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Ein Reisebericht von Britta und Markus Hachenberger
Tips und Wissenswertes
Tips

 
 
 
Eine längere Reise ins Ausland ist geprägt von Erlebnissen und tollen Erfahrungen. Aber nicht alles verläuft nach den eigenen Vorstellungen. So manche Überraschung macht die Reise spannend und manchmal sogar abenteuerlich. Doch Nordamerika ist die Hochburg des zivilisierten Lebens. Hier bestehen die Tipps im wesentlichen aus kleinen Helferchen.

 
 
 
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Prinzipielles
Ratschläge sind ja im Allgemeinen fast immer gut gemeint, doch meistens möchte man von den Weisheiten anderer gar nichts wissen. Man will seine eigenen Erfahrungen machen, selbst auf die nützlichen Dinge stoßen, das Unheil aus eigener Kraft abwenden und nicht alles gebetsmühlenartig von anderen gepredigt bekommen. Dabei nimmt man auch gerne mal in Kauf, dass man gewisse Umstände hat, die man sich hätte sparen können, wenn man auf Andere gehört hätte. Doch was soll's! Jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen. Das, was dem Einen von großer Bedeutung ist, spielt bei dem Anderen halt absolut keine Rolle. Deshalb kann ich auch nicht davon ausgehen, dass ihnen meine Tipps auch nur ansatzweise etwas bringen werden. Lesen sie sich einfach die Tabelle durch und entscheiden sie selbst, was sie interessiert.
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Tips und Wissenswertes
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Checkliste Wandern
Im Kapitel Ausrüstung bin ich schon einmal kurz auf das Thema eingegangen. Das Wandern in Nordamerika ist wohl eine der geeignetsten Freizeitbeschäftigungen, die man sich für das Land vorstellen kann. Eintagestouren sowie Mehrtagestouren sind absolut die besten Möglichkeiten, die USA und Kanada zu entdecken. Denn die Natur Nordamerikas ist wohl unbestritten das Juwel dieser beiden Nationen, welches sich einem erst zu Fuß richtig offenbart. Für eine Mehrtagestour (2-3 Tage) soll nachfolgende Checkliste dienen. Die Liste ist keineswegs ultimativ, ist für den echten Wanderprofi kaum zu gebrauchen und soll nur die wichtigsten Gegenstände auflisten, die dann weiter unten teilweise erläutert werden.


Rescue-Set
Zelt
Schlafsack
Isomatten
Unterwäsche
Hemd
T-Shirts
Socken
Outdoor-Jacke
Hut/Mütze
Sonnenbrille
Gaskocher
Gas-Licht
Seil
Kompaß/Karte
Kochgeschirr
Eßbesteck
Geschirrhandtuch
Schwamm
Trinkwasser
Seife
Zahnbürste
Zahnpaste
Toilettenpapier
Pass/Papiere
Nähnadel/Garn
Feuerzeug
Streichhölzer
Mülltüten
Handtuch
Grillanzünder
Schaufel
Schrittzähler
Taschenlampe
Sonnencreme
Ersatzbatterien
Zucker
Tee
Milch
Suppen


Rescue-Set
Das Rescue-Set (Rettungs-Set) sollte ein ständiger Begleiter ihrer Reise sein. Es beinhaltet viele Artikel, die nicht nur für den medizinischen Notfall gedacht sind. Es sollten sich die wichtigsten Medikamente sowie im Notfall unverzichtbare Utensilien darin befinden, die sie je nach Anforderung selbst zusammenstellen können. Auf jeden Fall sollten sie dieses kleine Täschchen immer bei sich tragen, wenn sie zu Fuß oder mit ihrem Camper unterwegs sind. Es kann unter Umständen Ihr Leben retten, oder einfach nur ein sicheres Gefühl vermitteln. Hier nur ein paar Anregungen zur Ausstattung. Auch hierbei verweise ich darauf, dass die Liste nicht ultimativ ist und jederzeit auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt werden kann.


Aspirin
Vomex A
Tigerbalsam
Rescue-Creme
Rhoival
Zovirax
Brandsalbe
Bepanthen
Desinfektionsmittel
Flachmann
Tampons
Kondome
Q-Tips
Wäscheklammern
Sagrotan
Heft-/ Klamerpflaster
Schere/Messer Allzweck-Tool
Emser Salz
Salztabletten
Streichhölzer (wasserfest)
Rettungsdecke
Klebeband
elast. Binde
Kompresse
Blasen-Pflaster
Pinzette
Sicherheitsnadeln
Insektenmittel
Mullbinde
Latexhandschuhe
Gummis


Seil
Ein Seil dient bei einer Wanderung weniger dem Sichern von Personen beim Klettern (wobei es dabei sicherlich auch gute Dienste tut), sondern der Sicherung des Gepäcks vor nächtlichen Besuchern. So sind viele Naturgebiete in Nordamerika immer noch (welch Glück) die Heimat von Bären, Koyoten und anderem Getier, die nicht selten - angezogen durch Essensgerüche - gerne mal einen Blick in den Rucksack des Wanderers werfen. Dass das zuweilen zu Problemen führen kann, gerade wenn sich besagter Rucksack noch im Zelt befindet, liegt auf der Hand. Es lohnt sich schon alleine deshalb, die Regeln des sog. Backcountry-Camping einzuhalten: Alles, was nicht zum Schlafen im Zelt gebraucht wird (dazu gehören auch die stinkenden Socken), sollte mindestens 50 Meter entfernt vom Zelt so an einem Baum befestigt werden, dass kein Tier an das Gepäck heran kommen kann. Tipps dazu findet man auch auf unten stehender Internetseite.


Schrittzähler
Ein Schrittzähler (Pedometer) kann gerade für ungeübte Wanderer eine größere Hilfe sein als der Kompass (den man u.U. sowieso nicht richtig bedienen kann), auch wenn das eine Gerät das jeweils andere nicht ersetzt. Doch ein sog. Pedometer ist die einfachste Möglichkeit, schon zurückgelegte Strecken abzumessen, was manchmal ein sehr guter Anhaltspunkt für noch bevorstehende Strecken ist und solange man sich auf Wegen fortbewegt, kann man zumindest seiner Kondition entsprechend entweder umdrehen oder fortschreiten. 


Gaskocher/Gaslicht
Für die Flaschenkocher der Firma GAZ (die man auf die Gasflaschen aufschrauben kann), und die zumindest in Deutschland sehr populär sind, gibt es nur selten die entsprechenden Gasflaschen zu kaufen. Nur in gut sortierten Outfitter-Läden oder manchmal in National-Parks findet man die kleinen blauen Gasflaschen. Entweder man nimmt sich aus Deutschland einen Vorrat mit in die USA oder man vertraut auf sein Glück. Die Gaskocher der Firma Coleman tun es auch, sind aber in brauchbarem Zustand erst ab 23$ zu haben. Möchte man eine entsprechende Gaslampe haben, muss man schon weitaus tiefer in die Tasche greifen. Da die Systeme in Europa nutzlos sind, sollte man sich doch vielleicht mit Camping-Kocher und Camping-Gas-Lampe zuhause eindecken und für entsprechenden Vorrat an Gasflaschen sorgen. Für das alltägliche Kochen auf dem Campingplatz empfiehlt sich dann der Zweiflammengaskocher.


Schaufel
Mit der Schaufel ist ein Hilfswerkzeug gemeint, mit dem man das obligatorische Loch graben kann, wenn man unterwegs mal muss. Diese Tätigkeit sollte nicht unterschätzt werden, weder in ihrer Notwendigkeit (auch von Seiten des Naturschutzes) noch in Bezug auf ihren Schwierigkeitsgrad. Oft richtet man mit seinen bloßen Händen rein gar nichts aus. Es gibt klappbare Schaufeln für kleines Geld, die man am Gürtel tragen kann und schnell greifbar hat (was manchmal nicht ganz unwichtig ist).

CampingGaz.com
Camping-GAZ
Pedometer Beispiel
Outdoornet.de
Regeln für das Backcountry Camping
State New York
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Club-Mitgliedschaften in Supermärkten
Es gibt in Nordamerika unzählige Supermarktketten, die sich gegenseitig Konkurrenz machen und um Kunden geradezu aggressiv werben. Nicht selten geht das über besonders günstige Angebote oder Vorzüge in Form von Preisnachlässen und Mengenrabatten. Sehr beliebt ist ist dabei die Club-Mitgliedschaft, die zuweilen erhebliche Preisvorteile einräumt. Nicht selten kann man bei einem Wocheneinkauf für zwei Personen 5-10 $ sparen, nur weil man eine Clubkarte besitzt. Dieser Sparbetrag wird dann auch noch werbewirksam mit auf die Rechnung gedruckt, damit sie nicht übersehen, welchen Vorteil sie haben. Dabei bekommt man eine Club-Karte ganz umsonst. Man muss nur an der Kasse nach einer Mitgliedschaft fragen und schon bekommt man ein Plastikkärtchen in Scheckkartengröße, das einem das Tor zur bevorzugten Einkäuferschicht öffnet. Die Fragen nach Adresse und Telefonnummer müssen sie dabei nur verneinen, da sie ja Reisender sind und keinen festen Wohnsitz haben (was in Nordamerika nicht unüblich ist). Doch achten sie auch mit Clubkarte immer auf die Preise. Oft ist das gleiche Produkt in einer anderen Verpackung noch günstiger als der Vorzugspreis für Mitglieder. Wir hatten zu Spitzenzeiten bis zu zehn verschiedene Club-Karten in Besitz. Doch am günstigsten kaufen sie immer noch dort ein, wo es weder Mitgliedskarten noch sonstigen Schnick-Schnack gibt. In Billigläden kann man sogar oft nur mit Bargeld zahlen, was sich aber fast immer lohnt.
Vons Clubkarte
Vons.com
Webmiles auf die Club-Karte von Ralphs
Ralphs.com
Vip-Card von Food-Lion
Foodlion.com
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YMCA
Die Unterkünfte der Vereinigung junger, christlicher Männer (YMCA) respektive Frauen (YWCA) sind für Camper nur insoweit relevant, als dass sie oft auch über einen Swimmingpool und eine Sauna verfügen, für die man separat ein Eintrittsgeld entrichten kann. Man muss also während seiner Reise nicht auf den Bade- bzw. Saunaspaß verzichten. Unter den gebührenfreien Telefonnummern 1 888 333 9622 (Quartiere in den USA) und 1 800 872 9622 (Quartiere International) bekommt man Auskunft über die nächstgelegenen Häuser, die über besagte Einrichtungen verfügen (Zip-Code bereit halten). Unter anderem kann man sich die Informationen auch aus dem Internet holen.
YMCA
YMCA
YWCA
YWCA
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Postlagern
Wer in Nordamerika für längere Zeit unterwegs ist, wünscht sich sicherlich manchmal nichts sehnlicher als einen Brief von Zuhause. Oder eine dringende Ersatzteilbestellung soll die Reisenden erreichen. Doch wenn man sich selten länger als drei Tage an einem Ort aufhält und die Post (je nach Sendung) zwischen einer und sechs Wochen unterwegs ist, bleibt einem nur die Möglichkeit der Postlagerung auf einem Postamt der Vereinigten Staaten oder Kanadas. Doch wer kennt schon die Adressen der Postämter in Nordamerika? Suchen sie sich einfach einen Ort aus, den sie in den nächsten Wochen auf jeden Fall durchfahren werden und erfragen sie unter der gebührenfreien Telefonnummer 1 800 275 8777 den Zip-Code des Postamtes ihrer gewählten Stadt. Gibt es mehrere Postämter in dieser Stadt, fragen sie nach dem "Mainoffice" und gleich nach der Adresse. Diese können sie dann ihren Lieben zuhause durchgeben mit dem Zusatz, den Brief "General Delivery" (Postlagernd) zu senden. Der Brief bleibt nach Ankunft 30 Tage auf dem Amt liegen, bis er an den Absender zurückgesendet wird. Das nächste Postamt findet man natürlich auch im Internet.
Post Office Locator
United States Postal Service
Erklärung von General Delivery
pueblo.gsa.gov
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e-Mail Account
Ein e-Mail Account (Konto) ist wohl die beste Möglichkeit, um mit seinen Freunden und Bekannten in Kontakt zu bleiben. Wahrscheinlich brauche ich das nicht näher auszuführen, dennoch gibt es einige wenige Dinge, worauf man achten sollte. Es gibt mittlerweile eine unzählige Menge kostenloser e-mail Anbieter, deren Service sich jedoch stark unterscheidet. Wenn sie aus dem Ausland in einem Internet-Café ihre Mails abfragen, dann ist die Ladezeit das größte Problem. Denn umso länger es dauert, bis sich ihre Nachrichten aus der Heimat aufgebaut haben, desto mehr kostet ihre Nutzerzeit im Internet-Café. 6 US$ pro Stunde (manchmal auch nur die halbe Stunde - je nach Ort) müssen sie da schon rechnen. Immer davon ausgegangen, sie tragen nicht ihren eigenen Computer mit sich rum, sind sie von einem schnellen Service abhängig. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie einen amerikanischen oder europäischen Dienst nutzen. Nur der Anbieter selbst ist für die Ladezeiten seiner Seiten verantwortlich. Weiterhin sollte ihr e-Mail Account eine POP 3 Abfrage erlauben (T-online/AOL erlauben das nicht). Das könnte wichtig sein, wenn sie größere Dateien aus ihrem e-Mail Account herunterladen wollen. Schreiben sie sich schon zuhause den Namen des "Eingangs- und Ausgangsservers für POP 3 Abfragen" auf und richten sie die Abfrage ein, dann können sie unterwegs von jedem Internet-Anschluss mit einem gewöhnlichem e-Mail Programm (Outlook Express/Netscape Messenger) ihre Mails auch runterladen. Das könnte der Fall werden, wenn sie Dokumente benötigen, die sie in ihrem Mail-Fach gespeichert haben. Es gibt zwar auch noch andere Möglichkeiten (American Express / ADAC / Seabridge for Motorhomes), ihre Dokumente (Kopie von Reisepass, Führerschein, Kreditkarten, usw.) für den Fall des Verlusts aufzubewahren, doch sie haben wohl kaum einen schnelleren Zugriff darauf, als wenn sie in ihrem eigenen e-Mailfach zur Verfügung stehen. Das ist zwar nicht unbedingt super sicher, doch die Wahrscheinlichkeit eines Missbrauchs kann meines Erachtens nach vernachlässigt werden. Wenn ihr e-Mail Account zusätzlich auch noch eine Telefonnummer zur Verfügung stellt, über die ihr Anbieter entweder Sprachanrufe oder eingehende Faxe verarbeitet, dann können sie sich sogar wichtige Dokumente zusenden lassen oder einfach nur mal die Stimmen der Freunde hören. In vielen Truckstopps (bzw. Tankstellen) und Hotelhallen gibt es öffentliche Internetstationen, an denen sie für ein paar Dollar (meistens 1$ pro 5 Minuten) ihren e-Mail Account abfragen können. Wenn sie ihre Freunde und Bekannten zu einer "Gruppe" vorkonfiguriert haben, lassen sich recht einfach nette Reiseberichte an die Lieben zuhause verschicken, ohne dass sie Stunden vor dem Bildschirm sitzen müssen.
Kostenlose e-Mail Accounts
besttips.de
Freemail Anbieter im Test
testberichte.de
für den Autor ultimativer Anbieter
freemail.web.de
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Sprachgebrauch
Wenn sie schon der englischen Sprache mächtig sind, darf man ihnen gratulieren. Wenn ihr Wortschatz noch erhebliche Lücken aufweist, gebe ich ihnen einen Tipp. Machen sie sich nicht allzu große Mühe mit der englischen Grammatik. In Nordamerika spricht man Amerikanisch, und das ist reduziert auf das Wesentliche. So wird zur Gunsten des schnelleren Verständnisses und der plakativen Mitteilung die Sprache verunstaltet, was für den Ausländer prinzipiell Vorteile hat. Wer mal verstanden hat, dass "4 Sale" "zu verkaufen" heißt, ist auf dem besten Weg, ein echter Ami zu werden. Wundern sie sich allerdings nicht, wenn die Amerikaner sogar grammatikalische Fehler voll in Kauf nehmen, nur um die Botschaft auf eine zu klein geratene Werbefläche unterzubringen. Da kommt es schon mal vor, dass der amerikanische "Durchgangsverkehr" ("Throughtraffic"), plötzlich "trutrafic" genannt wird. Der überwiegende Teil der Bevölkerung weiß, was gemeint ist. Und ein ernstzunehmender Teil weiß es nicht besser. Umgangssprachlich brauchen sie sich nicht zu viel Mühe zu geben - man wird immer hören, dass sie Ausländer sind, weil sie die Dinge einfach anders nennen als die Einheimischen. Wenn sie jemanden ansprechen (z.B."Where is the next supermarket?") und ihr Gegenüber antwortet mit "what's that?", ist demjenigen nicht die Bedeutung eines Supermarktes fremd, denn "what's that?" heißt in dem Fall nicht "was ist das?", sondern eher so viel wie "Was ist?". Ihr Gegenüber hat sie dann akustisch einfach nicht verstanden. Jetzt kann man sich vorstellen, welch komische Situation entsteht, wenn sie ihrem Gesprächsteilnehmer erklären, was ein "supermarket" ist.
Auch bei Begrüßungen sollten sie die Grammatik eher außer acht lassen. Die meist verwendeten Worte lauten "How's it going" oder auch "How you ('re) doing". Wenn sie mit "How do you do" oder "How are you" antworten, ist das natürlich nicht verkehrt. Im übrigen sollten solche unverfängliche Fragen nach ihrem Wohlbefinden nicht mit der Wahrheit beantwortet werden. Ein "not too bad!" ist das Höchste der Gefühle. Wenn sie sich auf keine Diskussionen einlassen wollen, antworten sie besser mit "fine", oder "pretty good!" Aber sehen sie die Frage nicht als Aufforderung, ihre Sorgen mitzuteilen. Und noch etwas. Fragen sie nie nach den "Toilets"! Das sind die "Restrooms" oder auch "Bathroom".
Amerikanisch Wort für Wort
buchwelt.de
Amerikanisch Kauderwelsch
reisebuch.de
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Rand McNally
Rand McNally ist Nordamerikas größter Straßenkartenverlag. Hier bekommt man den wunderschönen Straßenatlas, den es bei Wal-Mart für die Hälfte gibt (genau den Gleichen versteht sich). Ansonsten rangiert Rand McNally als eine Mischung zwischen ADAC und Tchibo. In den meisten seiner Läden in Großstädten kann man so allerlei Krimskrams kaufen, der zu überteuerten Preisen keinen rechten Nutzen hat. Doch Rand McNally wartet in den USA mit einer Auswahl verschiedener Artikel auf, die für den europäischen Reisenden von größter Notwendigkeit sein können. So bekommt man z.B. Reisestecker-Sets, die nicht nur für amerikanische Geräte in Europa zu gebrauchen sind, sondern auch umgekehrt. Auch fand ich in den Regalen einen Transformator, der 230 V in 120 V wandelt aber auch umgekehrt. In puncto elektronische Reiseadapter ließ Rand McNally zumindest keine Wünsche offen.
Rand Mc Nally
Rand McNally.com
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Wal-Mart
Wahrscheinlich habe ich mir über diesen Laden schon die Finger wund geschrieben, doch auch in dieses Kapitel gehört zumindest die Erwähnung des ultimativen Einkaufmarkts in Nordamerika. Aber ich versuche mich kurz zu fassen und alle schönen Dinge nahtlos aneinander zu reihen:
Man kann vor sog. "Supercenters" kostenlos auf dem Parkplatz campen. Das hat zwar keinerlei Komfort, doch im Gegensatz zu deutschen Ablegern haben Supercenter von Wal-Mart 24 Stunden geöffnet, was die Benutzung der Toiletten mit einschließt. Außerdem sind die Parkplätze nachts bewacht. Supercenter bezieht sich im übrigen auf die Tatsache, dass es in dem Laden auch frische Lebensmittel zu kaufen gibt. Wenn man sich generell an die Marken Great Value hält (Wal-Mart eigene Marke), kann man recht preisgünstig einkaufen. Wal-Mart vertreibt den Rand McNally Straßenatlas für 4,97 $ (normal 10,95 $) mit eingeheftetem Wal-Mart Verzeichnis. Wer diese Karte besitzt, weiß immer, wo der nächste Wal-Mart zu finden ist. Wal-Mart hat die besten Preise, was die Entwicklung von Photos angeht. Auch die "1 hour" Photos sind recht günstig, zumal man die Entwicklung während seines Einkaufs erledigt bekommt. Allerdings nur matt, nicht glänzend. Alles, was sie in einem Wal-Mart kaufen, können sie unabhängig von Kaufdatum und Zustand wieder umtauschen, wenn ihre Geschichte nicht allzu haarsträubend ist. Sobald das Produkt nicht ihren Erwartungen entspricht, nimmt Wal-Mart es wieder zurück, unabhängig der Garantieregelung des Herstellers. Bei vielen Produkten brauchen sie noch nicht einmal den Kaufbeleg vorzuzeigen. Bis zu 20 $ bekommen sie in bar wieder zurück. Darüber hinaus bekommen sie das Geld entweder als Gutschrift oder auf ihr Kreditkartenkonto überwiesen. In puncto Klamotten kann man sich bei Wal-Mart ebenfalls mit ausgesprochen geschmackvollen Dingen einkleiden. Die Qualität ist meistens ordentlich und modisch obendrein. Die Preise sind sowieso unschlagbar. Die Textilabteilung dieser Einkaufskette ist also absolut nicht mit ihren Ablegern in Deutschland zu vergleichen. Dort bekommt man bekanntlich nur Schrott. Zuguterletzt muss ich noch mal erwähnen, dass die Angestellten überaus zuvorkommend und freundlich sind, was das Einkaufen als Kunde einfach angenehmer macht. Schließlich und letztendlich ist das alles nur verkaufsfördernd.
Wal Mart
Wal-Mart.com
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Internet auf Reisen
Vorausgesetzt, sie haben ihren eigenen Computer in Form eines Laptops oder auch Notebooks mit auf Reisen dabei, könnte es durchaus Sinn machen, wenn sie einen Internet-Provider haben, der ihnen einen internationalen Zugang ermöglicht. Lesen sie sich allerdings vorher in alle Ruhe die unten stehende Story durch, bevor sie zu voreilige Entschlüsse treffen. Generell muss ich sie aber vor zu viel Internetaktivität warnen. Erst als ich den Update meiner damaligen Internetseite einstellte, hatte ich eine große Sorge weniger. Das liegt nicht nur daran, dass sie immer auf der Suche nach der nächsten Telefondose sind, sondern auch an der sinkenden Lebensqualität. Sie sind ständig "angekoppelt" und "vernetzt". Aber genau das wollen sie doch eigentlich nicht sein. Auch wenn sich viele unserer Freunde über unsere Reiseberichte gefreut haben, würde ich heute nicht mehr versuchen, eine Homepage aus Nordamerika zu pflegen. Es spricht absolut nichts dagegen, seine Aufzeichnungen zu machen und später ins Netz zu stellen.
In den USA gibt es einige Provider, die ihren Dienst kostenlos anbieten. Darunter zählen auch NetZero und Juno. Auch die Handelskette K-Mart bietet über Bluelight.com einen zwar nicht kostenlosen, jedoch sehr günstigen Internetanschluss an. Die kostenlosen Anbieter sind allerdings nicht sehr empfehlenswert, da sie sich über Werbeeinblendungen finanzieren, die ihrerseits den Seitenaufbau enorm behindern. Das Einwahlsystem ist dabei immer das gleiche. Sie erhalten eine Einwahlliste, wonach sie sich den Ort aussuchen, den sie über ein Ortsgespräch (City-Call) erreichen können. Ortsgespräche sind nämlich in den USA und Kanada gebührenfrei. Je nach Einwahlliste haben sie dann mehrere oder gar keine Möglichkeit, sich von ihrem Standpunkt aus einzuwählen.
Wenn sie T-Online Kunde sind, haben sie die Möglichkeit, einen internationalen Anschluss zu beantragen. Hierfür bietet das Unternehmen einen kleines Zusatzprogramm, mit dem sie sich eine Nummer in der Nähe ihres Standorts aussuchen können. Der internationale Zugang kostet nichts, jedoch sind die Minutenpreise etwas höher. Die Abrechnung erfolgt über ihre Telefonrechnung. Wer nun keinen Telefonanschluss mehr hat, der muss entweder einen "fiktiven"  Anschluss bei der Telekom beantragen oder beauftragen, dass ihre Online-Gebühren auf eine andere bestehende Rechnung addiert werden (die der Eltern oder von Freunden). Letzteres kann ich eher empfehlen, zumal bei sie bei einem fiktiven Anschluss unbedingt einen Abbuchungsauftrag erteilen müssen.
Billig Provider von K-Mart
Bluelight.com
Kostenlos in den USA ins Internet
Netzero.com
Kostenlos in den USA ins Internet
Juno.com
Das Internet - Fluch oder Segen
Story - Das Internet
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Rufus Graphics Naturführer
Für einige wenige Juwelen der Naturlandschaft Amerikas gibt es von Rufus Graphics ein Faltblatt der Spitzenklasse. Es besteht zwar nur aus einigen wenigen Seiten, jedoch sind die Inhalte und die Gesamtkonzeption überaus überzeugend. Es passt in jede Tasche, lässt sich leicht handhaben, ist graphisch ein Hochgenuss, beinhaltet viele Farbbilder und informiert in anschaulicher Form über die wesentlichen Sehenswürdigkeiten des Parks. Leider gibt es diese kleinen Führer nur für: Alcatraz, Fisherman's Wharf, Golden Gate Park, Grand Canyon, Mesa Verde, Redwood NP, Tuolumne Meadows, Wawona und Yosemite Valley. Vom Yosemite Valley und vom Grand Canyon konnten wir jeweils ein deutsches Exemplar ergattern, die wirklich Freude machen. Also, immer die Augen aufhalten, denn zur Freude eines jeden Travellers kosten sie auch nur 2,50 $.
Rufus Graphics Führer
reieckandreineck.com
Rufus Graphics Führer Beispiel Grand Canyon
grandcanyon.org
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Expressway
Das Straßensystem in Nordamerika ist eigentlich sehr übersichtlich und relativ einfach zu meistern. Selbst durch die größten Metropolen sind wir mit dem eigenen Camper gefahren (New York ausgenommen) und stießen auf keine größeren Schwierigkeiten. Doch gerade in Metropolen gibt es immer wieder die Expressways, deren Bedeutung erst klar wird, wenn man mal eine Ausfahrt verpasst hat. Denn der Expressway hat längst keinen Anschluss an alle Ausfahrten. Auf ihm ist schnelles Vorankommen angesagt und er läuft meist parallel zur normalen Schnellstraße. Wenn sie sich also nun auf einem Expressway befinden, dann achten sie darauf, dass sie schon ein paar Meilen vor ihrer eigentlichen Ausfahrt auf den normalen Highway wechseln, sonst fahren sie dort bis zur nächsten Großstadt. Manchmal ist der Verkehr auf einem Expressway übrigens dichter als auf dem normalen Highway. Dann spricht nichts gegen den Fahrspurwechsel. Das Überholen auf der rechten Spur ist im übrigen auch erlaubt, auch auf der Interstate.
Live-Cam eines Expressways in Dallas
wturley.com
Live Cams aus dem Verkehr Manhattens
myctmc.org
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Sour Cream
Ich hätte zwar selbst nie gedacht, dass ich mich mal über Sour Cream auslassen würde, doch wenn ich meiner Frau glauben darf, ist das Thema "Sour Cream" nicht gerade unbedeutend. So steht außer Zweifel, dass wir Europäer des öfteren Speisen zubereiten, die so etwas wie Joghurt, Creme Fraiche oder auch Quark als Grundlage beinhalten. Allerdings ist es nicht gerade einfach, die Zutaten in den Regalen amerikanischer Einkaufsläden ausfindig zu machen, da man vergeblich nach den Bezeichnungen "Creme Fraiche" oder "Quark" sucht. Und hier kommt die schöne Bezeichnung "Sour Cream" ins Spiel. Eine ganz normale Sour Cream ist nämlich unsere heißgeliebte Creme Fraiche. Wenn sie die "NOT FAT"-Version einer Sour Cream im Einkaufswagen liegen haben, dann sind sie im Begriff, einen fettarmen Quark zu kaufen. Die "LOW FAT"- Version ist dann irgendetwas zwischendrin. Das Einfachste ist, wenn sie sich mal je eine Sorte kaufen und einen Sour Cream-Test durchführen, dann kommen sie sehr schnell hinter das Geheimnis.
Zuckerteilchen mit Sour Cream - Rezept
essortment.com
Sour Cream - so sieht sie aus
daisybrand.com
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Telefonieren
In Nordamerika haben sie wahrscheinlich auch gelegentlich das Verlangen, mit ihren Bekannten zuhause zu telefonieren. Wenn sie sich in einer Region befinden, in der ihr mitgebrachtes Handy funktioniert, dann können sie natürlich dieses für überteuerte Gebühren nutzen. Doch außerhalb der Metropolen funktionieren ja kaum Handys (die dort drüben im übrigen Cell-Phone heißen) der dort ansässigen Gesellschaften. Deshalb sind auch sie auf die öffentlichen Fernsprecher angewiesen, die es im Gegensatz zu deutschen Verhältnissen fast an jeder Ecke gibt. Selbst in Naturparks oder abgelegeneren Regionen finden sie eigentlich immer ein Telefon. Wenn sie jetzt allerdings auf Kleingeld angewiesen sind, werden sie feststellen, dass auch diese Methode unverhältnismässig teuer ist, gerade wenn es sich um Telefonate ins Ausland handelt. Die in Nordamerika zu beziehendenTelefonkarten sind eine preisgünstigere Alternative, wobei sie immer leer sind, wenn man mal dringend telefonieren möchte. Eine absolut günstigste und einfache Art in Nordamerika zu telefonieren ist ein Vertrag mit der at&t. Sie bieten die Abrechnung per Kreditkarte und eine Minute von den USA oder Kanada nach Deutschland kostet sage und schreibe 12 cents. Sie brauchen sich nur online anzumelden und schon bekommen sie ihren Autorisierungscode. Die Eingabe der vielen Nummern (Toll-free number + Autorisierungscode + Rufnummer) kann zwar nervig sein, ist aber letztendlich die günstigste Alternative und garantiert ihnen, dass sie von jedem Apparat aus (auch privaten Anschlüssen) ohne Einschränkungen telefonieren können. Eine monatliche Abrechnung mit Einzelnachweis geht ihnen dann per Post zu.
AT&T Anmeldung
AT&T
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Geld / EC-Karte
Wenn sie eine längere Reise in Nordamerika machen, empfehlen sich nach wie vor American Express Reisechecks. Doch seien sie vorsichtig mit größeren Mengen dieses Zahlungsmittels. Wenn der Dollarkurs steigt, haben sie Glück gehabt, fällt er jedoch, zahlen sie ständig etwas mehr als notwendig. Denn American Express Traveller Checks sind wie Bargeld und werden auch als solches akzeptiert. Eine vom Kurs unabhängigere Möglichkeit ist das Kreditkartenkonto, auf welches sie ebenso ein Guthaben einzahlen können (fragen sie dazu ihre Bank). Dann verringert sich ihre Auslandseinsatzgebühr auf meistens 1,75 % und ihr Guthaben auf dem Konto bringt zusätzliche Zinsen. Am einfachsten und billigsten ist jedoch die Geldbeschaffung per EC-Karte. Diese Bankkarten (in Nordamerika Debitcard genannt) verfügen meistens über das sog. Maestro-Zeichen. An der überwiegenden Anzahl der nordamerikanischen Geldautomaten erhalten sie damit bis zu 200 $ (manchmal auch mehr) pro Transaktion. Hierfür wird ihnen eine geringe Gebühr (meistens 1-3 $) der jeweiligen Bank berechnet. Ansonsten fallen allerdings keine weiteren Gebühren an. Auch wenn an den Automaten nur ein Cirrus-Zeichen klebt und das Maestro-Zeichen weit und breit nicht zu sehen ist, bekommen sie an dem Automaten Bargeld. Auch in Lebensmittelmärkten, die prinzipiell Debitcard anerkennen, kann man sein Glück mit der EC-Karte immer wieder versuchen (Eurochecks sind absolut unbekannt). Die berühmte Scheckzahlung per Abrissblock der Amerikaner ist der Debitcard -Zahlung weitestgehend gewichen. Schließlich und letztendlich kann man zwar fast bei jedem Bauchladenhändler mit Karte bezahlen, doch ein gewisser Anteil an Banknoten empfiehlt sich immer in der Tasche zu haben. Eindollarbanknoten werden zum Beispiel immer für Trinkgelder gebraucht.
Info von USA-Reise.de
usa-reise.de
Ultimative Bestätigung
maestro.at
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Steuern sparen
Eine Sache, die man bei seiner Reiseplanung schnell außer Acht lassen könnte, ist der Reisetermin. Immer vorausgesetzt, sie planen einen Aufenthalt über drei Monate hinaus. Dann empfiehlt es sich den Jahreswechsel mit einzubeziehen. Dadurch verringert sich ihr jeweiliges Bruttojahreseinkommen und damit automatisch auch ihre Steuerlast. Im Falle eines einjährigen Aufenthalts haben sie die meisten Ersparnisse, wenn sie z.B. von Sommer zu Sommer unterwegs sind. Das kann im Gegensatz zu einer Kalenderjahr-Auszeit einige tausend Euro ausmachen.
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Show your card and save / KOA-Value Card / Good Sam Club Card
Show your card and save ist eine Discount-Karte des amerikanischen Autoclubs, die auch den Mitgliedern des ADAC angeboten wird (kann man in den Geschäftsstellen abholen). Mit dieser Karte erhalten sie an vielen Stellen einen meist 10 prozentigen Rabatt. So unter anderem an: Kinokassen, Museen, Naturparks, Bücherläden, Schiffstouren, Touristenführungen, Bustouren, etc.. Es lohnt sich auf jeden Fall, immer die show your card and save vorzuzeigen, denn viele Geschäftsleute entscheiden sich auch noch spontan, einen Rabatt zu gewähren. In Restaurants können sie die Karte getrost stecken lassen. Dort erwartet man von ihnen, dass sie den Endbetrag um 10-15% aufstocken.
Wenn sie etwas länger in den USA unterwegs sind, werden sie feststellen, dass es doch relativ viele KOA-Campgrounds gibt, und sie werden mehr als einmal darüber nachdenken, sich dort einzuquartieren. Schon nach der dritten Nacht auf einem KOA-Campground hat sich die KOA-Value-Card gelohnt, die sie über das Internet für 10$ bestellen können. Wer mit Seabridge for Motorhomes reist, der erhält die Value-Card sogar umsonst. Dann können sie bei mehr als 500 KOA-Campgrounds in Nordamerika einen Rabatt von 10% erwarten. Deshalb bleibt diese Campgroundkette trotzdem immer noch eine der teuersten.
Mit einer Good-Sam-Club-Card - die sie im Internet bestellen können und die 19 $ kostet - erhalten sie ebenfalls bei insgesamt 1.600 angeschlossenen Campgrounds einen 10 prozentigen Rabatt. Hier muss man schon öfter auf einen der meist für große R.V.s ausgelegten Plätze fahren, um die 19 $ wieder reinzuholen. Wir standen in den elf Monaten unserer Tour nur eins bis zwei Mal auf einem Good-Old-Sam-Platz - sie sind in den meisten Fällen der Treffpunkt etwas bessergestellter Camper im Rentenalter.
Show your Card and save vom ADAC
adac.de
KOA Value Card
koa.com
Good Sam Club
goodsamclub.com
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Tagebuch
Auch wenn sie sonst nie einen Stift in die Hand nehmen, um persönliche Dinge auf Papier festzuhalten, empfehle ich ihnen, das auf ihrer Reise zu tun. Wenn mal die ersten zwei Monate rum sind, werden sie feststellen, dass sie sich kaum noch an die Begebenheiten vom Anfang ihrer Reise erinnern können. Das ist nicht nur traurig, sondern ein sehr ernstzunehmender Verlust. Wer wie wir noch nie länger als 4 Wochen von Zuhause weg war, der konnte sich bislang die einzelnen Erlebnisse und Stationen wahrscheinlich noch gut merken. Doch bei drei, vier oder gar zehn Monaten ist die Erinnerung an vorangegangene Wochen nur noch bruchstückhaft vorhanden. Tagebucheinträge müssen nicht gleich ein Bestseller werden und auch nicht wirklich ausformuliert sein. Es reicht oft schon der Telegrammstil, um sich eine Gedankenstütze zu machen. Wenn sie dann noch ein paar Fotos dazu einkleben oder einfach nur zwischen die Seiten klemmen, dann bewahren sie so eine Erinnerung an ein Erlebnis, welches in ihrem Leben noch eine ganz besondere Bedeutung bekommen könnte. Versuchen sie es , sie werden es nicht bereuen.
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Green Card
Um die berüchtigte US Green Card rangen die unterschiedlichsten Gerüchte. Um diese endlich einmal auszuräumen, habe ich mich entschlossen dieses Kapitel mit aufzunehmen, auch wenn die Green Card keine besondere Rolle für Reisende spielt, für Langzeitreisende aber durchaus wieder interessant sein kann.
Die US Green Card ist eine uneingeschränkte und unbefristete Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung für die USA (eine ausschließlich unbefristete Aufenthaltsgenehmigung gibt es nicht. Auch Rentner brauchen für ihren Langzeitaufenthalt in den USA eine Green Card). Mit diesem Dokument sind sie kein Amerikaner und haben auch kein Wahlrecht (und auch keinen amerikanischen Führerschein). Falls sie eine Green Card erhalten sollten, müssen sie noch einen allgemein üblichen Visaantrag beim zuständigen Konsulat einreichen (keine größere Hürde). Spätestens dort stellt sich die Frage, ob sie auswandern wollen oder nicht. Verpflichtet sind sie jedoch nicht.
Green-Card-Lottery
Jährlich verlost die amerikanische Regierung bis zu 55.000 Green-Cards an einwanderungswillige Menschen der Regionen und Länder, die im Bezug auf die Gesamtbevölkerung unterdurchschnittlich repräsentiert sind. Das ist ein offizielles Programm auf der Grundlage des §203 des Einwanderungsgesetzes, dem 'Immigration and Nationality Act' und soll die amerikanische Vielfalt unter der Bevölkerung durch kontrollierte Bewerberauswahl erhöhen. Um dennoch die Gleichberichtigung aller qualifizierten Bewerber zu gewährleisten, werden jährlich die Green Cards in Kentucky - dem Sitz des National Visa Centers - in einer Lotterie verlost.
Seit 2005 hat sich die Verfahrensweise für die 'Diversity Visa Lottery' (diversity = Verschiedenheit od. Ungleichheit ~ Vielfalt) geändert. Ab diesem Jahr dürfen die Anträge zur Green Card Lottery nur noch unter http://www.dvlottery.state.gov/ elektronisch übermittelt werden. In der Regel steht dafür ein Zeitraum von 2 Monaten zur Verfügung.
Es gibt durchaus angenehme Vorteile ein sogenannter 'Diversity Immigrant zu sein (das ist übrigens die offizielle Bezeichnung für Green Card Besitzer). Wenn Sie zum Beispiel den größten Teil des Jahres in den USA verbringen, müssen Sie Ihre Steuererklärung dort abgeben. Das ist in vielen Fällen günstiger als in Deutschland. US-Banken zahlen Hypotheken in der Regel nur an Staatsbürger oder Green-Card-Inhaber. Wer dazu zählt und eine Immobilie in den Staaten erwerben will, braucht nur eine geringe Eigenkapitalquote aufzubringen. Auch Kredite sind für Besitzer einer Green Card leichter zu bekommen – davon können Sie etwa bei einer Unternehmensgründung profitieren. Green-Card-Inhaber haben jederzeit die Möglichkeit, zwischen den USA und ihrem Heimatland hin und her zu reisen, ohne dass der Anspruch auf die Green Card verfällt. Green-Card-Inhaber können nach fünf Jahren die amerikanische Staatsbürgerschaft beantragen. Studenten zahlen an amerikanischen Universitäten nur knapp zwei Drittel der eigentlichen Gebühren. Darüber hinaus haben Studenten mit einer Green Card das Recht, sich außerhalb des Campus Arbeit zu suchen. 
Im Jahre 2000 haben sich 14 Millionen Menschen auf insgesamt 55.000 Green Cards beworben. 3,5 Millionen Menschen wurde schon vorher wegen formaler Fehler disqualifiziert. Um das zu vermeiden, können sie die Dienstleitung einer 'Green-Card-Service-Agentur' in Anspruch nehmen. Im Internet tummeln sich die unterschiedlichsten 'Service-Agenturen', die im Wesentlichen alle das gleiche tun. Sie helfen ihnen zumindest nicht schon vor der Lotterie qualifiziert zu werden. Ihre Chance gegenüber Personen, die die Eingabe auf der Regierungsseite persönlich vornehmen, erhöht es jedoch nicht. Dies gilt es zu berücksichtigen zumal der Service der Agenturen nicht kostenlos ist. In gewisser Weise könnte man sogar behaupten, dass nur die persönliche Eingabe Gewissheit über die Teilnahme an der Lotterie gibt. Denn nur die Gewinner bekommen von der US Regierung Bescheid. Wenn sie jetzt darüber nachdenken sich mehrmals registrieren zu lassen, muss ich sie enttäuschen. Ab der zweiten Eingabe schmeisst das System sie komplett raus. Doch aufgepasst: auch Paare können sich einzeln registrieren lassen, auch wenn sie sich im Antrag gegenseitig als Partner nennen.
Teilnahmebedingung für die Green Card Lottery
Amerikanische Botschaft Deutschland
Usavis Green Card Service
Usavis Green Card Service
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