www.CampAmerika.de
Ein Reisebericht von Britta und Markus Hachenberger
Reiseverlauf
Reiseverlauf

 
Teil 1 Der Nordosten
Teil 2
Der Südosten
Teil 3
Der Süden
Teil 4
Der Südwesten
Teil 5
Der Westen
Teil 6
Der Nordwesten
Teil 7
Der Norden
Teil 8
Der Heimweg

 
Tagebuch
Tagebuch
Teil01
Teil02
Teil03
Teil04
Teil05
Teil06
Teil07
Teil08
Teil09
Teil10

Reiseverlauf
Reiseverlauf

Teil01
Teil02
Teil03
Teil04
Teil05
Teil06
Teil07
Teil08

Gesamtkarte Nordamerikas mit Links zu Einzelstaaten
Gesamtkarte

Alle Bilder nach Regionen geordnet
Fotoalbum

Reisevorbereitungen und Wissenswertes
Reisevorb

Wohnung
Camper
Ausrüstung
Auszeit+Job
Finanzen
Papierkram
Tips

Live-Chat
Live-Chat

Stories rund um Nordamerika
Story

Sachbegriffe und Orte alphabetisch geordnet
Register

Startseite
Home

Alle Kapitel im Überblick mit Erklärung
Inhalt

Mit der CD geht das Laden der Seiten viel viel schneller
CD

Gästebuch
Gästebuch

Tagebuch
Tagebuch

Teil01
Teil02
Teil03
Teil04
Teil05
Teil06
Teil07
Teil08
Teil09
Teil10

Reiseverlauf
Reiseverlauf

Teil01
Teil02
Teil03
Teil04
Teil05
Teil06
Teil07
Teil08

Gesamtkarte Nordamerikas mit Links zu Einzelstaaten
Gesamtkarte

Alle Bilder nach Regionen geordnet
Fotoalbum

Reisevorbereitungen und Wissenswertes
Reisevorb

Wohnung
Camper
Ausrüstung
Auszeit+Job
Finanzen
Papierkram
Tips

Live-Chat
Live-Chat

Stories rund um Nordamerika
Story

Sachbegriffe und Orte alphabetisch geordnet
Register

Startseite
Home

Alle Kapitel im Überblick mit Erklärung
Inhalt

Mit der CD geht das Laden der Seiten viel viel schneller
CD

Gästebuch
Gästebuch

Tagebuch
Tagebuch

Teil01
Teil02
Teil03
Teil04
Teil05
Teil06
Teil07
Teil08
Teil09
Teil10

Reiseverlauf
Reiseverlauf

Teil01
Teil02
Teil03
Teil04
Teil05
Teil06
Teil07
Teil08

Gesamtkarte Nordamerikas mit Links zu Einzelstaaten
Gesamtkarte

Alle Bilder nach Regionen geordnet
Fotoalbum

Reisevorbereitungen und Wissenswertes
Reisevorb

Wohnung
Camper
Ausrüstung
Auszeit+Job
Finanzen
Papierkram
Tips

Live-Chat
Live-Chat

Stories rund um Nordamerika
Story

Sachbegriffe und Orte alphabetisch geordnet
Register

Startseite
Home

Alle Kapitel im Überblick mit Erklärung
Inhalt

Mit der CD geht das Laden der Seiten viel viel schneller
CD

Gästebuch
Gästebuch

Tagebuch
Tagebuch

Teil01
Teil02
Teil03
Teil04
Teil05
Teil06
Teil07
Teil08
Teil09
Teil10

Reiseverlauf
Reiseverlauf

Teil01
Teil02
Teil03
Teil04
Teil05
Teil06
Teil07
Teil08

Gesamtkarte Nordamerikas mit Links zu Einzelstaaten
Gesamtkarte

Alle Bilder nach Regionen geordnet
Fotoalbum

Reisevorbereitungen und Wissenswertes
Reisevorb

Wohnung
Camper
Ausrüstung
Auszeit+Job
Finanzen
Papierkram
Tips

Live-Chat
Live-Chat

Stories rund um Nordamerika
Story

Sachbegriffe und Orte alphabetisch geordnet
Register

Startseite
Home

Alle Kapitel im Überblick mit Erklärung
Inhalt

Mit der CD geht das Laden der Seiten viel viel schneller
CD

Gästebuch
Gästebuch

Tagebuch
Tagebuch

Teil01
Teil02
Teil03
Teil04
Teil05
Teil06
Teil07
Teil08
Teil09
Teil10

Reiseverlauf
Reiseverlauf

Teil01
Teil02
Teil03
Teil04
Teil05
Teil06
Teil07
Teil08

Gesamtkarte Nordamerikas mit Links zu Einzelstaaten
Gesamtkarte

Alle Bilder nach Regionen geordnet
Fotoalbum

Reisevorbereitungen und Wissenswertes
Reisevorb

Wohnung
Camper
Ausrüstung
Auszeit+Job
Finanzen
Papierkram
Tips

Live-Chat
Live-Chat

Stories rund um Nordamerika
Story

Sachbegriffe und Orte alphabetisch geordnet
Register

Startseite
Home

Alle Kapitel im Überblick mit Erklärung
Inhalt

Mit der CD geht das Laden der Seiten viel viel schneller
CD

Gästebuch
Gästebuch

Tagebuch
Tagebuch

Teil01
Teil02
Teil03
Teil04
Teil05
Teil06
Teil07
Teil08
Teil09
Teil10

Reiseverlauf
Reiseverlauf

Teil01
Teil02
Teil03
Teil04
Teil05
Teil06
Teil07
Teil08

Gesamtkarte Nordamerikas mit Links zu Einzelstaaten
Gesamtkarte

Alle Bilder nach Regionen geordnet
Fotoalbum

Reisevorbereitungen und Wissenswertes
Reisevorb

Wohnung
Camper
Ausrüstung
Auszeit+Job
Finanzen
Papierkram
Tips

Live-Chat
Live-Chat

Stories rund um Nordamerika
Story

Sachbegriffe und Orte alphabetisch geordnet
Register

Startseite
Home

Alle Kapitel im Überblick mit Erklärung
Inhalt

Mit der CD geht das Laden der Seiten viel viel schneller
CD

Gästebuch
Gästebuch

Tagebuch
Tagebuch

Teil01
Teil02
Teil03
Teil04
Teil05
Teil06
Teil07
Teil08
Teil09
Teil10

Reiseverlauf
Reiseverlauf

Teil01
Teil02
Teil03
Teil04
Teil05
Teil06
Teil07
Teil08

Gesamtkarte Nordamerikas mit Links zu Einzelstaaten
Gesamtkarte

Alle Bilder nach Regionen geordnet
Fotoalbum

Reisevorbereitungen und Wissenswertes
Reisevorb

Wohnung
Camper
Ausrüstung
Auszeit+Job
Finanzen
Papierkram
Tips

Live-Chat
Live-Chat

Stories rund um Nordamerika
Story

Sachbegriffe und Orte alphabetisch geordnet
Register

Startseite
Home

Alle Kapitel im Überblick mit Erklärung
Inhalt

Mit der CD geht das Laden der Seiten viel viel schneller
CD

Gästebuch
Gästebuch

 

file:///C|/CampAmerika/bilder/newengland/NewHampshireRoad02.jpg
New Hampshire


Strecke (von - nach)
Datum
Distanz insg.[km]
Mammoth Cave NP - Lake Cumberland / KY
25. Oktober 2000
220 km
10429
Lake Cumberland - Great Smoky Mountains NP / TN/NC
26. Oktober 2000
256 km
10685
Great Smoky Mountains NP / TN/NC
27. Oktober 2000
59 km
10744
Great Smoky Mountains NP - Candler / NC
01. November 2000
182 km
10926
Candler - Baker Creek SP / SC
02. November 2000
312 km
11238
Baker Creek SP - Okefenokee Swamp / GA
05.-06. Nov. 2000
467 km
11705
Okefenokee Swamp - Cumberland Island / GA
09. November 2000
141 km
11846
Cumberland Island - Ocala NF / FL
13.-14. Nov. 2000
372 km
12218
Ocala NF - Leesburg / FL
17. November 2000
127 km
12345
Leesburg - Walt Disney Wolrd Resort / FL
19. November 2000
95 km
12440
Walt Disney Wolrd Resort - Kissimmee / FL
23. November 2000
55 km
12495
Kissimmee - Fort De Soto Park / FL
02. Dezember 2000
181 km
12730
Fort De Soto Park - Hudson / FL
05. Dezember 2000
143 km
12873
Hudson - Oscar Scherer SP  / FL
08. Dezember 2000
202 km
13075
Oscar Scherer SP - Collier Seminole SP / FL
09. Dezember 2000
195 km
13270
Collier Seminole SP - Long Key SP / FL
10. Dezember 2000
265 km
13535
Long Key - Key West - Long Key / FL
12. Dezember 2000
243 km
13778
Long Key - Lake Okeechobee / FL
15. Dezember 2000
291 km
14069
Lake Okeechobee - Lake Griffin SRA / FL
16. Dezember 2000
291 km
14360
Lake Griffin SRA - Manatee Springs SP / FL
17. Dezember 2000
177 km
14537
Manatee Springs SP - Ochlockonee River SP/ FL
19. Dezember 2000
251 km
14788
Ochlockonee River SP - Gulf Island NS / FL
20. Dezember 2000
351 km
15139

Vom Mammoth Cave NP zum Lake Cumberland ( 220 km )

Am 25. Oktober 2000 fuhren wir den Cumberland Parkway über Glasgow und Somerset in Richtung Osten. Kurz vor Somerset überquerten wir wieder einmal die Zeitgrenze zur Eastern Time. Der Parkway kostete uns auf ganzer Länge 2 US$ und ist nicht gerade das, was einen Parkway auszeichnet, nämlich landschaftlich reizvoll und werbefrei. Aber er ist nicht so überlaufen wie manch andere Interstate. Somerset war ein großes Erlebnis. Ich erzähle nichts neues, wenn ich sage, dass alle amerikanischen Mittelklasse-Städte gleich aussehen. Vom Kern der City erstreckt sich erst einmal in jede Himmelsrichtung ein breiter Highway, an dessen Rändern sich eine Fressbude an die nächste reiht. Auch wenn das in Deutschland kaum vorstellbar wäre. Hier jedoch steht der Mc Donalds neben dem Shooney's, Burger King , Wendy's, Subway und noch etwa 100 anderen Fast-Food-Häusern, ohne dass sie den Eindruck erwecken, sie seien schlecht besucht. Ganz Amerika muss sich hier am Strassenrand ernähren, zwischen Lenkradsäule und Rückenlehne, denn für eine Mahlzeit steigt schon lange niemand mehr aus dem Auto aus. Und weil sie fast alle ihre Autos zum Wohnzimmer umgerüstet haben (nicht nur weil sie so schön dekoriert sind, sondern auch weil sie ähnlich große Ausmaße haben), verbrauchen sie auch eine Menge Sprit. Das heißt, in Somerset konnten wir mindestens 25 Tankstellen entlang einer einzigen Straße zählen und die anderen Straßen werden nicht weniger Tankstellen haben. Das muss man sich mal vorstellen. Der größte Witz wäre ja, wenn ich einfach mal jemanden auf der Strasse fragen würde: " Können sie mir sagen, wo ich hier etwas zu Essen bekomme und danach vielleicht noch schnell mein Auto auftanken kann?" Und weil sich die Amis hier am Straßenrand vollfressen und beim Tanken hinter dem Steuer regelmäßig kollabieren, brauchen sie innerhalb der Stadtgrenzen mindestens 20 Motels, wo sie sich von den Anstrengungen des Tages erholen können. Die Motels machen nämlich den Rest der Bauten in der Stadt aus. Wir fanden in Somerset auch einen kleinen Musikladen, in dem ich mir einen Satz Gitarrensaiten kaufen wollte, doch der hatte mittwochs geschlossen, ist doch klar. Sicherlich war der Besitzer gerade tanken und hat sich danach noch ein paar Hamburger eingeworfen. Was sollte er auch sonst tun?!
Über die 27 North  kamen wir ans östlichste Ende des Lake Cumberland. Nach 220 Tageskilometern (+ 74 km, die wir die Tage zuvor in Mammoth Cave verfahren haben) und 10429 km insgesamt kamen wir im General Burnside State Park an. Ein angenehmer Platz für 8.50 $ und das Feuerholz lag auch schon bereit.

bilder/tennesseekentucky/GerneralBurnsideSPCG01.jpg
Campground
Kein Eintrag
Kein Eintrag
Karte Kentucky
Karte Kentucky
nach oben
nach oben

Von Lake Cumberland zum Great Smoky Mountains NP ( 256 km )

Am 26. Oktober 2000 ging es weiter auf der 27 Richtung Süden durch den Daniel Boone National Forest vorbei an der Big South Fork National River and Recreation Area (was ein Name). Über die Verbindung 92 gelangten wir auf die Interstate 75 Richtung Süden. Wir kamen wieder nach Tennessee und umfuhren Knoxville, hielten uns auf der Interstate 40 Richtung Osten und nahmen danach die 441 Richtung Süden, direkt hinein in den Great Smoky Mountains National Park. Wir durchfuhren Sevierville undPigeon Forge, die vier Meilen auseinander liegen und dennoch durch zahlreiche Amüsement-Einrichtungen miteinander verbunden sind. Aber dazu mehr im Tagebuch. Nach 256 Tageskilometern und 10685 km insgesamt erreichten wir den Elkmont Campground im Great Smoky Mountains National Park.

bilder/greatsmokymountains/NewfoundGapRoad.jpg
Bild
Zum Tagebuch 26.-30. Oktober 2000
Tagebuch 26.-30. Oktober 2000
Karte Tennessee
Karte Tennessee
nach oben
nach oben

Vom Elkmont CG zum Smokemont CG ( 59 km )

Da zu dieser Jahreszeit der Great Smoky Mountains National Park die meisten Besucher hat, mussten wir am 27. Oktober 2000 den Elkmont Campground verlassen. 59 Kilometer sind es vom Elkmont bis zum Smokemont Campground am Südrand des Parks. Dieser Campground hatte noch ausreichend Plätze zur Verfügung. Die Parkstraße verläuft über die Bergspitzen der Smokies und gibt immer wieder den Blick auf die "vernebelten", weich verlaufenden Hügelketten frei. Die Staatsgrenze zu North Carolina wird auf dem höchsten Punkt der Straße, am Newfound Gap , überquert. Das Laub ist zum größten Teil schon von den Bäumen gefallen, denn wir sind leider 3 Wochen zu spät um die ganze Pracht des Indian Summers zu erleben. Nur noch vereinzelt kann man dem Winter trotzende Bäume sehen, die mit letzter Energie die Blätter in grellen Gelb- und Rotfarben an den Ästen halten. Im Durchschnittsbraun erscheinen diese Farbflecken wie Tupfer auf einer sonst tristen Leinwand. Trotzdem ist der Anblick von solch großen Waldflächen immer wieder ein Hochgenuss. Und der Dunst verhüllt die Hügel wie ein seidenes Tuch. Nach 10744 km insgesamt haben wir sicherlich eins der schönsten Gebiete im Südosten der Vereinigten Staaten durchfahren und kamen nach nur kurzer aber schöner Tour erholt am Smokemont Campground an.

bilder/greatsmokymountains/SmokemontCG02.jpg
Campground
Zum Tagebuch 26.-30. Oktober 2000
Tagebuch 26.-30. Oktober 2000
Karte North Carolina
Karte North Carolina
nach oben
nach oben

Vom Great Smoky Mountains NP nach Candler ( 182 km )

Am 01. November 2000 verließen wir den Great Smoky Mountains National Park auf dem Blue Ridge Parkway , der auf seinen 469 Meilen die beiden National Parks Shenandoah und Great Smoky Mountains miteinander verbindet. Übergangslos reiht sich der Pisgah National Forest an den Great Smoky Mountains National Park und auf einem seiner Höhenzüge können wir einen Blick zurück auf die Gipfel des Parks werfen. Es ist früh am Morgen, sonnig und absolut still und wir genießen den grandiosen Ausblick. Da der Parkway aber im wesentlichen nordwärts verläuft, verließen wir ihn schon nach wenigen Kilometern, um auf der Interstate 74 Richtung Osten zu fahren. Wir steuerten geradewegs einen KOA-Campground an, der sich durch erstklassige Sanitäranlagen, Strom- und Wasserversorgung und die Möglichkeit, per Internet meine Homepage zu aktualisieren, auszeichnete. Diese Camper-Oase fanden wir 10 Meilen vor Asheville in Candler, nach 182 Tageskilometern (inkl. diverser km im Great Smoky Mountains NP) und 10926 Kilometern insgesamt.

bilder/greatsmokymountains/BlueRidgeParkway01.jpg
Bild
Kein Eintrag
Kein Eintrag
Karte North Carolina
Karte North Carolina
nach oben
nach oben

Von Candler zum Baker Creek SP ( 312 km )

Am 02. November 2000 setzten wir unsere Reise durch North Carolina fort, wobei wir ab Asheville auf der Interstate 26 die südliche Richtung einschlugen, um auf Höhe der Grenze zu South Carolina auf die 25 Richtung Greenville zu fahren. Dort fuhren wir für kurze Zeit auf die Interstate 85 und verließen diese wieder, um auf die 28 Richtung Augusta zu gelangen. Entlang der Grenze zu Georgia erstreckt sich der Savannah River, der sich auf Höhe des Mc Cormick- und Sumter National Forests (noch vor Augusta) in einem weitverzweigten Stausee ausbreitet. Am Little River oder auch Baker Creek, kurz hinter der Stadt Mc Cormick, erreichten wir nach 312 Tageskilometern und 11238 km insgesamt den Baker Creek State Park. Dort am Campground standen wir direkt am See und freuten uns des genialen Wetters.

bilder/carolinageorgia/BakerCreekSPCG03.jpg
Campground
Zum Tagebuch 03.-04. November 2000
Tagebuch 03.-04 Nov. 2000
Karte South Carolina
Karte South Carolina
nach oben
nach oben

Vom Baker Creek SP zum Okefenokee Swamp ( 467 km )

Am 05./06. November 2000 stießen wir nach Georgia vor, ohne daß wir den Eindruck hatten, es würde sich landschaftlich etwas ändern. Mit ihren langstieligen Gelbkiefern gleichen die Wälder dieser Region sogar unserer Heimat. Nur das Klima ist nicht ganz dasselbe. Es ist warm und sonnig, obwohl wir schon November haben. Vom Baker Creek State Park nahmen wir die 221, deren Verlauf wir 2 Tage lang folgten. Sie wird weiter im Süden zur 1 und schlägt erst nach Waycross eine leichte Südostrichtung ein. Erst auf dieser Höhe verändert sich die Vegetation merklich. In den Vorgärten stehen die ersten Palmen und überall zwischen den Kiefern schauen immer häufiger die spitzen Blätter des Palmetto heraus. Irgendwie wirkt das sehr mediterran. Doch bevor wir diesen Punkt erreichten, bogen wir - nachdem wir den Altamaha River kreuzten - rechts vom Highway ab, um in Deen's RV Park zu übernachten - mitten in der Pampa - ein nicht gerade empfehlenswerter Platz. Am nächsten Tag fuhren wir weiter über Waycross rechts am Okefenokee Swamp (Sumpf) vorbei, durch Folkstone und erreichen am Osteingang des Okefenokee Parks das Zuhause von Steve und Jo Knight , denOkefenokee Pastimes Campground . Ein guter und günstiger Platz, um den Park zu erkunden (und wirklich nette Leute). Bis dahin waren wir weitere 467 Tageskilometer (in diesem Fall an zwei Tagen) und 11705 km insgesamt unterwegs.

bilder/carolinageorgia/OkefenokeePastimesCG.jpg
Campground
Zum Tagebuch 07.-08. November 2000
Tagebuch 07.-08. Nov. 2000
Karte Georgia
Karte Georgia
nach oben
nach oben

Vom Okefenokee Swamp nach Cumberland Island ( 141 km )

Am 09. November 2000 legten wir nur eine kleine Strecke zurück. 141 Tageskilometer (inkl. diverser Kilometer aus dem Okefenokee Park) und 11846 Kilometer insgesamt reichten aus, um an die Ostküste in den Crooked River State Park zu gelangen, unserem Ausgangspunkt für eine Tour auf Cumberland Island. Diese Insel erreicht man von der Okefenokee National Wildlife Refugeand Wilderness Area (offizieller Name des Okefenokee Swamps) über die 40, die direkt bis nach St. Marys führt (übrigens ein schönes Küstenstädtchen mit ganz hübschen Gebäuden), dem Sitz des Cumberland Island National Seashore Visitor Centers. Dort muss man auch als erstes hin, wenn man die Insel besuchen will, denn nur die Personenfähre verbindet das Festland mit dem National Park und diese muss mindestens ein Tag vorher gebucht werden.

bilder/carolinageorgia/CrookedRiverSPCG.jpg
Campground
Zum Tagebuch 10.-12. November 2000
Tagebuch 10.-12. Nov. 2000
Karte Georgia
Karte Georgia
nach oben
nach oben

Von Cumberland Island zum Ocala NF ( 372 km )

Am 13. November 2000 verließen wir das normale Amerika und erreichten den außergewöhnlichen Teil des Landes, nämlich Florida. So kam es uns zumindest vor, denn die Hälfte der Leute, die wir trafen, fahren im Winter für mindestens vier Monate nach Florida. Vor meinem geistigen Auge sah ich schon die vielen Menschen wie Sardinen am Strand liegen. Aber um diese Jahreszeit geht selbst hier im Süden niemand ins kalte Meer. Die sonnenverwöhnten Floridaner verbringen die für uns milden - für sie kalten - Abende lieber in der gut gewärmten Stube. Sei es das Hyper-Großraum-Wohnmobil oder das Wellblechhaus im Containerstil, alle sitzen vor der Flimmerkiste. Wir ließen Jacksonville hinter uns und fuhren direkt an die Küste auf der A1A, um die vielen Hütten am wohl beliebtesten Strand Amerikas zu besichtigen. In ausgefallenen Formen und Farben stehen die Häuser meist auf hohen Pfählen direkt am Strand und geben nur selten den Blick aufs offene Meer frei. Ein übermotivierter Amerikaner - der uns an Floridas Welcome-Center erst mal unseren Außenspiegel demolierte, weil er diesen vor lauter Übermut mit seinen zentnerschweren Unterarmen einfach platt machte -, empfahl uns die A1A weiter im Süden zu befahren. Dort gäbe es zwar oft Rückstau und man käme nur langsam voran, aber man sehe dafür die ganzen Villen der wirklich reichen Leute und deswegen sei man ja wohl nach Florida gekommen. Manchmal glaube ich wirklich, die spinnen, die Amis! Wir fuhren den A1A im Norden und sahen ebenfalls viele ausgefallene Häuser, ohne auch nur einmal im Stau zu stehen. Wir durchfuhren St. Augustine und Palm Coast mit dem wohl richtigen Gefühl, dort sei ganzjährig Urlaubssaison. Es gibt Fressbuden, Motels, Hotels, Wellnesskliniken, Healthcare-Center und alles, was der Mensch über 63 Jahre so braucht. Denn hier scheint es wirklich nur ältere Menschen zu geben, sogenannte Snowbirds - zumindest sehen wir kaum Leute unter 50 Jahren. Aber vielleicht gibt es ja auch nur so viele von dieser älteren Sorte in den USA? Wir fuhren auf jeden Fall bis Flagler Beach und mieteten uns nach 266 Tageskilometern und 12112 km insgesamt für eine Nacht auf dem Bulow Resort Campground ein. Ein privater Campground mit hunderten Stellplätzen und allem, was das Camperherz erfreut, einschließlich einem Internet-Hook-Up.
Am 14. November 2000 verließen wir wieder die Ostküste und nahmen den Highway 40 ins Landesinnere. Unser Ziel hieß Ocala National Forest. Wir wollten zu einer der vielen Quellen und erreichten nach weiteren 106 Tageskilometern und 12218 km insgesamt die Juniper Springs Recreation Area.

bilder/florida/OcalaNFJuniperSpringsCG.jpg
Campground
Zum Tagebuch 15.-16. November 2000
Tagebuch 15.-16. Nov. 2000
Karte Florida
Karte Florida
nach oben
nach oben

Vom Ocala NF nach Leesburg ( 127 km )

Am 17. November 2000 ließen wir den Ocala National Forest hinter uns und fuhren über Ocala auf die 441 Richtung Süden. Nach weiteren 127 Tageskilometern und 12345 km insgesamt kamen wir in Leesburg imHaines Creek RV Village Campground an.

bilder/florida/LeesburgHainesCreekRVVillageCG.jpg
Campground
Zum Tagebuch 18. November 2000
Tagebuch 18. November 2000
Karte Florida
Karte Florida
nach oben
nach oben

Von Leesburg zum Walt Disney World Resort ( 95 km )

Am 19. November 2000 waren es dann noch genau 95 Tageskilometer und 12440 km insgesamt, die uns von unserem neuen Zuhause für genau vier Nächte trennten: dem Courtyard Marriot Hotel im Walt Disney World ResortOrlando ließen wir bei der Anreise zur Phantasiewelt links liegen und erreichten über die Interstate 4 den ultimativen Themenpark, an dem im wahrsten Sinne des Wortes kein Weg vorbei führt.

bilder/florida/DisneyBrittusHotel.jpg
Bild
Zum Tagebuch 20.-22. November 2000
Tagebuch 20.-22. Nov. 2000
Karte Florida
Karte Florida
nach oben
nach oben

Vom Walt Disney World Resort nach Kissimmee ( 55 km )

Am 23. November 2000 fuhren wir nur 55 weitere Tageskilometer und 12495 km insgesamt, um im Great Oak R.V. Resort in Kissimmee anzukommen. Die Besitzer Jovan und Radmilla Pjevacevic sind Deutsch-Jugoslawen und verbringen ihre Sommer immer noch in Dortmund.

bilder/florida/KissimmeeGreatOakCG.jpg
Campground
Zum Tagebuch 24.-30. November 2000
Tagebuch 24.-30. Nov. 2000
Karte Florida
Karte Florida
nach oben
nach oben

Von Kissimmee zum Fort De Soto Park ( 181 km )

Am 02. Dezember 2000 verließen wir mit dem Great Oak RV Resort in Kissimmee ein kleines Zuhause. Dieses Plätzchen wird uns in vielerlei Hinsicht in Erinnerung bleiben. Über die Interstate 4 Richtung Westen sollte es weiter auf unserer Reise gehen. Wir steuerten geradewegs auf das Ballungsgebiet von Tampa und St. Petersburg zu. Die Interstate wechselt in die 275 und kurz vor der Sunshine Skyway Bridge - die in atemberaubender Weise die Tampa Bay überspannt und ihren Namen zurecht trägt - geht die 682 in Richtung Küste ab. Noch einmal wechselten wir auf die 679, den Pinellas Bayway und steuerten geradewegs der Inselgruppe des Fort De Sote Parks entgegen. Hier, an strategisch wichtiger Stelle für das größte Ballungsgebiet an der Westküste Floridas , entstand 1898 ein vorgelagertes Fort zum Schutze der dahinterliegenden Region. Heute ist es ein Erholungsgebiet. Wir wären niemals auf die Idee gekommen, hier einen Campingplatz zu suchen, wenn wir nicht vor vielen Wochen im Acadia National Park diesen Mann getroffen hätten, der uns genau diese Inselgruppe empfohlen hat. Wer vermutet denn schon am Küstenzipfel einer Millionenmetropole ein Camperparadies. Dieser Mann ist 50 Kilometer weiter südlich in Sarasota geboren und war nach eigenen Angaben einer der Ingenieure, die die Brücke über die Florida Keys mitgeplant haben. Glückwunsch - aber der Tipp mit dem Fort De Soto Park war auch eine Glanzleistung, danke. Nach 181 Tageskilometern (+ 54 km, die wir in Kissimmee verfahren haben) und 12730 km insgesamt parkten wir unseren Camper unter Palmen auf dem Campground des Parks direkt am Wasser. Der Platz ist großzügig und schattig.

bilder/florida/FortDeSotoParkCG01.jpg
Campground
Zum Tagebuch 02.-04. Dezember 2000
Tagebcuh 02.-04. Dez. 2000
Karte Florida
Karte Florida
nach oben
nach oben

Vom Fort DeSoto Park nach Hudson ( 141 km )

Der 05. Dezember 2000 verlief so wie viele Tage, wenn man unterwegs ist. Doch trotzdem gestaltete er sich dann anders als erwartet. Wir hatten nicht viele Kilometer bis nach Hudson zu fahren, dort wo meine liebe Tante Marga aus Chicago schon auf uns wartete. Genau 143 Tageskilometer lagen zwischen Fort De Soto und Hudson , die wir fast ausschließlich an der Küste entlang fuhren. Auf den vorgelagerten Inselketten imGolf von Mexiko sieht es auch nicht anders aus als an der spanischen Mittelmeerküste. Nur die Hotels sind nicht so hoch und es gibt auf der Höhe von St. Petersburg keine Strandpromenade. Das heißt, die Hotels und Motels stehen direkt am Strand, nicht alles, dass man vom Fenster in den Golf springen kann. Aber es wirkt nicht so zugebaut wie in Spanien. Zwischen den Hotelanlagen ist genügend Platz für das allgemeine Volk und niemand würde es auch nur wagen, Teile des Strandes für sich zu behaupten. Das geht im freiheitsliebenden Amerika sowieso nicht. Die Küstenstraße geht hoch bis nach Clearwater, wo wir auf die 19 in nördliche Richtung wechselten. Ab da ist die Strecke nicht mehr sehr attraktiv. Viele Ampeln und der typische Küstenverkehr machen das Fahren zur Strafe. Man muss schon mal die Strecke verlassen, um z.B. auf die Honeymoon Island zu gelangen, die sich der allgemeinem Bauwut widersetzen konnte und als Naherholungsgebiet dient. Nach 12873 km insgesamt erreichten wir Hudson, wo an einer Kreuzung plötzlich das Chaos ausbricht und jemand laut Brittas Namen über die Straße brüllt. Zufällig stand meine Tante an einer Tankstelle gegenüber und schrie im besten Heimatdialekt, so dass nicht wenige Floridaner denken mussten: "diese verrückten Deutschen!"

bilder/florida/HoneymoonIslandBrittusSchaukel.jpg
Bild
Zum Tagebuch 06.-07. Dezember 2000
Tagebuch 06.-07. Dez. 2000
Karte Florida
Karte Florida
nach oben
nach oben

Von Hudson zum Oscar Scherer SP ( 202 km )

Am 08. Dezember 2000 verabschiedeten wir uns von unserer Tante und den neu gewonnenen Freunden Christine und Peter und legten endlich unsere Zieletappe fest. Unsere Reise in den Süden sollte nun zum Höhepunkt gelangen und das konnte nur bedeuten, dass wir die Florida Keys erreichen wollten. Aber bis dahin trennten uns noch einige Kilometer, die wir diesmal über die Interstate regelrecht runterreißen wollten. Doch am heutigen Tag war es mit 25 Grad wieder recht warm, so dass wir nicht lange auf der Interstate aushielten. In Richtung Süden schien die Sonne direkt auf die Windschutzscheibe, was die Temperatur im Fahrzeug unangenehm ansteigen ließ. Erst blieben wir auf dem Küstenhighway 19, um dann die Querverbindung über die 52 zu nehmen. Auf der Interstate 75 ließen wir dann TampaBradenton und Sarasota hinter uns und fuhren danach wieder von der Interstate ab, um kurz darauf auf dem Oscar Scherer State Park halt zu machen. Diesen erreichten wir nach 202 Tageskilometern und 13075 km insgesamt. Es war warm und wir rüsteten uns für ein kleines Lagerfeuer.

bilder/florida/OscarSchererSPCG.jpg
Campground
Kein Eintrag
Kein Eintrag
Karte Florida
Karte Florida
nach oben
nach oben

Vom Oscar Scherer SP zum Collier Seminole SP ( 195 km )

Nachdem wir am 09. Dezember 2000 aufgewacht sind und unser allmorgendliches Frühstücksritual hinter uns gebracht haben, gingen wir eine kleine Runde um das Gelände des Oscar Scherer State Parks und nahmen dann erst mal ein Bad in dem kleinen Badesee, der dem State Park angeschlossen ist. Klares Wasser und von sonstwo herangekarrter weißer Sand und ein schwülwarmer Vormittag machten das Bad zum reinsten Vergnügen. Wenn jeder Reisetag so beginnen würde, wäre das paradiesisch, aber man sollte sein Glück nicht überstrapazieren. Weiter auf der Interstate 75 ging es dann an Port Charlotte undFort Myers vorbei. Bei Naples erfährt die Autobahn dann einen 90 Grad Knick nach Osten. Ab da kostet die Interstate 75 $ Maut. Wir fuhren vorher ab, nicht um das Geld zu sparen, sondern um den Collier Seminole State Park anzufahren. Diesen erreichten wir nach 195 Tageskilometern und 13270 km insgesamt. Uns erwarteten schon die Moskitos und 27 Grad Außentemperatur.

bilder/ontariolakeontario/OastlerLakePPCG.jpg
Kein Bild
Kein Eintrag
Kein Eintrag
Karte Florida
Karte Florida
nach oben
nach oben

Vom Collier Seminole SP zum Long Key SP ( 265 km )

Am 10. Dezember 2000 verließen wir fast sturmartig den Collier Seminole State Park, da uns die Moskitos ganz schön zusetzten. Der Park liegt einfach zu nahe an den Everglades und dem Big Cypress National Preserve , die fast zu 99% aus Wasser bestehen. Welch großen Einfluss solch kleine Biester auf den Aufenthalt haben, kann man sich wohl vorstellen. Wir haben so gut wie nichts von dem State Park gesehen und den kleinen Rundgang über den Campingplatz unternahmen wir nur, weil wir uns mit hochdosiertem Insektengift eingesprüht hatten. Aber wenigstens kann man die Moskitos noch sehen und an so manch kleiner Mücke Rache nehmen. Das sollte auch noch anders kommen! Wir waren also schon früh unterwegs und steuerten geradewegs in die unwirkliche Landschaft des Big Cypress National Preserve . Der Weg führte über den Tamiami Trail, wie die 41 auch genannt wird. Das Gebiet ist kaum bewohnt, nur vereinzelt sieht man kleine Indianersiedlungen am Rande der Straße. Kilometer um Kilometer durchfährt man Landschaften bizarrer Pflanzen- und Baumwelten, und auf den Ästen sitzen trotz des lärmenden Autoverkehrs hunderte Vögel, die hier einen idealen Lebensbereich vorfinden. Eine unwirkliche Welt. Am Visitorcenter decken wir uns mit Karten ein und informieren uns über die Wanderwege durch das Gebiet. Uns verging schon schnell die Laune das Sumpfgebiet zu erforschen, denn erst letztes Jahr sind auf dem Florida Scenic Trail - wie uns der Ranger berichtete - mehrere Wanderer vom Weg abgekommen, nachdem sie hüfthoch durch stehendes Wasser mussten, das bekanntlich das Element der Alligatoren ist, und zum Überdruss der Abenteurer hatte auch noch ein Sumpfbrand die Wege unkenntlich gemacht. Tagelang sind sie umher geirrt, bis man sie 50 km abseits der normalen Route aufgelesen hat. Ganz abgesehen von der ständigen Mückenplage hatten wir dann doch keine Lust auf so viel Abenteuer. Unser Weg ging weiter auf der 997 Richtung Süden. Zwischen Homestead und Florida City machten wir beim Wal-Mart Supercenter halt und frönten unserer Lieblingsbeschäftigung: Einkaufen! Ein sintflutartiger Regensturm hielt uns danach erst mal davon ab, den Laden wieder zu verlassen. Doch als es auch nach 30 Minuten nicht aufhörte zu regnen, packten wir die gerade neu erworbene Plastikplane aus, wickelten uns und den Einkaufswagen damit ein und liefen so zu unserem Camper. Wir hatten die Wassermassen allerdings unterschätzt, genauso wie die Bauingenieure, die die Kanalisation des Parkplatzes geplant hatten. Auf dem Parkplatz standen wir dann bis zu den Waden in sauberem Regenwasser. Und es sollte noch heftiger regnen. Wir fuhren auf die 1 und verließen das amerikanische Festland gen Südwesten. DieKeys, wie man die Inselkette vor der Südküste Floridas kurz und knapp nennt, bereiteten für uns einen spektakulären Empfang vor. Dicke, dunkle Wolken türmten sich über den Inseln auf und der Regen wollte einfach nicht nachlassen. Der Blick aufs Wasser und die Inseln blieb uns verwehrt, da wir kaum die Straße vor uns erkennen konnten. Kokospalmen wehten im Wind und drohten ihre schwere Last auf uns herabfallen zu lassen. Ein wenig dachte ich an die Herbststürme, die schon oft diese Region heimgesucht haben. Doch es regnete mehr, als es stürmte. Nach 265 Tageskilometern und 13535 km insgesamt erreichten wir den Long Key State Park. Beim Einchecken fragten wir den Ranger, ob wir einen Platz am Wasser haben könnten. Er antwortete uns: "you can sleep with your feet direct in the water". Erst am nächsten Morgen konnte man erkennen, dass er recht hatte, und er meinte nicht das viele Regenwasser, sondern den Atlantischen Ozean.

bilder/florida/KeysLongKeySPCG02.jpg
Campground
Zum Tagebuch 11.-14. Dezember 2000
Tagebuch 11.-14. Dez. 2000
Karte Florida
Karte Florida
nach oben
nach oben

Vom Long Key SP nach Key West und zurück ( 243 km )

Am 12. Dezember 2000 folgten wir der Küstenstraße in Richtung Key West. Dieser südlichste Zipfel Floridas ist die Hochburg von tausend wintermüden Amerikanern, die sich hier zwischen November und März niederlassen. Beständige Temperaturen und ein unvergleichliches Inselflair lässt einen vergessen, dass zu Hause gerade Eis von der Scheibe gekratzt oder sogar Schnee geschaufelt wird. Die Fahrt geht über etliche Brücken, von denen die längste ganze sieben Meilen lang ist. Mangrovenwälder bilden den größten Bewuchs der Inseln. Ein Großteil der Wälder wurde jedoch zu Kleinholz verarbeitet, um den sonnenhungrigen Amerikanern ihren Freiraum für deren Häuser und Villen zu schaffen. Außer in Key West zeigt sich wieder einmal, dass die Amerikaner bezüglich formschöner Architektur absolut dilettantisch veranlagt sind. Regelrecht verbaut sind die wunderschönen Inseln mit Betonflachbauten und Brettholzverschlägen. Entlang der ganzen Strecke nach Key West   türmen sich an der Straßenseite die hochhaushohen Strommasten. Klar, Strom ist unverzichtbarer Bestandteil einer Zivilisation, doch wie so oft gehen auch hier der Mensch und seine Bedürfnisse vor Naturschutz. Auch hat sich erwiesen, dass die Inselkette nicht gerade mit vielen Sandstränden aufwarten kann, und wenn man einen findet, dann kann es hier schon mal sein, dass er sich in Privatbesitz befindet. In Key West selbst gibt es natürlich einen Strand, der das ganze Jahr hindurch gut besucht ist. Die Atmosphäre ist auch nicht anders wie in Südspanien. Souvenirverkäufer, Hotel- und Imbissketten prägen das Strandbild. Nur der alte Teil von Key West hat seinen Charme vergangener Tage behalten. Kleine, in üppige Vegetation eingewachsene Häuschen stehen dicht gedrängt an der Straße. Hier scheint zum Teil die Uhr stehen geblieben zu sein und niemand geht einer ernsthaften Beschäftigung nach. Im Touristenviertel reiht sich eine Bar an die nächste und das Volk besteht aus Globetrottern, Künstlern und Homosexuellen. Doch es hebt sich nicht von anderen Touristenvierteln ab. Der südlichste Punkt erinnert einen daran, dass man hier nur 90 Meilen von Kuba entfernt ist. Ansonsten hat die Stelle - die durch eine riesige Boje und zu unserer Zeit sinnigerweise durch einen Weihnachtsbaum gekennzeichnet ist - nichts Sehenswertes. Nach 243 Tageskilometern und 13778 km insgesamt waren wir wieder zurück auf Long Key.

bilder/florida/KeysKeyWestSüdpunkt.jpg
Bild
Zum Tagebuch 11.-14. Dezember 2000
Tagebuch 11.-14. Dez. 2000
Karte Florida
Karte Florida
nach oben
nach oben

Vom Long Key SP zum Lake Okeechobee ( 291 km )

Am 15. Dezember 2000 begann unsere große Fahrt in den Westen. Auch wenn sich das vom Standpunkt der Florida Keys etwas seltsam anhört, denn von dort aus kann man zwangsweise nur nach Norden fahren. Doch wir hatten beschlossen, nun endlich die ca. 2.500 Meilen in Richtung Westen anzutreten und dafür muss man erst mal aus Florida raus. Die Fahrt ging über die 1 zurück aufs Festland und dann über die 997 auf die 27 nördlicher Richtung. Die Straße ist gut ausgebaut und führt scheinbar endlos durch großes Sumpfgebiet. Am südlichsten Ende desLake Okeechobee angekommen, fahren wir rechts an seinen Ufern vorbei und bei Pahokee machen wir nach 291 Tageskilometern und 14069 km insgesamt im dortigen Campground halt. Die Plätze liegen direkt am Wasser und geben den Blick frei auf den zweitgrößten Frischwassersee der kontinentalen United States.

bilder/florida/OkeechobeeLakePahokeeCG.jpg
Campground
Zum Tagebuch 15. Dezember 2000
Tagebuch 15. Dezember 2000
Karte Florida
Karte Florida
nach oben
nach oben

Vom Lake Okeechobee zur Lake Griffin SRA ( 291 km )

Beim Verlassen von Pahokee am Lake Okeechobee am 16. Dezember 2000  hielten wir uns immer auf der 98 am östlichen Ufer des Sees. Viel konnte man vom Lake Okeechobee allerdings nicht sehen, da er meistens hinter einem 5 Meter hohen Damm verborgen liegt. Trotzdem ist die Gegend eine der schöneren Landstriche Floridas. Am Straßenrand stehen, versteckt hinter Palmen und Palmettogewächsen, kleine Häuschen mit reizenden Gärten. Der Baumbestand weist endlich auch wieder größere Mengen Laubbäume auf und vor allem gibt es die wunderschönen live oaks (Virginische Eiche), die mit ihren weitverzweigten Ästen ganz enorme Ausmaße annehmen können und wunderschön aussehen. Das ganze Gebiet zwischen Lake Okeechobee und Orlando ist sehenswert, auch wenn Landwirtschaft - in diesem Fall Obstanbau und im wesentlichen Zitrusfrüchte - die meisten Gebiete für sich beansprucht. Aber auch Rinderzucht trifft man oft an und man kommt schon mal in den Genuss, grasende Kühe unter Palmen zu bewundern, was ein ganz eigenartiger Anblick ist. Wir blieben auf der 98 nordwestlicher Richtung bis wir die 27 kreuzten, auf der wir weiter nach Norden fuhren. Wir erreichten das Gebiet um Orlando, in dem wir uns vor vier Wochen schon einmal aufgehalten hatten. Bis hinter Leesburg , an das wir uns noch gut erinnern konnten, ging unsere Reise und nach 291 Tageskilometern (exakt die gleiche Strecke die wir tags zuvor zurück gelegt hatten) und 14360 km insgesamt checkten wir in der Lake Griffin State Recreation Area ein. Die Anlage ist klein, aber wie fast immer die beste Alternative, um als Reisender für eine Nacht  unterzukommen. Deshalb sollten die vielen State Parks auch mal ihre eigene kleine Story bekommen.
Der State Park, ein Naherholungsgebiet der Extraklasse.

Der State Park
kjsd

bilder/florida/LakeGriffinStateRecreationArea.jpg
Bild
Kein Eintrag
Kein Eintrag
Karte Florida
Karte Florida
nach oben
nach oben

Vom Lake Griffin SP zum Manatee Springs SP ( 177 km )

Am 17. Dezember 2000 ging es direkt auf der stark befahrenen 27 weiter, nachdem in der Nacht ein Gewitter über dem Campground tobte und alles unter Wasser setzte. Hier in Florida scheint es nur zwei Extreme zu geben. Entweder Bullenhitze oder monsunartige Regenfälle. So ein Pissi-Pissi-Wetter wie wir es aus Deutschland kennen, scheint es nicht zu geben. Die 27 ist keine gute Empfehlung durch Florida zu reisen. Sie ist gut befahren und wird durch regelmässig auftauchende Ampelanlagen zur "Stop-and-Go"-Tortur. Das läuft dann ungefähr so ab: man steht hinter einem LKW an der Ampel die gerade auf grün wechselt. Man erkämpft sich einen Platz auf der anderen Fahrspur, da der LKW natürlich nicht von der Stelle kommt. Man zieht zügig am LKW vorbei und ist bemüht sein eigenes Gefährt auf eine angenehme Reisegeschwindigkeit zu beschleunigen. Nach wenigen Minuten zieht der besagte LKW mit angsteinflössender Geschwindigkeit an einem vorbei und hinterlässt eine beeindruckende Staubwolke. Wenn man wieder klar sehen kann, erkennt man kurz vor knapp, dass besagter LKW mit seinen 20 Tonnen ruhend an einer roten Ampel auf der Strasse weilt, und zwar wieder auf der Spur, die man selbst befährt. Bei grün geht das ganze Spiel wieder von vorne los. Kein schönes Reisen. Aber einen Vorteil hat die 27 trotzdem. Wenn man mal in die Verlegenheit kommt sich ein gebrauchtes oder sogar neues Wohnmobil kaufen zu wollen, dann bietet sich die 27 ganz hervorragend an. Hier befindet sich ein RV-Händler neben dem nächsten und das auf einer Strecke von mehreren hundert Kilometern. Wer hier nicht das passende Fahrzeug für seinen Bedarf und Geldbeutel findet, dem ist nicht mehr zu helfen. Ansonsten reiht sich natürlich auch eine Imbissbude neben die andere und man kann sich in tausend Wal-Marts, K-Marts und sonstigen Shops, die Seele aus dem Leib kaufen. Wer's braucht?! Wir brachten auch Ocala zum zweiten mal hinter uns und schlugen auf der 27 ALT nordwestliche Richtung ein. Unser Ziel hiess Manatee Springs State Park westlich von Chiefland, den wir nach 177 Tageskilometern und 14537 km insgesamt erreichten.

bilder/florida/ManateeSpringsSPCG.jpg
Campground
Zum Tagebuch 18. Dezember 2000
Tagebuch 18. Dezember 2000
Karte Florida
Karte Florida
nach oben
nach oben

Vom Manatee Springs SP zum Ochlockonee River SP ( 251 km )

Am 19. Dezember 2000 bauten wir unser neu erworbenes Vorzelt im Regen ab. Aber es regnete nicht nur, es war auch empfindlich kalt geworden. Florida hält auch nicht immer das, was es verspricht. Unsere Fahrt ging weiter auf der 27 Richtung Norden. Bei Perry konnten wir endlich diese unattraktive Strecke verlassen und hielten uns auf der 98 Richtung Westen. Bei Medart fuhren wir auf die 319 am Südrand des Apalachicola National Forests entlang und kamen nach 251 Tageskilometern und 14788 km insgesamt auf dem Ochlockonee River State Park an. Ein wunderschöner Campground mit nur 30 Plätzen erwartete uns - von dem wir allerdings nicht viel sahen. Es war bitterkalt. In der Nacht gingen die Temperatur auf Minus 2,6 Grad runter und in den Toiletten steckten Holzlatten, um das sich darin befindliche Wasser von Eisschollen zu befreien. Da trösteten uns die Worte eines Rangers auch nicht mehr, der uns beipflichtete, es wäre die kälteste Nacht seit langem. Auch im letzten Jahr hätten sie nur frühlingshafte Temperaturen gehabt. WIR SIND ABER IN DIESEM JAHR HIER!! Der Ranger konnte allerdings am allerwenigsten für das winterliche Wetter. Es hatte ja auch etwas Positives. Der darauffolgende Tag war unglaublich sonnig und die Luft ganz klar. Das Licht war so grell wie an keinem anderen Tag. Und dann fuhren wir eine der schönsten Strecken Floridas. Die Küstenstraße 98 entlang des sogenannten Panhandle.

bilder/florida/NorthwestRoute.jpg
Bild
Kein Eintrag
Kein Eintrag
Karte Florida
Karte Florida
nach oben
nach oben

Vom Ochlockonee River SP zur Gulf Island NS ( 351 km )

Die Reise ging am 20. Dezember 2000 weiter auf der 98 bzw. 319 entlang der Golfküste. Die Strecke ist nicht nur in allen Karten als besonders schöne Strecke gekennzeichnet, sie ist tatsächlich ausgesprochen schön. Der erste Abschnitt zwischen St.Teresa und Panama City ist auch ebenso gut zu befahren. Es ist nicht viel Verkehr und der Schwerlastverkehr nimmt auf der Ostwestroute eher die Interstate 10. Das, was man an den Südstränden Floridas - ob Golf- oder Atlantikküste - vergeblich sucht, findet man hier in Hülle und Fülle: Weiße, unverbaute Sandstrände und atemberaubend türkisfarbenes Wasser. Die Siedlungen sind verträumt und der Tourismus scheint zumindest vor Panama City nicht die einzige Haupteinnahmequelle zu sein, auch wenn es genug Campingplätze gibt, die direkt am Wasser liegen und zum Relaxen einladen. Diese Region mit ihren zahlreichen State Parks auf den vorgelagerten Inseln (z.B. St. Georg Island State Park) bietet etwas, was man nur selten in Florida zu Gesicht bekommt. Zum einen kann man fast das ganze Jahr den Strandfreuden frönen mit der Gewissheit, sich an den schönsten und breitesten Stränden Floridas aufzuhalten, und zum anderen kann man durchaus im angrenzendem Hinterland das ursprüngliche Florida erforschen. Wandern im Apalachicola National Forest ist durchaus eine gute Alternative zum Strandvergnügen am Beach. Nach Panama City wird die Straße breiter und lebhafter. An den Stränden sind kleine bis mittelgrosse Motels aneinandergereiht und alle Imbissketten sind wieder zahlreich vertreten. Trotzdem hält sich der Rummel noch in Grenzen. Auf der Höhe von Pensacola fuhren wir auf die vorgelagerte Santa Rosa Island, auf deren Westspitze sich die Gulf Island National Seashore befindet. Hier sollen sich die schönsten und saubersten Strände ganz Floridas befinden und schon aus dem Auto heraus konnten wir erkennen, dass uns ein bezaubernder Beach erwartete. Nach 351 Tageskilometern und 15139 km insgesamt checkten wir im Fort Pickens Campground ein.

bilder/florida/GulfIslandNSCG01.jpg
Campground
Zum Tagebuch 21. Dezember 2000
Tagebuch 21. Dezember 2000
Karte Florida
Karte Florida
nach oben
nach oben

 
Alle Kapitel im Überblick mit Erklärung
Inhalt
weiter bei Teil 03
weiter bei Teil 03
nach oben
nach oben

Ende dieser Seite


mail an CampAmerika
Tagebuch
Reiseverlauf
Gesamtkarte
Fotoalbum
Reisevorbereitung
Live-Chat
Story
Register
Home
Inhalt
CD
Gästebuch
Wohnung
Camper
Ausrüstung
Auszeit+Job
Finanzen
Papierkram
Tips
R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F

0
2
 
 

R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F

0
2
 
 
 

R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F

0
2
 
 
 

R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F

0
2
 
 
 

R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F

0
2
 
 
 

R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F

0
2
 
 
 

R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F

0
2
 
 

R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F

0
2
 
 
 

R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F

0
2
 
 
 

R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F

0
2
 
 
 

R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F

0
2
 
 
 

R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F

0

2
 
 

R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F

0
2
 
 

R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F

0
2
 
 
 

R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F

0
2
 
 
 

R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F

0
2
 
 
 

R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F

0
2
 
 
 

R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F

0
2
 
 
 

R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F

0
2
 
 

R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F

0
2
 
 
 

R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F

0
2
 
 
 

R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F

0
2
 
 
 

R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F

0
2
 
 
 

R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F

0

2
 
 

R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F

0
2
 
 

R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F

0
2
 
 
 

R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F

0
2
 
 
 

R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F

0
2
 
 
 

R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F

0
2
 
 
 

R
E
I
S
E
V
E
R
L
A
U
F

0

2