www.CampAmerika.de
Ein Reisebericht von Britta und Markus Hachenberger
Papierkram
Papierkram

 
 
 
Wenn man für längere Zeit auf Reisen geht, gilt es eine ganze Menge zu organisieren und zu erledigen. Darunter fällt auch ein beachtlicher Teil an Papierarbeit (hier auch "Papierkram" genannt), der von den wenigsten gerne erledigt wird. Dieses Kapitel soll helfen, den Wust von oft undurchschaubar bürokratischen Vorgängen zu bewältigen.

 
 
 
Tagebuch
Tagebuch
Teil01
Teil02
Teil03
Teil04
Teil05
Teil06
Teil07
Teil08
Teil09
Teil10

Reiseverlauf
Reiseverlauf

Teil01
Teil02
Teil03
Teil04
Teil05
Teil06
Teil07
Teil08

Gesamtkarte Nordamerikas mit Links zu Einzelstaaten
Gesamtkarte

Alle Bilder nach Regionen geordnet
Fotoalbum

Reisevorbereitungen und Wissenswertes
Reisevorb

Wohnung
Camper
Ausrüstung
Auszeit+Job
Finanzen
Papierkram
Tips

Live-Chat
Live-Chat

Stories rund um Nordamerika
Story

Sachbegriffe und Orte alphabetisch geordnet
Register

Startseite
Home

Alle Kapitel im Überblick mit Erklärung
Inhalt

Mit der CD geht das Laden der Seiten viel viel schneller
CD

Gästebuch

Gästebuch

Tagebuch
Tagebuch

Teil01
Teil02
Teil03
Teil04
Teil05
Teil06
Teil07
Teil08
Teil09
Teil10

Reiseverlauf
Reiseverlauf

Teil01
Teil02
Teil03
Teil04
Teil05
Teil06
Teil07
Teil08

Gesamtkarte Nordamerikas mit Links zu Einzelstaaten
Gesamtkarte

Alle Bilder nach Regionen geordnet
Fotoalbum

Reisevorbereitungen und Wissenswertes
Reisevorb

Wohnung
Camper
Ausrüstung
Auszeit+Job
Finanzen
Papierkram
Tips

Live-Chat
Live-Chat

Stories rund um Nordamerika
Story

Sachbegriffe und Orte alphabetisch geordnet
Register

Startseite
Home

Alle Kapitel im Überblick mit Erklärung
Inhalt

Mit der CD geht das Laden der Seiten viel viel schneller
CD

Gästebuch

Gästebuch

Tagebuch
Tagebuch

Teil01
Teil02
Teil03
Teil04
Teil05
Teil06
Teil07
Teil08
Teil09
Teil10

Reiseverlauf
Reiseverlauf

Teil01
Teil02
Teil03
Teil04
Teil05
Teil06
Teil07
Teil08

Gesamtkarte Nordamerikas mit Links zu Einzelstaaten
Gesamtkarte

Alle Bilder nach Regionen geordnet
Fotoalbum

Reisevorbereitungen und Wissenswertes
Reisevorb

Wohnung
Camper
Ausrüstung
Auszeit+Job
Finanzen
Papierkram
Tips

Live-Chat
Live-Chat

Stories rund um Nordamerika
Story

Sachbegriffe und Orte alphabetisch geordnet
Register

Startseite
Home

Alle Kapitel im Überblick mit Erklärung
Inhalt

Mit der CD geht das Laden der Seiten viel viel schneller
CD

Gästebuch

Gästebuch

Tagebuch
Tagebuch

Teil01
Teil02
Teil03
Teil04
Teil05
Teil06
Teil07
Teil08
Teil09
Teil10

Reiseverlauf
Reiseverlauf

Teil01
Teil02
Teil03
Teil04
Teil05
Teil06
Teil07
Teil08

Gesamtkarte Nordamerikas mit Links zu Einzelstaaten
Gesamtkarte

Alle Bilder nach Regionen geordnet
Fotoalbum

Reisevorbereitungen und Wissenswertes
Reisevorb

Wohnung
Camper
Ausrüstung
Auszeit+Job
Finanzen
Papierkram
Tips

Live-Chat
Live-Chat

Stories rund um Nordamerika
Story

Sachbegriffe und Orte alphabetisch geordnet
Register

Startseite

Home
Prinzipielles
Sie sind zwar für eine ganze Weile unterwegs, allerdings nicht "aus der Welt". Und Amerika liegt auch nicht so weit entfernt, als dass man von dort aus nicht einige Dinge geregelt bekäme. Doch jeden Amtsgang, der Ihr persönliches Erscheinen erfordert, sollten sie selbstverständlich vor ihrer Reise getätigt haben. Danach könnte es schwierig werden. Doch im schlimmsten Fall sind sie immer nur ca. 10 Stunden von zu Hause weg. Falls irgend etwas Unvorhergesehenes geschehen sollte, etwas, das ihre Anwesenheit im Heimatland unbedingt erforderlich macht, sind sie im Nu über den Atlantik geflogen.
Grundsätzlich empfiehlt es sich, alle Abmeldungen und Stilllegungen schriftlich zu vereinbaren. Eine Heimatadresse, an die sich Behörden wenden können, ist unerlässlich. Wenn dann dort auch noch jemand ihre Post öffnet und ihnen entweder weiterreicht oder ggf. vorliest, dann hat das erhebliche Vorteile. Eine Generalvollmacht schließt jegliches Risiko aus. Wenn sie z.B. ihren Vater als Bevollmächtigten einsetzen, achten sie aber darauf, dass ein Zeuge zugegen ist, der nicht mit ihnen verwandt ist. Dieser sollte dann auch auf dem original Dokument unterschreiben. Eine Bankvollmacht ermöglicht zudem einen schnellen Zugriff auf ihr Konto, falls es dessen bedarf. Wenn sie zuhause jemanden haben, der sich um ihren Papierkram in ihrer Abwesenheit kümmert (Eltern oder Kinder sind und bleiben die beste Institution in solchen Fällen), können sie sich erst richtig vor Ort entspannen.
Alle Kapitel im Überblick mit Erklärung
zum Inhalt
zurück zu Reisevorbereitungen
Reisevorb

Themen
 Visaantragsverfahren
Aufenthaltsgenehmigung
Einwohnermeldeamt
Finanzamt
Kreditkarten
 Kfz und Kfz-Versicherung
Abmelden
Lebensversicherung
Nachsendeantrag
Krankenversicherung, Anwartschaften, usw. siehe auch Finanzen
Finanzen
nach oben
nach oben

Visaantragsverfahren
Das Visaantragsverfahren der Vereinigten Staaten von Amerika gehört wohl zu den skurrilsten Verfahren, denen sie sich unterziehen müssen. Allerdings muss man die Situation gerade aufgrund der Geschehnisse vom 11.September 2001 neu überdenken. Die Amerikaner fühlen sich halt bedroht, und wahrscheinlich sind sie es auch.
Falls sie vorhaben, nicht länger als drei Monate in den Vereinigten Staaten am Stück zu verweilen, können sie sich diese Prozedur sparen. Dann erhalten sie noch im Flieger ein sog. Touristenvisum (grüner Zettel), das sie zu einem Aufenthalt von maximal 90 Tagen in den USA berechtigt. Durch taktische Bestimmung ihrer Reiseroute können sie auch bei längerem Aufenthalt auf ein Visum verzichten, es entspricht allerdings nicht den Regeln. Sobald sie vorhaben, länger als 90 Tage in den USA zu bleiben, müssen sie noch hier in Deutschland ein sog. Nichteinwanderungsvisum beantragen. Doch vorher empfiehlt es sich, die amerikanische Botschaft per Internet zu besuchen (siehe unten). Dort erhalten sie in ausführlichster Form alle Informationen, die sie benötigen, inklusive aller Formulare. Die Vorgehensweise bei der Visabeschaffung ist etwas untypisch. Sie müssen erst einmal eine ganze Menge Zeug zum amerikanischen Konsulat schicken. Dazu gehören ihr Reisepass, das vollständig ausgefüllte und unterschriebene Antragsformular DS-156 (was sie ebenfalls im Internet runterladen können / siehe unten), ein Farbfoto neueren Datums, den Beleg der bezahlten Antragsgebühr (mit original Bankstempel) und Unterlagen, "aus denen der Zweck ihrer Reise, sowie die Absicht, nach einem zeitlich begrenzten Aufenthalt das Land wieder zu verlassen, hervorgehen (familiäre Bindungen, Beschäftigungsverhältnisse. etc.)." Dazu kommt noch ein an sie selbst adressierter und frankierter Rückumschlag. Wenn bei ihnen jetzt ein bisschen das Gefühl aufkommt, sie hätten etwas angestellt, dann sind sie richtig informiert. Zur Zeit des Verfassens dieses Textes (November 2001) wurde in amerikanischen Konsulaten keine Briefpost geöffnet. Das heißt, sie wurden aufgefordert, ihre "Päckchen" an der Pforte des jeweiligen Konsulats in einer Klarsichtfolie abzugeben. Denken sie auch bitte daran, für jede einzelne Person (egal welchen Alters) das besagte Antragsformular auszufüllen und jeweils die geforderte Gebühr zu zahlen. Die Zahlung muss im Vorfeld auf ein Konto des Konsulats überwiesen werden. Das Geld ist auf jeden Fall futsch, egal, ob ihr Antrag angenommen oder abgelehnt wird. Sie erhalten dann mit der Post eine schriftliche Einladung zum Gespräch. Je nach Wohnort müssen sie nach Berlin oder Frankfurt. Dort werden sie dann selbst einmal Zeuge, dass jede amerikanische Botschaft auf dieser Welt einem Hochsicherheitstrakt gleicht. Sie werden durch eine Schleuse geführt, in der sie sich aller Gegenstände, die für die Botschaft und deren Angestellte eine Gefahr bedeuten könnten, entledigen müssen. Dann müssen sie sich einige Zeit gedulden (nehmen sie sich nichts mehr vor für den Tag -Termin hin oder her). Die Atmosphäre ist mit der einer Kfz-Zulassungsstelle zu vergleichen. Sie haben eine Nummer gezogen und harren der Dinge. Dann werden sie per Lautsprecher (immer die Ohren offen halten) an ein "Window" gerufen, hinter dem eine meist nette Dame sitzt. Sie müssen nicht perfekt Englisch sprechen, doch sie sollten zumindest über Grundkenntnisse verfügen (das würde ich ihnen aber sowieso empfehlen). Wenn sie es bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gemacht haben, werden sie spätestens jetzt um die Offenlegung ihrer finanziellen Verhältnisse gebeten. Sie brauchen nicht zu glauben, dass sie mit: "Wir werden schon durchkommen" viele positive Punkte sammeln können. Die Botschaftsangestellte weiß genau, was man so braucht, um 6-12 Monate durch Nordamerika zu reisen. Wenn sie nicht über allzu viele Geldmittel verfügen, empfiehlt es sich, ihre Reisezeit kürzer anzugeben. Sie erhalten vom Konsulat eh nur ein wahrscheinlich zehnjähriges Einreisevisum, was nur eine prinzipielle Unbedenklichkeit darstellt. Die eigentliche Einreiseerlaubnis erteilt ihnen erst der Zöllner auf der amerikanischen Seite. Falls sie gefragt werden, ob sie in den USA arbeiten möchten, würde ich tunlichst ein Verneinen empfehlen. Ebenso kann ich ihnen nur raten, eine Adresse innerhalb der USA anzugeben, wo angebliche Freunde oder Bekannte wohnen. Haben sie wirklich Verwandte oder Bekannte in Übersee, sollten sie diese Information nicht vorenthalten. Fragen sie im Zweifelsfall mal in ihrem Freundeskreis nach. Es findet sich immer jemand, der ein paar Adressen zur Verfügung stellen kann.
Wie stelle ich einen Visa-Antrag?
usembassy.de
Visum-Kuriere
focus.de
Visa-Gebühren
Finanzen-Visa
nach oben
nach oben

Aufenthaltsgenehmigung
Wie das Touristenvisum erhalten sie auch ihre Aufenthaltsgenehmigung erst in den USA. Doch im Gegensatz zu den Touristen müssen sie sich auch am Flughafen ihres Ankunftsortes erst einmal auf längere Wartezeiten einstellen. Denken sie immer daran - es ist der Anfang ihrer langersehnten Auszeit. Hier werden sie bei den Zollbehörden erst einmal aufs genauste befragt, was das Anliegen ihres Besuchs ist. Nur die Wahrheit kann in diesem Moment überzeugen. Sie sind im übrigen nicht der Erste, der solch eine Reise unternimmt, das wissen alle Beteiligten. Auch hier kann es sein, dass sie zumindest eine gültige Kreditkarte vorzeigen müssen, was den Beamten beweist, dass sie zumindest kreditwürdig sind. Es ist von großem Vorteil, wenn sie auch dem Zollbeamten Unterlagen über ihre Ausreiseabsicht aushändigen können. Dazu gehört selbstverständlich das Rückflugticket. Eine Bestätigung ihres Arbeitgebers über die Wiederaufnahme ihres Arbeitsverhältnisses (mit Erwähnung des Wiedereintrittsdatums) ist ein absolut hilfreiches Dokument. Doch egal, wie lange sie ihre Reisezeit angegeben haben, sie werden nur in ganz außergewöhnlichen Fällen eine Aufenhaltsgenehmigung über den Zeitraum von 6 Monaten erhalten. Sie müssen dann natürlich in Kauf nehmen, dass sie vom Zollbeamten belehrt werden, unbedingt vor Ablauf ihres sog. Depatures Records (Aufenthaltsgenehmigung) bei einem Immigration office (Einwanderungsbehörde) irgendeiner Stadt die Verlängerung zu beantragen. Dort müssen sie dann die gleiche Prozedur noch einmal über sich ergehen lassen. Wahrscheinlich haben sie es dann geschafft und der blöde weiße (nicht grüne) Wisch rückt erst mal in den Hintergrund.
Haben sie die Grenzen des Landes erst einmal überschritten, interessiert sich wahrscheinlich niemand mehr für ihre Aufenthaltsgenehmigung, außer, sie würden beim Arbeiten in einer Fastfoodkette erwischt. Von Gesetzes wegen machen sie sich strafbar, wenn sie sich auch nur einen Tag über das im Departure Record gestempelte Datum im Land aufhalten. Es gibt demnach mehrere Möglichkeiten sich einer Verurteilung wegen illegalen Aufenthalts zu entziehen. Und in Anbetracht der verschärften Situation seit dem 11. September 2001 ist das auch wirklich anzuraten. Entweder sie bemühen sich tatsächlich noch vor Ablauf der Aufenthaltsgenehmigung zu einem Immigration Center oder sie verlassen die Vereinigten Staaten von Amerika über eine ihrer Landesgrenzen nach Mexiko bzw Kanada. Bei der Wiedereinreise müssen sie die gleiche Prozedur wie beim ersten Mal über sich ergehen lassen. Wahrscheinlich benötigen sie allerdings kein Nichteinwanderungsvisum mehr, sondern es reicht ihnen ein normales Touristenvisum. Mit der Voraussetzung, dass sie ein vom amerikanischen Konsulat ausgestelltes Visum in ihrem Reisepass eingeklebt haben, dürfte die Wiedereinreise recht unproblematisch vonstatten gehen. Wenn sie wirklich einmal die Dauer ihrer Aufenthaltsgenehmigung überschritten haben, halten sie sich von der mexikanischen Grenze fern und machen sie kein Aufsehen darum. Auf der Interstate No. 5, zwischen San Diego und Los Angeles, machen die Zollbehörden noch ca. 100 km nach der mexikanischen Grenze Kontrollen. Doch im Land selbst interessiert sich niemand für ihr Depature Record . Da sie beim Ausreisen nach Kanada auch ihren Reisepass vorzeigen müssen, wird der kanadische Zollbeamte durchaus feststellen, dass sie sich über das erlaubte Maß hinaus in den USA aufgehalten haben. Doch wirklich interessieren wird ihn das nicht. Seien sie also nicht allzu besorgt und verkaufen sie sich immer als ahnungslose Touristen, was sie ja wohl auch sind.
Wer jetzt noch Hilfe und Anweisungen benötigt, der kann sich über den American Immigration Center im Internet (siehe unten) das volle Paket für 69$ bestellen (nur in Englisch). Darin befindet sich zu den original Formularen ein Buch mit allen erdenklichen Hilfen zur erfolgreichen Antragstellung.
Katalogauszug zu Visainfomationen
bellnet.com
Letzte-Rettung-Paket
us-immigration.com
nach oben
nach oben

Einwohnermeldeamt
Wenn sie sich für längere Zeit im Ausland befinden und  in Deutschland keinen Wohnsitz mehr haben (weder Haupt- noch Nebenwohnsitz), dann müssen sie sich selbstverständlich bei ihrem zuständigen Einwohnermeldeamt abmelden. Damit gelten sie offiziell als wohnsitzlos, wenn sie nicht noch zusätzlich einen Nebenwohnsitz haben. Bei der Abmeldung sollten sie zumindest angeben, wo sie sich für die nächste Zeit aufhalten ("Weltreise" oder "Amerika"). Diese Angaben werden mit in den Computer eingegeben und wenn aus irgendwelchen Gründen behördlich nach ihnen gesucht werden sollte, kann man diese Information von jeder öffentlichen Stelle aus abfragen. Das hat keine wesentlichen Nachteile für sie. Sie erhalten nicht automatisch eine neue Lohnsteuerkarte, sondern müssen diese nach ihrer Wiederanmeldung an ihrem neuen Wohnsitz beantragen. Bei der Wiederanmeldung erhalten sie auch einen neuen Adressaufkleber für ihren Personalausweis. Im Reisepass steht sowieso keine Adresse drin.
Einwohnermeldeamt München
muenchen.de
Einwohnermeldeamt Bremen
bergheim.de
nach oben
nach oben

Finanzamt
Mit dem Finanzamt haben sie so gut wie nichts zu schaffen, bis auf die Tatsache, dass sie den Beamten dieser Behörde gegenüber meldepflichtig sind, wenn sie ihre Einkommenssteuererklärung nicht rechtzeitig abgeben können. Ein formloser Brief an ihr bisheriges Finanzamt genügt, um eine Verlängerung der Abgabefrist zu beantragen. Doch ich empfehle ihnen, den Brief fertig zu machen und erst zum Zeitpunkt April - Mai kommenden Jahres durch einen Bekannten abgeben zu lassen. Damit vermeiden sie, dass ihr Antrag in Vergessenheit geraten ist, wenn die Abgabefristen verstreichen.
Wenn sie die Reisezeit frei wählen können, empfiehlt es sich außerordentlich den Jahreswechsel in die Mitte ihrer Auszeit zu legen. Damit verringern sie das Bruttoeinkommen zweier Jahre, was steuerlich erhebliche Vorteile hat.
Falls sie ein angemeldetes Fahrzeug zuhause lassen und vielleicht einem Freund für die Zeit ihrer Abwesenheit überlassen, achten sie tunlichst darauf, dass die Kfz-Steuer rechtzeitig bezahlt wird. Wenn sie ein Fahrzeug nach Nordamerika verschiffen, gibt es für sie zwei Möglichkeiten. Sie können die Schilder an ihrem Fahrzeug belassen und unter deutschen Nummern in Amerika fahren. Das ist absolut zulässig und gewollt und kostet sie die volle Kfz-Steuer. Die andere Alternative ist, dass sie im Hafen die Nummernschilder ihres Fahrzeugs abschrauben und danach ihr Fahrzeug abmelden. Auf See benötigt ihr Auto keine Nummern. Nehmen sie dann die abgemeldeten Nummern mit nach Nordamerika und schrauben sie diese dort im Hafen wieder an. Dann zahlen sie für die Zeit ihres Auslandsaufenthalts keine Kfz-Steuer. Doch vergessen sie nicht, die Schilder wieder im Flugzeug mit nach Hause zu bringen. Denn um ihr Fahrzeug aus dem heimatlichen Hafen herauszufahren, muss es wieder angemeldet sein, und das geht nur mit den Nummernschildern. Den Nordamerikanern ist es ziemlich egal, welche Nummern sie an ihrem Fahrzeug angebracht haben. Doch ich bin fest davon überzeugt, dass ein deutsches  bzw. europäisches Nummernschild eine gewisse Immunität verleiht. Das Argument, ausländische Fahrzeuge würden eher überfallen werden, ist bei Campern recht unwahrscheinlich. Das würde ja heißen, die bösen Diebe glaubten tatsächlich, die einheimischen Camper kämen auf Reisen mit weniger Bargeld aus?! Lassen sie sich nicht unnötig verrückt machen.
Von hier aus kommen sie zu ihrem zuständigem Finanzamt
finanzamt.de
Proschüre zur Einkommenssteuererklärung
bundesfinanzministerium.de
nach oben
nach oben

Kreditkarten
Wenn sie eine Visacard haben, dann haben sie die Kreditkarte des Unternehmens, mit der sie am häufigsten in Nordamerika bargeldlos bezahlen können. Doch das lässt sich nur theoretisch ermitteln. Faktisch sieht es so aus, dass die meisten Läden gleichberechtigt Visa- und Mastercard akzeptieren. Wobei es nur recht selten vorkommt, dass Dinersclub und American Express nicht akzeptiert werden. Doch für Letztere finden sich tatsächlich etwas weniger Verkaufsstellen als für Visa- und Mastercard . Dass sie mal mit American-Express und keiner anderen Kreditkarte zahlen können, das ist ist so gut wie ausgeschlossen. Vergessen sie aber nicht, dass ihre Karte mindestens 6 Monate über das Ende ihrer Reise gültig ist. Ansonsten müssen sie leider erleben, dass ihre Karte nicht mehr angenommen wird, ob sie nun kreditwürdig sind oder nicht. Auch dem Kreditkartenlimit gilt bei einer Auslandsreise besondere Beachtung. Wenn sie innerhalb eines Monat über ihr Limit (was oft bei 3000-4000 € liegt) kommen, werden keine Transaktionen mehr zugelassen. Das könnte sie in Schwierigkeiten bringen. In den meisten Fällen reicht es, wenn sie das einfach nur im Hinterkopf behalten. Ansonsten reden sie einfach mit ihrer Bank, denn in deren Ermessensspielraum fällt die Limitfrage.
Eine guter Tipp ist das Kreditkartendoppel vom ADAC (was es auch direkt bei der Berliner Bank gibt), welches über den Autoclub beantragt und von der Berliner Bank ausgestellt wird. Dieses Angebot gilt selbstverständlich nur für Clubmitglieder. Nicht nur, dass die Berliner Bank für ihr Kreditkartenkonto einen Onlinezugang bietet, über den sie zu jeder Tag- und Nachtzeit ihre Umsätze abfragen können, das Kartendoppel (Visa- und Mastercard) können sie auch für ihren Lebenspartner beantragen und die Karten verfügen alle über ein Passbild, was den Missbrauch wesentlich verringert.
Informationen der Berliner Bank
Berliner-Bank.de
Ausführungen von MagazinUSA.de
MagazinUSA.de
Antragsformular des Kreditkartendoppels der Berliner Bank
Antragsformular
nach oben
nach oben

Kfz und Kfz-Versicherung
Wenn sie ein Fahrzeug in ihrem Heimatland zurücklassen, dann stehen sie nicht nur vor dem Problem, was sie mit dem guten Stück während ihrer Abwesenheit anstellen, sondern auch, wie sie es versichern. Wenn sie einen Stellplatz (am besten natürlich überdacht) auf Privatgelände zur Verfügung haben, dann können sie ihr Fahrzeug getrost abmelden. Eine Garage ist natürlich größter Luxus für das daheimgebliebene Mobil, mit Wahrscheinlichkeit aber auch die teuerste Alternative. Vielleicht kennen sie in ihrem Freundes- und Kollegenkreis ja einen netten Menschen, der über keinen fahrbaren Untersatz verfügt und sich über eine Leihgabe freuen würde. Sie müssen mit ihm nur die Versicherungsmodalitäten klären (ggf. Vollkasko versichern) und ein für beide Parteien angenehmes Finanzierungsmodell erarbeiten. Erwarten sie allerdings nicht zu viel von ihrem Auserwähltem, denn er wird nicht begeistert sein, wenn er alle Kosten alleine tragen muss. Denken sie auch immer daran, dass es prinzipiell besser ist, ein Fahrzeug zu bewegen statt ein Jahr unbewegt zu lassen. Die paar Kilometer, die man während ihrer Abwesenheit mit ihrem Auto fährt, fallen wohl eher nicht sehr ins Gewicht.
Eine weitere Alternative ist der Verkauf ihres Wagens. Wenn sie mich fragen, ist das immer noch die wirtschaftlichste Methode, ihr Fahrzeug loszuwerden. Es verursacht keine Kosten und bringt sogar noch einen beträchtlichen Betrag in die Reisekasse. Wenn sie nach ihrer Reise wieder ein adäquates Fahrzeug benötigen, sollten sie das gewonnene Geld lieber anlegen. Und machen sie sich nicht so sehr abhängig von materiellen Werten (wozu ich ein Auto auf jeden Fall zähle), das beschränkt sie nur in ihrer Freiheit.
Wenn sie ein Fahrzeug nach Nordamerika verschiffen, dann kommt es darauf an, ob sie ihr Gefährt beim Ordnungsamt abmelden oder nicht. Im ersten Fall bekommt ihre Versicherung eine Abmeldebestätigung und bis zum erneuten Anmelden werden die Versicherungsprämien erst einmal ausgesetzt. Im zweiten Fall müssen sie ihrer Versicherung glaubhaft machen, dass sie das Fahrzeug nach Nordamerika verschiffen. Das gelingt ihnen am besten, in dem sie nach Ablieferung des Fahrzeugs im Hafen eine Kopie des sog. Sea Waybills der Reederei an die Versicherung weiterleiten. Daran ist in aller Regel eine Kopie ihres Fahrzeugscheins angeheftet und von den Zollbehörden abgestempelt. Mit diesen Unterlagen erwirken sie eine Stilllegung ihres Vertrages. Falls sie mit dieser Vorgehensweise auf Gegenwehr bei ihrer Kfz-Versicherung stoßen sollten, verweisen sie höflichst auf die Tatsache, dass sie ihr Fahrzeug (auf welches sich der Vertrag bezieht) in ein Land exportieren, für welches die Versicherung keine Haftung mehr übernimmt. Demnach ist auch der Vertrag null und nichtig. Nach ihrer Ankunft zurück im Heimatland melden sie das Fahrzeug einfach wieder - ab dem Tag der Abholung ihres Fahrzeugs - an. Das erledigt ihre Versicherung auch ohne Einreichung besonderer Papiere, doch sie können zwecks Bestätigung auch wieder den Sea Waybill mit Stempel der amerikanischen Zollbehörden beilegen.
Vergleichstest von über 70 Versicherern
wiwo.fss-online.de
günstigster Kfz-Versicherer finden
autoversicherung.tk
nach oben
nach oben

Lebensversicherung
Die Beiträge zu einer Lebensversicherung müssen während ihrer Abwesenheit in aller Regel weitergezahlt werden. Sie können die Beiträge natürlich auch stunden bzw. ganz aussetzen, was aber immer zu beträchtlichen Nachteilen für sie führt. Auch die Kündigung ihres Vertrages ist in den meisten Fällen möglich. Doch auch das kann ich ihnen keinesfalls empfehlen. Wenn ihnen die Beiträge während ihrer Reise zu hoch sind, versuchen sie mit ihrer Versicherung auf jeden Fall einen geringeren Monatsbeitrag während dieser Zeit zu vereinbaren. Den Rest könnten sie u.U. stunden und mit Erhalt der Lohnsteuerrückzahlung ggf. ausgleichen. Lassen sie sich auf jeden Fall genauestens errechnen, welchen finanziellen Nachteil sie durch die Stundung oder den Aussatz der Beiträge haben und machen sie sich (leider) auf merkliche Einbußen gefasst. Reden sie auf jeden Fall mit einem Angestellten ihrer Versicherung, vielleicht gibt es auch noch eine individuelle Lösung für sie.
Ratgeber zu Lebensversicherungen
versicherungsmagazin.de
Vergleichstest von Lebensversicherungen
lebensvers.-vergleich.de
nach oben
nach oben

Nachsendeantrag
Etwas, was sie keinesfalls vergessen sollten, ist der Nachsendeantrag der gelben Post. Formulare dafür bekommen sie in jeder Postfiliale und in Schreibwarenläden. Der Nachsendeantrag hat 6 Monate Gültigkeitsdauer und kann zum Ende dieser Dauer noch mal um weitere 6 Monate verlängert werden (das kann für sie ein Freund übernehmen). Mittlerweile können sie den Antrag auch schon Online stellen (siehe unten). Sie brauchen sich dafür nur einmal anzumelden und schon "geht die Post ab". Doch erwarten sie nicht zuviel von dieser Aktion. Nach wie vor müssen sie damit rechnen, dass sie noch genügend Brief- und Werbesendungen an die alte Adresse geschickt bekommen. Wenn ihr Nachmieter - oder wer immer jetzt die Post in ihrer alten Wohnung entgegennimmt - die Briefe nicht mit dem Zusatz "Unbekannt verzogen" wieder einwirft, dann wird er noch lange Post von ihnen im Briefkasten liegen haben. Den wichtigsten Unternehmen und Partnern sollten sie eine persönliche Nachricht übermitteln. Im Zeitalter der elektronischen Post per e-Mail ist das auch gar nicht mehr so aufwendig. Dennoch wollen viele Unternehmen vor der Adressänderung eine Unterschrift von ihnen haben, die ihren Umzug bestätigt.
Umzugsservice der Post
umzugservice.com
zurück zu Reisevorbereitungen
Reisevorb
nach oben
nach oben

Abmelden
Vergessen sie nicht, all ihre Verpflichtungen zu prüfen. Dienstleistungen und Mitgliedschaften, die sie während ihrer Abwesenheit nicht nutzen können, sollten sie selbstverständilich kündigen bzw. abmelden. Dazu gehört zum Beispiel die Gebühreneinzugszentrale GEZ (50656 Köln). Aber auch ihr Telefonanschluss, diverse Versicherungen, z.B. Hausrats-, Haftpflicht-, Diebstahl-, Fahradversicherung usw. Am besten, sie gehen komplett ihre Akten durch und ermitteln die Notwendigkeit jeder einzelnen Versicherung. Falls eine Gesellschaft ihnen kein Kündigungsrecht einräumt, kontrollieren sie genauestens die Versicherungsbedingungen. Meistens entfällt der Versicherungsschutz automatisch (Haftungsausschluss), wenn die versicherten Gegenstände nicht mehr existieren oder sich die versicherte Person außerhalb des Geltungsbereichs befindet. Wenn sie nach Nordamerika reisen, gilt das für die meisten Versicherungsverträge. Denken sie auch daran, dass ihre Reisezusatzkrankenversicherung keine Kosten übernimmt, wenn sie sich länger als sechs Wochen im Ausland aufhalten. Also können sie diese gleich mit kündigen.
Mitgliedschaften bei Vereinen und Gewerkschaften nutzen ihnen im Ausland auch nicht viel. Wenn ihnen die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Organisation besonders viel wert ist, reden sie mit den Verantwortlichen über einen geringeren Beitragssatz während ihres Auslandsaufenthalts. Wundern sie sich nicht. Gewerkschaften können meist nur zum Quartalsende mit einer dreimonatigen Frist gekündigt werden. Das rechtfertigen sie meistens mit dem enormen Verwaltungsaufwand?!
Auch Internetanschlüsse (T-online / AOL) lassen sich problemlos kündigen und nach ihrer Rückkehr wieder neu aktivieren. Da sie wahrscheinlich für ihre heißgeliebte e-Mail Adresse einen sogenannten Aliasanamen eingerichtet haben, können sie (wenn es nicht gerade die ultimative Erstidee war z.B.: supermann@t-online.de oder Thomas@aol.com) nach ihrer Rückkehr den gleichen Aliasnamen wieder einrichten. Am besten ist es eh, wenn sie bei einem kostenlosen e-Mail Provider (z.B. web oder gmx) eine Mailfach besitzen.
Alle Kapitel im Überblick mit Erklärung
Inhalt
zurück zu Reisevorbereitungen
Reisevorb
nach oben
nach oben

Ende dieser Seite


mail an CampAmerika
Tagebuch
Reiseverlauf
Gesamtkarte
Fotoalbum
Reisevorbereitung
Live-Chat
Story
Register
Home
Inhalt
CD
Gästebuch
Wohnung
Camper
Ausrüstung
Auszeit+Job
Finanzen
Papierkram
Tips
P
A
P
I
E
R
K
R
A
M
 
 

P
A
P
I
E
R
K
R
A
M
 
 

P
A
P
I
E
R
K
R
A
M
 
 

P
A
P
I
E
R
K
R
A
M
 
 

P
A
P
I
E
R
K
R
A
M
 
 

P
A
P
I
E
R
K
R
A
M
 
 

P
A
P
I
E
R
K
R
A
M
 
 

P
A
P
I
E
R
K
R
A
M
 
 

P
A
P
I
E
R
K
R
A
M
 
 

P
A
P
I
E
R
K
R
A
M
 
 

P
A
P
I
E
R
K
R
A
M
 
 

P
A
P
I
E
R
K
R
A
M
 
 

P
A
P
I
E
R
K
R
A
M
 
 

P
A
P
I
E
R
K
R
A
M
 
 

P
A
P
I
E
R
K
R
A
M
 
 

P
A
P
I
E
R
K
R
A
M
 
 

P
A
P
I
E
R
K
R
A
M
 
 

P
A
P
I
E
R
K
R
A
M
 
 

P
A
P
I
E
R
K
R
A
M
 
 

P
A
P
I
E
R
K
R
A
M
 
 

P
A
P
I
E
R
K
R
A
M
 
 

P
A
P
I
E
R
K
R
A
M
 
 

P
A
P
I
E
R
K
R
A
M
 
 

P
A
P
I
E
R
K
R
A
M