autoverkehrs hunderte Vögel, die hier einen idealen Lebensbereich
vorfinden. Eine unwirkliche Welt. Am Visitorcenter decken wir uns mit Karten
ein und informieren uns über die Wanderwege durch das Gebiet. Uns
verging schon schnell die Laune das Sumpfgebiet zu erforschen, denn erst
letztes Jahr sind auf dem Florida
Scenic Trail - wie uns der Ranger berichtete - mehrere Wanderer vom
Weg abgekommen, nachdem sie hüfthoch durch stehendes Wasser mussten,
das bekanntlich das Element der Alligatoren ist, und zum Überdruss
der Abenteurer hatte auch noch ein Sumpfbrand die Wege unkenntlich gemacht.
Tagelang sind sie umher geirrt, bis man sie 50 km abseits der normalen
Route aufgelesen hat. Ganz abgesehen von der ständigen Mückenplage
hatten wir dann doch keine Lust auf so viel Abenteuer. Unser Weg ging weiter
auf der 997 Richtung Süden. Zwischen Homestead
und Florida City machten wir beim
Wal-Mart
Supercenter halt und frönten unserer Lieblingsbeschäftigung:
Einkaufen! Ein sintflutartiger Regensturm hielt uns danach erst mal davon
ab, den Laden wieder zu verlassen. Doch als es auch nach 30 Minuten nicht
aufhörte zu regnen, packten wir die gerade neu erworbene Plastikplane
aus, wickelten uns und den Einkaufswagen damit ein und liefen so zu unserem
Camper. Wir hatten die Wassermassen allerdings unterschätzt, genauso
wie die Bauingenieure, die die Kanalisation des Parkplatzes geplant hatten.
Auf dem Parkplatz standen wir dann bis zu den Waden in sauberem Regenwasser.
Und es sollte noch heftiger regnen. Wir fuhren auf die 1 und verließen
das amerikanische Festland gen Südwesten. DieKeys,
wie man die Inselkette vor der Südküste Floridas kurz
und knapp nennt, bereiteten für uns einen spektakulären Empfang
vor. Dicke, dunkle Wolken türmten sich über den Inseln auf und
der Regen wollte einfach nicht nachlassen. Der Blick aufs Wasser und die
Inseln blieb uns verwehrt, da wir kaum die Straße vor uns erkennen
konnten. Kokospalmen wehten im Wind und drohten ihre schwere Last auf uns
herabfallen zu lassen. Ein wenig dachte ich an die Herbststürme, die
schon oft diese Region heimgesucht haben. Doch es regnete mehr, als es
stürmte. Nach 265 Tageskilometern und 13535 km insgesamt erreichten
wir den Long Key State Park. Beim
Einchecken fragten wir den Ranger, ob wir einen Platz am Wasser haben könnten.
Er antwortete uns: "you can sleep with your feet direct in the water".
Erst am nächsten Morgen konnte man erkennen, dass er recht hatte,
und er meinte nicht das viele Regenwasser, sondern den Atlantischen Ozean.
|
|
|
|
Vom Long
Key SP nach Key West und zurück ( 243 km )
Am 12. Dezember
2000 folgten wir der Küstenstraße in Richtung Key
West. Dieser südlichste Zipfel Floridas ist die Hochburg
von tausend wintermüden Amerikanern, die sich hier zwischen November
und März niederlassen. Beständige Temperaturen und ein unvergleichliches
Inselflair lässt einen vergessen, dass zu Hause gerade Eis von der
Scheibe gekratzt oder sogar Schnee geschaufelt wird. Die Fahrt geht über
etliche Brücken, von denen die längste ganze sieben Meilen lang
ist. Mangrovenwälder bilden den größten Bewuchs der Inseln.
Ein Großteil der Wälder wurde jedoch zu Kleinholz verarbeitet,
um den sonnenhungrigen Amerikanern ihren Freiraum für deren Häuser
und Villen zu schaffen. Außer in Key West zeigt sich wieder
einmal, dass die Amerikaner bezüglich formschöner Architektur
absolut dilettantisch veranlagt sind. Regelrecht verbaut sind die wunderschönen
Inseln mit Betonflachbauten und Brettholzverschlägen. Entlang der
ganzen Strecke nach Key West türmen sich an der
Straßenseite die hochhaushohen Strommasten. Klar, Strom ist unverzichtbarer
Bestandteil einer Zivilisation, doch wie so oft gehen auch hier der Mensch
und seine Bedürfnisse vor Naturschutz. Auch hat sich erwiesen, dass
die Inselkette nicht gerade mit vielen Sandstränden aufwarten kann,
und wenn man einen findet, dann kann es hier schon mal sein, dass er sich
in Privatbesitz befindet. In Key West selbst gibt es natürlich
einen Strand, der das ganze Jahr hindurch gut besucht ist. Die Atmosphäre
ist auch nicht anders wie in Südspanien. Souvenirverkäufer, Hotel-
und Imbissketten prägen das Strandbild. Nur der alte Teil von Key
West hat seinen Charme vergangener Tage behalten. Kleine, in üppige
Vegetation eingewachsene Häuschen stehen dicht gedrängt an der
Straße. Hier scheint zum Teil die Uhr stehen geblieben zu sein und
niemand geht einer ernsthaften Beschäftigung nach. Im Touristenviertel
reiht sich eine Bar an die nächste und das Volk besteht aus Globetrottern,
Künstlern und Homosexuellen. Doch es hebt sich nicht von anderen Touristenvierteln
ab. Der südlichste Punkt erinnert einen daran, dass man hier nur 90
Meilen von Kuba entfernt ist. Ansonsten hat die Stelle - die durch eine
riesige Boje und zu unserer Zeit sinnigerweise durch einen Weihnachtsbaum
gekennzeichnet ist - nichts Sehenswertes. Nach 243 Tageskilometern und
13778 km insgesamt waren wir wieder zurück auf Long Key.
|
|
|
|
Vom Long
Key SP zum Lake Okeechobee ( 291 km )
Am 15. Dezember
2000 begann unsere große Fahrt in den Westen. Auch wenn sich das
vom Standpunkt der Florida Keys etwas seltsam anhört, denn
von dort aus kann man zwangsweise nur nach Norden fahren. Doch wir hatten
beschlossen, nun endlich die ca. 2.500 Meilen in Richtung Westen anzutreten
und dafür muss man erst mal aus Florida raus. Die Fahrt ging
über die 1 zurück aufs Festland und dann über die 997 auf
die 27 nördlicher Richtung. Die Straße ist gut ausgebaut und
führt scheinbar endlos durch großes Sumpfgebiet. Am südlichsten
Ende desLake Okeechobee angekommen,
fahren wir rechts an seinen Ufern vorbei und bei Pahokee
machen wir nach 291 Tageskilometern und 14069 km insgesamt im dortigen
Campground halt. Die Plätze liegen direkt am Wasser und geben den
Blick frei auf den zweitgrößten Frischwassersee der kontinentalen
United States.
|
|
|
|
Vom Lake
Okeechobee zur Lake Griffin SRA ( 291 km )
Beim Verlassen
von Pahokee am Lake Okeechobee am 16. Dezember 2000
hielten wir uns immer auf der 98 am östlichen Ufer des Sees. Viel
konnte man vom Lake Okeechobee allerdings nicht sehen, da er meistens
hinter einem 5 Meter hohen Damm verborgen liegt. Trotzdem ist die Gegend
eine der schöneren Landstriche Floridas. Am Straßenrand
stehen, versteckt hinter Palmen und Palmettogewächsen, kleine Häuschen
mit reizenden Gärten. Der Baumbestand weist endlich auch wieder größere
Mengen Laubbäume auf und vor allem gibt es die wunderschönen
live
oaks (Virginische Eiche), die mit ihren weitverzweigten Ästen
ganz enorme Ausmaße annehmen können und wunderschön aussehen.
Das ganze Gebiet zwischen Lake Okeechobee und Orlando ist
sehenswert, auch wenn Landwirtschaft - in diesem Fall Obstanbau und im
wesentlichen Zitrusfrüchte - die meisten Gebiete für sich beansprucht.
Aber auch Rinderzucht trifft man oft an und man kommt schon mal in den
Genuss, grasende Kühe unter Palmen zu bewundern, was ein ganz eigenartiger
Anblick ist. Wir blieben auf der 98 nordwestlicher Richtung bis wir die
27 kreuzten, auf der wir weiter nach Norden fuhren. Wir erreichten das
Gebiet um Orlando, in dem wir uns vor vier Wochen schon einmal aufgehalten
hatten. Bis hinter Leesburg , an das wir uns noch gut erinnern konnten,
ging unsere Reise und nach 291 Tageskilometern (exakt die gleiche Strecke
die wir tags zuvor zurück gelegt hatten) und 14360 km insgesamt checkten
wir in der Lake
Griffin State Recreation Area ein. Die Anlage ist klein, aber wie fast
immer die beste Alternative, um als Reisender für eine Nacht
unterzukommen. Deshalb sollten die vielen State Parks auch mal ihre eigene
kleine Story bekommen.
Der State Park,
ein Naherholungsgebiet der Extraklasse.
kjsd
|
|
|
|
Vom Lake
Griffin SP zum Manatee Springs SP ( 177 km )
Am 17. Dezember
2000 ging es direkt auf der stark befahrenen 27 weiter, nachdem in der
Nacht ein Gewitter über dem Campground tobte und alles unter Wasser
setzte. Hier in Florida scheint es nur zwei Extreme zu geben. Entweder
Bullenhitze oder monsunartige Regenfälle. So ein Pissi-Pissi-Wetter
wie wir es aus Deutschland kennen, scheint es nicht zu geben. Die 27 ist
keine gute Empfehlung durch Florida zu reisen. Sie ist gut befahren und
wird durch regelmässig auftauchende Ampelanlagen zur "Stop-and-Go"-Tortur.
Das läuft dann ungefähr so ab: man steht hinter einem LKW an
der Ampel die gerade auf grün wechselt. Man erkämpft sich einen
Platz auf der anderen Fahrspur, da der LKW natürlich nicht von der
Stelle kommt. Man zieht zügig am LKW vorbei und ist bemüht sein
eigenes Gefährt auf eine angenehme Reisegeschwindigkeit zu beschleunigen.
Nach wenigen Minuten zieht der besagte LKW mit angsteinflössender
Geschwindigkeit an einem vorbei und hinterlässt eine beeindruckende
Staubwolke. Wenn man wieder klar sehen kann, erkennt man kurz vor knapp,
dass besagter LKW mit seinen 20 Tonnen ruhend an einer roten Ampel auf
der Strasse weilt, und zwar wieder auf der Spur, die man selbst befährt.
Bei grün geht das ganze Spiel wieder von vorne los. Kein schönes
Reisen. Aber einen Vorteil hat die 27 trotzdem. Wenn man mal in die Verlegenheit
kommt sich ein gebrauchtes oder sogar neues Wohnmobil kaufen zu wollen,
dann bietet sich die 27 ganz hervorragend an. Hier befindet sich ein RV-Händler
neben dem nächsten und das auf einer Strecke von mehreren hundert
Kilometern. Wer hier nicht das passende Fahrzeug für seinen Bedarf
und Geldbeutel findet, dem ist nicht mehr zu helfen. Ansonsten reiht sich
natürlich auch eine Imbissbude neben die andere und man kann sich
in tausend Wal-Marts, K-Marts und sonstigen Shops, die Seele aus dem Leib
kaufen. Wer's braucht?! Wir brachten auch Ocala zum zweiten mal hinter
uns und schlugen auf der 27 ALT nordwestliche Richtung ein. Unser Ziel
hiess Manatee Springs State Park westlich von Chiefland, den wir nach 177
Tageskilometern und 14537 km insgesamt erreichten.
|
|
|
|
Vom Manatee
Springs SP zum Ochlockonee River SP ( 251 km )
Am 19. Dezember
2000 bauten wir unser neu erworbenes Vorzelt im Regen ab. Aber es regnete
nicht nur, es war auch empfindlich kalt geworden. Florida hält
auch nicht immer das, was es verspricht. Unsere Fahrt ging weiter auf der
27 Richtung Norden. Bei Perry konnten wir
endlich diese unattraktive Strecke verlassen und hielten uns auf der 98
Richtung Westen. Bei Medart fuhren wir
auf die 319 am Südrand des Apalachicola
National Forests entlang und kamen nach 251 Tageskilometern und 14788
km insgesamt auf dem Ochlockonee
River State Park an. Ein wunderschöner Campground mit nur 30 Plätzen
erwartete uns - von dem wir allerdings nicht viel sahen. Es war bitterkalt.
In der Nacht gingen die Temperatur auf Minus 2,6 Grad runter und in den
Toiletten steckten Holzlatten, um das sich darin befindliche Wasser von
Eisschollen zu befreien. Da trösteten uns die Worte eines Rangers
auch nicht mehr, der uns beipflichtete, es wäre die kälteste
Nacht seit langem. Auch im letzten Jahr hätten sie nur frühlingshafte
Temperaturen gehabt. WIR SIND ABER IN DIESEM JAHR HIER!! Der Ranger konnte
allerdings am allerwenigsten für das winterliche Wetter. Es hatte
ja auch etwas Positives. Der darauffolgende Tag war unglaublich sonnig
und die Luft ganz klar. Das Licht war so grell wie an keinem anderen Tag.
Und dann fuhren wir eine der schönsten Strecken Floridas. Die
Küstenstraße 98 entlang des sogenannten Panhandle.
|
|
|
|
Vom Ochlockonee
River SP zur Gulf Island NS ( 351 km )
Die Reise ging
am 20. Dezember 2000 weiter auf der 98 bzw. 319 entlang der Golfküste.
Die Strecke ist nicht nur in allen Karten als besonders schöne Strecke
gekennzeichnet, sie ist tatsächlich ausgesprochen schön. Der
erste Abschnitt zwischen St.Teresa
und Panama City ist auch ebenso gut
zu befahren. Es ist nicht viel Verkehr und der Schwerlastverkehr nimmt
auf der Ostwestroute eher die Interstate 10. Das, was man an den Südstränden
Floridas
- ob Golf- oder Atlantikküste - vergeblich sucht, findet man hier
in Hülle und Fülle: Weiße, unverbaute Sandstrände
und atemberaubend türkisfarbenes Wasser. Die Siedlungen sind verträumt
und der Tourismus scheint zumindest vor Panama City nicht die einzige
Haupteinnahmequelle zu sein, auch wenn es genug Campingplätze gibt,
die direkt am Wasser liegen und zum Relaxen einladen. Diese Region mit
ihren zahlreichen State Parks auf den vorgelagerten Inseln (z.B. St.
Georg Island State Park) bietet etwas, was man nur selten in Florida
zu Gesicht bekommt. Zum einen kann man fast das ganze Jahr den Strandfreuden
frönen mit der Gewissheit, sich an den schönsten und breitesten
Stränden Floridas aufzuhalten, und zum anderen kann man durchaus
im angrenzendem Hinterland das ursprüngliche Florida erforschen.
Wandern im Apalachicola National Forest ist durchaus eine gute Alternative
zum Strandvergnügen am Beach. Nach Panama City wird die Straße
breiter und lebhafter. An den Stränden sind kleine bis mittelgrosse
Motels aneinandergereiht und alle Imbissketten sind wieder zahlreich vertreten.
Trotzdem hält sich der Rummel noch in Grenzen. Auf der Höhe von
Pensacola fuhren wir auf die vorgelagerte
Santa Rosa Island, auf deren Westspitze sich die Gulf
Island National Seashore befindet. Hier sollen sich die schönsten
und saubersten Strände ganz Floridas befinden und schon aus
dem Auto heraus konnten wir erkennen, dass uns ein bezaubernder Beach erwartete.
Nach 351 Tageskilometern und 15139 km insgesamt checkten wir im Fort
Pickens Campground ein.
|
|
|
Ende dieser Seite
|
R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F
0
2
R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F
0
2
R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F
0
2
R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F
0
2
R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F
0
2
R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F
0
2
R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F
0
2
R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F
0
2
R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F
0
2
R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F
0
2
R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F
0
2
R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F
0
2
R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F
0
2
R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F
0
2
R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F
0
2
R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F
0
2
R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F
0
2
R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F
0
2
R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F
0
2
R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F
0
2
R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F
0
2
R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F
0
2
R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F
0
2
R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F
0
2
R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F
0
2
R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F
0
2
R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F
0
2
R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F
0
2
R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F
0
2
R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F
0
2 |