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Ein Reisebericht von Britta und Markus Hachenberger
Finanzen
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Die Auszeit kann ganz individuell gestaltet werden und es gibt tausend Möglichkeiten, seine Ausgaben zu begrenzen, ohne gleich seine ganzen Wünsche über den Haufen zu werfen. Entscheidend bleibt der Wille auszusteigen, das "Wie" sollte nach ihren Möglichkeiten arrangiert werden. Vergessen sie nie: Der Alltag ist nie weiter als ca. 10 Stunden entfernt und er holt sie schneller ein, als ihnen lieb sein wird.

 
 
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Prinzipielles
Es ist grundsätzlich nicht möglich zu sagen, was sie ihre Auszeit kosten wird, auch wenn sie exakt die gleiche Reise unternehmen würden wie wir. Die Umstände sind einfach zu unterschiedlich als dass sich ein Maßstab festlegen liesse. Uns hat das ganze Unternehmen mit allem drum und dran (inklusive Fahrzeugverschiffung, Flug, Ausrüstung, einfach alles) ~60.000.-DM (ca. 30.770 €) gekostet. Wem das jetzt zu viel erscheint, braucht aber nicht gleich den Kopf in den Sand zu stecken. Es gibt hunderte von Möglichkeiten ihre Ausgaben zu reduzieren, allerdings dürfte es ihnen auch gelingen das doppelte auszugeben. Einen grossen Einfluss hat natürlich der Dollarkurs. Zu unserer Reisezeit (als es noch die D-Mark gab), kostete der Dollar selten weniger als 2,25 DM (~1,15 €). Wären wir ein Jahr früher unterwegs gewesen, als der Dollar noch ca. 2.-DM kostete (~1,03 €), hätten wir fast 7.000.-DM gespart. Aber die Höhe ihrer Ausgaben hängt auch von vielen anderen Dingen ab. Ich schätze sie kommen auch mit 5.000 € rum, wenn sie auf fast alles verzichten was Geld kostet, sich im wesentlichen an der überwiegend kostenlosen Natur erfreuen und immer in Billigmärkten einkaufen. Wir haben (zu unseren Kursen und Bedingungen) ca. alleine 2.420 € (sprich ~4.720.-DM) in Form von Diesel verbraucht und in den USA kostet der Sprit rund die Hälfte (Diesel ist meistens günstiger). Die Lebensmittelpreise sind im Vergleich zu Deutschland auch recht hoch und sie werden überhaupt nur selten etwas finden, was in den USA oder in Kanada weniger kostet als in Europa oder speziell bei uns in Deutschland. Die paradiesischen Zeiten, als sie noch eine Levis 501 Jeans für 20$ erwerben konten sind schon lange passé. Heute kostet sie 59$ und ist damit (je nach Kurs) genauso, wenn nicht sogar teurer als bei uns. (Wal-Mart verkaufte im übrigen in Deutschland diese Jeans-Marke Ende 2001 für 88.-DM bzw. 45.- € ) Aber in puncto Konsumgüter unterscheiden sich z.B. Deutschland und die USA kaum noch. Bis auf die Tatsache, dass es in den USA einfach noch mehr "Müll" zu kaufen gibt.
Wir sind einfach drauf los gefahren und haben uns finanziell kaum eingeschränkt. Wir besuchten alle Sehenswürdigkeiten die es uns wert waren ohne grossen Preispoker zu betreiben. Wir gönnten uns alles was wir haben wollten aber wir blieben dennoch preisbewusst. Allzu offensichtlichem Wucher gaben wir nicht nach aber wir schränkten uns auch nicht übermäßig ein. Wir gönnten uns in dem Jahr genau 10 Hotelübernachtungen und eine Nacht im Motel. Ansonsten campierten wir fast ausschliesslich auf Campgrounds und standen nur einige male für Umsonst an einem Platz. Wir klapperten einen Grossteil der National Parks ab und besichtigten ungeachtet der Eintrittskosten viele Sehenswürdigkeiten. Wir waren eher selten Essen, da in den meisten Naturparks kaum Restaurants anzutreffen sind. Wir leisteten uns sogar manch Ausrüstungsgegenstand, bzw. Mitbringsel, was aufgrund des Platzmangels in einem Camper gewissen Grenzen unterliegt. Klamotten kauften wir auch ein, doch auch hier überwog das Praktische vor dem Modischem. Wenn Sie also jetzt knapper kalkulieren müssen und keine 30.770.-€ (sprich 60.000.-DM) zur Verfügung haben, machen sie sich vielleicht einen Plan, nachdem sie abzüglich aller Fixkosten (Flugticket, Versicherungen, usw.) auf einen Restbetrag kommen, den sie pro Monat zur Verfügung haben. Wir gaben in den USA durchschnittlich ca. 60 $ pro Tag inklusive aller Kosten (Diesel, Camping, Essen, Autoreparaturen, einfach alles) aus. Dieser Betrag ist ohne Mühe durchaus reduzierbar. Am einfachsten ist es, wenn sie ihre Route nicht ganz so weit ausweiten oder einfach statt alle zwei bis drei Tage einen neuen Ort anzufahren, erst nach vier oder fünf Tagen wieder auf den Highway gehen. Dann reduzieren sich ihre Ausgaben automatisch. Doch schränken sie sich nicht zu stark ein. Unter 40$ pro Tag dürften die Einschränkungen ein nicht mehr ganz akzeptables Maß annehmen. Sie verderben sich dabei nur die Freude am Reisen und am Land. Wir schränkten uns kaum ein und verabredeten aber schon vorher, dass wir die Rückreise antreten würden, wenn die Kasse leer ist. Nach 11 Monaten war es dann so weit, was unserer Reiselust allerdings auch sehr entgegen kam. Beharren sie nicht auf eine bestimmte Reisedauer, sondern passen sie diese an ihr Budget an. Wenn sie zwei Monate vor ihrer eigentlichen Rückkehr zu Hause sind, können sie mit einem Job gleich wieder ihre Kasse aufbessern und sich bequem wieder einleben. Ich empfehle trotzdem lieber etwas länger zu sparen als zu frühzeitig auf Tour zu gehen. Mit einem etwas dickerem Polster, lässt es sich entspannter Reisen.
Wenn sie so gut wie keinen Cent auf der hohen Kante liegen haben, dann könnte die Umsetzung eines längeren Auslandsaufenthalts recht schwierig ausfallen. Doch unmöglich ist es deshalb nicht. In den Vereinigten Staaten kann man durchaus gelegentlich ein paar Dollar dazu verdienen, da sie jedoch nicht über einen amerikanischen Sozialversicherungsausweis verfügen, brauchen sie auch nicht mit hohen Löhnen zu rechnen. Doch in der Landwirtschaft oder auf Ranches gibt es immer genügend Arbeit, die mehr schlecht als recht entlohnt wird. Auch wenn es nicht jedermanns Sache ist, kann man in Nordamerika durchaus noch mit Auto und Zelt durch das Land kreuzen. Wenn man die Kosten für den Campingplatz sparen möchte, findet sich in abgelegenen Regionen immer ein Plätzchen, wo sie nachts ihr Zelt aufstellen können. Das hat was von Abenteuer und das wird es dann auch werden.
Aktueller Dollarkurs
Dollar-Kurs.de
Kostenerläuterung von Reisebuch.de
Reisebuch.de
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Posten
Beschreibung
Kosten in € od. US$
Flugticket
365 Tage-Ticket
564.- € pro Person
Campingplätze
mittlerer Durschschnitt
13 $ pro Nacht
National Park Pass
Eintrittspass für Nationalparks der USA
50 $ pro Fahrzeug und Familie
Canada's Great Western Annual Pass / Atlantic Regional Natlional Park Pass
Eintrittspass für Nationalparks in West- bzw. Ost-Kanada
70C$ bzw 75C$ pro Fahrzeug und Familie
Visa
Nicht-Einwanderungs-Visum
100 € pro Person
Fahrzeugveschiffung
je nach Grösse des Fahrzeugs für Hin-
und Rücktransport
zwischen 4.000 $ und 5.500 $
Fahrzeugkauf
sehr individuell
zwischen 5.000 $ und 50.000$
Fahrzeugmiete
+/- diverser Zusatzkosten
zwischen 90 $ und 150 $ pro Tag
Fahrzeugversicherung
Je nach Zeitwert des Fahrzeugs (nach oben keine Grenze)
zwischen 1.346 $ und 2.550 $ pro Jahr
Krankenversicherung
gute Deckung für ambulante, stationäre sowie zahnärztl. Behandl.
zw. 30-49 Jahren ~ 32 32 €/mtl. Männer
46 €/mtl. Frauen
Rentenversicherung
Mindestbeitrag
Regelbeitrag
Höchstbeitrag
62,17 €/mtl.
442,08 €/mtl.
848,64 €/mtl.
Haftpflichtversicherung
Je nach Versicherer
zw. 35 € und 67 €
Anwartschaften / Pflegeversicherung
ggf. Krankenversicherung
bzw. Pflegeversicherung
~30 €/ 4 € mtl.
Internationaler / bzw. Europäischer Führerschein
einmalige Gebühr
~ 14 € / bzw. 30 €
Informatives zu Campingplatzpreise
usatourist.com
private Homepage mit Kostenkalkulation über Jahre hinweg (nicht mehr ganz aktuell)
private Kostenrechnung
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Flugticket
Ihr Flugticket ist nicht nur die Eintrittskarte in ihre Auszeit, sondern auch der garantierte Rückschein ins Heimatland. Wer schon vor Reiseantritt Hin- und Rückticket in den Händen hält, der hat sich eine gewisse Sicherheit erworben, die durchaus zweckdienlich sein kann. Je nach Saison und Jahreszeit treten bei den Flugpreisen  nach Nordamerika erhebliche Preisunterschiede auf. So bekommt man mittlerweile zu gewissen Zeiten schon für 250.-€  ein Hin- und Rückflugticket nach New York. Wer Last-Minute fliegen kann, der zahlt unter Umständen sogar noch weniger. Meistens muss jedoch der Rückflug innerhalb einer gewissen Zeitspanne angetreten werden und nur selten liegt diese oberhalb von drei Monaten. Auch Icelandair hat machmal unschlagbare Angebote, wobei fast immer ein Stopover in Reykjavik einzukalkulieren ist. Da sie unter Umständen selbst nicht wissen, wann ihre Reise genau zu Ende sein wird, bietet sich ein 365 Tage-Ticket an, bei dem sie den Rückflugtermin innerhalb der besagten 365 Tage nach Belieben umlegen können. Diese Tickets sind zwar im allgemeinen etwas teurer, doch bieten sie die größte Flexibilität und Sicherheit,  denn vielleicht wollen sie ja etwas früher als geplant nach Hause kommen. In der Regel sind zwei Einweg-Flüge teurer als ein Hin- und Rückflug und deshalb auch nicht zu empfehlen. Für Wagemutige empfehlen sich vielleicht noch Last-Minute Angebote, die manchmal so günstig sind, dass man den jeweiligen Rückflug verfallen lassen könnte. Die beiden Reisemagazine Reise und Preise und Fliegen & Sparen sind ebenfalls gute Informationsquellen, insbesondere, wenn man einen Flug Online buchen möchte. Doch unschlagbar bleibt das Angebot von Singapore-Airlines für 564.-€ pro Person von Frankfurt/Main nach New York City , wobei der Rückflugtermin innerhalb 365 Tagen frei wählbar ist und ohne Zusatzkosten jederzeit umgebucht werden kann. Falls Ihr Rückflug von einem anderen Ort ausgehen soll als dem Ankunftsflughafen, müssen sie noch einen Inlandsflug dazurechnen, der je nach Verbindung zwischen 100$ und 400$ kosten kann. Doch auch der Weg ins Reisebüro ist im Zeitalter von Internet durchaus lohnend und spart ggf. ziemlich viel Zeit und Nerven. Unten stehen die wichtigsten Fluggesellschaften auf einen Blick.
L-Tur Lastminute
L-Tur.de
Lastminute Flugangebote
Lastminute.de
Reisecenter von Focus.de
focus.de
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Airline
Telefon
URL
Air Canada
069-27115111
www.aircanada.ca
Air France
069-2566244
www.airfrance.com
American Airlines
0180-3-242324
www.americanair.com
British Airways
0180-3-340340
www.british-airways.com
Continental
06102-78375
www.flycontinental.com
Delta Airlines
0180-3-337880
www.delta-air.com
Iceland Air
069-299978
www.icelandair.com
KLM
0180-5-214201
www.klm.nl
Lufthansa
0180-3-803803
www.lufthansa.com
Northwest Airlines
0180-5254650
www.nwa.com
Singapore Airlines
069-7195220
www.singaporeair.com
Swiss Air
069-242350
www.swiss.com
United Airlines
069-605020
www.ual.com
US Airways
069-67806298
www.usair.com
Flugbörse
Reise und Preise.de
Flugbörse
Fliegen & Sparen.de
Liste Internationale Fluggesellschaften mit Verweisen
Fernweh.com
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Campingplätze
Campingplätze gibt es in jeder Kategorie. Die einfachen Plätze, ohne Toiletten, Duschen und sonstige Ausstattungen, findet man zuweilen auch kostenlos, die besten Plätze mit Wasseranschluss, Stromanschluss, Abwasseranschluss, Whirl- und Swimmingpool, Toiletten, Duschen, Telefonanschluss am Platz, Antenne für Radio und TV, Internet-Desk, Shop und tausend anderer Freizeitmöglichkeiten können je nach Lage und Saison manchmal schon recht teuer sein. Die höchsten Preise werden wohl auf den Florida Keys und nahe der Attraktionen Disneyworld und Universalstudios verlangt und liegen manchmal zwischen 35$ bis zu 55$. Doch die meisten privaten Campingplätze sind schon für rund 20$ mit durchaus ausreichender Ausstattung zu erhalten. KOA-Campgrounds kosten meistens etwas mehr. Die Wahl der Stellplätze hängt natürlich auch von der eigenen Ausstattung ab (Generator, Solarzellen, Wassertank usw.). In Städten kosten die Campingplätze meist mehr als auf dem Land. Unser angegebener Durchschnittspreis von 13$ pro Nacht errechnete sich durch die regelmäßige Nutzung von unterschiedlichsten Campingplätzen jeder Art. Mal kosten sie wenig (7$), mal sind sie recht teuer (25$). Je nach Gewichtung kann man hier nun das Doppelte ausgeben oder auch nur die Hälfte.
           Ich würde  tunlichst davon abraten, ihre Reiseroute nach den Preisen der Campingplätze  auszurichten. Wenn mehrere Plätze an einem Ort sind, schadet ein Preisvergleich  nicht, doch brechen sie nicht gleich in Panik aus, wenn sie mal 29$ für eine Nacht hinblättern müssen, meistens gleichen sich die Preise gegenseitig aus. Die billigeren Plätze liegen oft ab vom Schuss oder gar in so unwägbarer Wildnis, dass die paar Dollar Ersparnis noch nicht einmal das Benzingeld aufwiegen. Es sei denn, sie wollen bewusst in den letzten Winkeln des Landes campieren. Sie können sogar ganz umsonst in ihrem Camper übernachten. Sie brauchen sich nur einen Rand-Mc.Nally Straßen-Atlas im Wal-Mart  mit Wal-Mart-Verzeichnis (Store Directory) zu kaufen. Dann können sie von Einkaufsmarkt zu Einkaufsmarkt pilgern und jede Nacht kostenlos - jedoch durchaus geduldet - auf dem Parkplatz eines jeden Wal-Marts   übernachten. Das ist zwar billig, aber nicht sonderlich sehenswert und schon gar nicht schön. Es gibt in Bücherläden auch Campingverzeichnisse voller kostenloser Stellplätze (" Guide to free Campgrounds"), doch die darin beschriebenen Plätze sind meist kaum zu finden und oft abseits jeder Zivilisation bzw. Sehenswürdigkeit.  Ein guter Tipp, um generell Übernachtungskosten zu sparen, sind die Plätze  des Bureau of Landmanagement oder des State Forest Services. Wenn sie ihren Tag nun so planen, dass sie tagsüber zu den Sehenswürdigkeiten  fahren (wo die Campingplätze oft recht teuer sind) und abends noch ein paar Meilen auf dem Highway kalkulieren, dann erreichen sie oft schon nach wenigen Minuten einen adäquaten Campground der billigeren Kategorie.  Dennoch kämen sie bei einem Aufenthalt von 12 Monaten und einem Durchschnittsbetrag  von 13$ pro Nacht auf sage und schreibe 4680 Dollar bzw. - je nach Kurs - auf 4800 € bis 5400 €. Doch lassen sie sich von diesen hohen Beträgen nicht erschrecken, kommen sie einfach heim, wenn sie kein Geld mehr haben.
Noch mehr Informationen zu Campingplätzen
Camper/Camping
öffentliche und private Campingplatz Reservierung
www.reserveamerica.com
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National Park Pass USA
Der National Park Pass kostet 50$, ist ein Jahr ab Kaufdatum gültig und berechtigt zur Einfahrt mit einem privaten Fahrzeug und dessen Insassen in alle National Parks und vom National Park Service verwalteten Gebiete, an deren Grenzen eine Eintrittsgebühr (Entrance Fee) erhoben wird. Der Pass ist nicht auf andere Personen übertragbar und gilt nur für den Eintritt. Campinggebühren und sonstige Park- oder Tourtickets müssen noch zusätzlich bezahlt werden. 50$ klingt nach recht viel Geld für ein Einlassticket, macht sich jedoch durchaus bezahlt, wenn man die National  Parks der USA besichtigen möchte. Hierbei kommt es darauf an, wieviele Parks sie besichtigen werden und welche davon. Bei einem Aufenthalt im Westen der USA hat sich der Pass schon meistens beim dritten Parkbesuch bezahlt gemacht. Im Westen kosten die National Parks aufgrund ihrer Beliebtheit oft 20$ Eintritt (z.B. Yosemite, Sequoia, Yellowstone). Bei den meisten anderen Parks sind sie schon mit 10$ Eintritt dabei. Auf unserer 11 monatigen Tour haben wir insgesamt 22 National Parks besucht. Die 50$ für den National Park Pass haben sich mehrfach bezahlt gemacht.  Man erhält den Pass am Eingang aller National Parks. Meistens (oder zumindest immer öfter) wird auch eine ID-Card (sprich: Personalausweis bzw. Reisepass) verlangt, anhand dessen die Unterschrift des Passeigentümers kontrolliert wird. Fragen nach dem Ort des Kaufs und des Kaufdatums muss man sich auch manchmal gefallen lassen. D.h., die Weitergabe an andere Personen ist nicht empfehlenswert. Der bestbesuchte National Park ist mit 10 Millionen Besuchern im Jahr im übrigen immer noch der Great Smoky Mountains National Park in Tennessee bzw. South Carolina. Er kostet aufgrund der damaligen Vereinbarung mit den überwiegend privaten Landbesitzern, die ihre Grundstücke der Regierung stifteten, keinen Eintritt.
           Man kann den National Park Pass auch zum Golden Eagle Pass aufwerten (upgrade). Mit weiteren 15$ erhält man ein Hologramm auf seinen Pass, das zum Eintritt in die verwalteten Gebiete des U.S. Fish & Wildlife Service, des U.S. Forest Service   und des Bureau of Land Management berechtigt. Allerdings kostet die Einfahrt in diese Gebiete nur recht selten Eintritt und wenn doch, dann selten mehr als 3-5$. Diese Aufwertung gilt es deshalb zu überdenken. Der Golden Eagle Pass ist nicht mit dem Golden Age Pass zu verwechseln, der für Staatsbürger der USA (citizens) oder ständig in den USA lebende Ausländer (permanent residents) für 10$ und ab einem Alter von 62 Jahren zu erwerben ist. Mit ihm kommt man kostenlos in alle staatlich verwalteten Gebiete und Naturparks  (inklusive der National Parks) und erhält auf alle staatlichen Einrichtungen  (Campingplätze, Parkplätze, Bootsanlegeplätze, Mietgebühren  für Kanu, etc.) einen 50 prozentigen Nachlass. Der Golden Access Passport ist ein Ausweis für behinderte Menschen, der im wesentlichen die gleichen Optionen wie der Golden Age Pass bietet, nur wird kein Kaufbetrag erhoben.
National Park Pass
National Park Pass
National Park Preis Liste
www.us-parks.com
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National Parks of Canada Pass
Die Regierung hat die Eintrittsregelung in ihre Nationalparks grundlegend geändert. Noch Anfang dieses Jahrhunderts gab es zwei verschieden Pässe, einen für die Westparks (Great Western Annual Pass) und einen für die Parks im Osten (Atlantic Regional National Park Pass) des Landes. Den Pass für die Parks im Osten gibt es allerdings immernoch und heißt heute 'East Coast Pass' und kostet 26C$. Es gibt aber auch den 'National Parks of Canada Pass' für alle nationalen Naturschutzgebiete. Als Einzelperson muss man für eine Exemplar 45C$ hinblättern und die erworbene Eintrittsberächtigung ist natürlich nicht übertragbar. Da die Eintrittspreise der kanadischen Parks pro Tag berechnet werden, hängt die Rentabilität des Passes von der Dauer des Aufenthalts ab. Die Eintrittspreise für eine 2-7 köpfige Gruppe liegen meist zwischen 7 und 10 kanadischen Dollar pro Tag und Park. Da kommt man schnell auf einen Betrag von 75C$. Das ist nämlich der Preis für den 'Gruppen-' National Parks Canadas Pass, der für 2-7 Personen gilt. Zusätzlich gibt es zu dem Pass noch ein Passbook, indem sich 39 Coupons befinden, die eine Ermäßigung für Campingplätze oder für parkeigene Einrichtungen wie die vielen Hot Springs offerieren und einen Gegenwert von 1-5 C$ haben. Alle Coupons zusammen sind mehr wert als der Kaufpreis des Passes. Auch wenn man nur einige wenige der Coupons einlösen kann, so verringert sich der Kaufpreis des Passes doch erheblich.
Canada East Coast Pass
Canada East Coast Pass
Canada National Park Pass
Canada National Pass
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Visa
Ein "Nicht-Einwanderungs-Visum" für einen Aufenthalt über drei Monate hinaus kostet zur Zeit 80 € pro Person. Dieser Betrag ist vor Antrittsbesuch bei der amerikanischen Botschaft per Banküberweisung zu entrichten. Die Höhe des Betrags ändert sich allerdings gelegentlich, sodass es sich lohnt, auf jeden Fall mal eine Blick auf unten stehenden Verweis zu werfen. Bei einem Aufenthalt bis zu drei Monaten brauchen sie nur ein normales Touristenvisum, was sie auf dem Hinflug vom Flugpersonal ausgehändigt bekommen. Für Kanada brauchen sie als Europäer kein Visum.
Visa Kosten
usembassy.de
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Fahrzeugverschiffung
Die Fahrzeugverschiffung ist auf den ersten Blick eine sehr kostspielige Angelegenheit. Dennoch rechnet sich der hohe finanzielle Aufwand, wenn man berücksichtigt, dass man für 5.000 € weder ein Wohnmobil in Nordamerika zu kaufen noch für einen Zeitraum von mehreren Monaten zu mieten bekommt. 1996 mieteten wir ein großes Wohnmobil in West-Kanada für 22 Tage im Sommer und mussten dafür inklusive Versicherung umgerechnet 2.700 € bezahlen. Für ein Jahr abzüglich eines fiktiven Langzeitbonus  von 30% wären das ca. 30.000 €. Beim Kauf eines Wohnmobils mit garantiertem Rückkauf und Mindestwert von 25.000 € ist die Verlustspanne  von 5.000 € auch eher realistisch. Bei mindestens einem halben Jahr sollte man deshalb definitiv über die Verschiffung seines eigenen Mobils nachdenken, vorausgesetzt, sie besitzen eins.
           Grundsätzlich  empfehle ich die Verschiffung per Roll on / Roll off Schiffe, bei denen ihr Fahrzeug wie bei einer Fähre  in den Laderaum des Schiffes gefahren wird und was in der Regel billiger ist als die Containerverschiffung. Die Frachtkosten berechnen sich per Kubikmeter und liegen zur Zeit bei 42 US$ bis 45 US$. Falls sie also schon mal eine Vorstellung von den Transportkosten ihres Fahrzeugs haben wollen, schauen sie einfach in ihrem Fahrzeugschein nach und multiplizieren sie Fahrzeuglänge, -breite und -höhe mit ~ 43 US$. Dazu kommen noch die Hafengebühren ~ 300 US$ und ggf. eine Seetransportversicherung. Die Prämienhöhe dieser Versicherung beträgt ~ 0,6% vom Zeitwert ihres Mobils und den eigentlichen Transportkosten. Das können dann je nach Fahrzeugwert zwischen 50 € und 250 € sein. Die Summe dieser Beträge sind die Kosten für die einfache Überführung. Falls die Rohölpreise steigen, kommt es durchaus vor, dass ein sogenannter Bunkerzuschlag auf Bruttoseefracht erhoben wird. Das können 5-15% der Frachtkosten sein, was nicht sehr angenehm ist, da man sich dagegen nicht wehren kann. Wenn sie das Service Paket von Seabridge for Motorhomes  in Anspruch nehmen, kostet sie das einmalig 100 US$.
Noch mehr Informationen zur Fahrzeugverschiffung
Camper/Verschiffung
Ro/Ro Speditionen Bremerhaven
bremen-ports.de
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Fahrzeugkauf
Der Fahrzeugkauf ist eine gute Alternative für Langzeitreisende, die über mehr Geld verfügen, als sie für die eigentliche Reise brauchen. Denn auf den Betrag, den sie für ihr fahrendes Zuhause ausgeben, können sie selbstverständlich während ihrer Reise nicht zurückgreifen.  Erst wenn sie wieder die Rückreise antreten, können sie über den Erlös vom Verkauf ihres Wohnmobils verfügen. Eine Möglichkeit wäre allerdings auch noch ein Kredit bei der Bank mit der Hoffnung, dass sie einen Großteil der aufgenommenen Summe wieder zurück bekommen, doch raten kann ich ihnen diese Möglichkeit nicht. Zwei Dinge sollten sie zum Kauf eines Fahrzeugs auf jeden Fall haben. Einen amerikanischen Führerschein und einen guten Freund in dem Staat, in dem sie das Wohnmobil zulassen wollen. Sie müssen beim Zulassen ihres eigenen Mobils nämlich eine Adresse innerhalb der Vereinigten Staaten angeben, zu der ihr Fahrzeugbrief versandt wird. Da wie bei uns der Inhaber des Fahrzeugbriefs auch gleichzeitig der Besitzer des Fahrzeugs ist, sollte der Freund schon eine Person ihres Vertrauens sein, auch wenn es für amerikanische Verhältnisse nicht gerade eine typische Methode ist, sich einen Camper zu erschleichen. Die Wahl des richtigen Staates mit möglichst kleinem Anmeldeaufwand und vor allem geringen Verkaufssteuern (Sales Tax) ist dann doch noch wichtiger. So gibt es in        Florida wohl mit das größte Angebot an fahrbaren Einfamilienhäusern, doch die Sales Tax ist dort mit am höchsten. Zwei, drei Prozent können da schon einige hundert Dollar ausmachen.
Noch mehr Informationen zu Camperkauf
Camper/Kauf
gebrauchte Wohnmobile
RVsearch.com
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Fahrzeugmiete
Ein Van Camper ist kaum noch unter 100 € pro Tag zu bekommen und die großen 28-31 Fuß Wohnmobile kosten dann auch schon mal bis zu 165 € pro Tag. Aber damit nicht genug. Meistens muss man noch Extragebühren für die Übergabe, die Endreinigung und u.U. sogar für die Ausrüstung (sprich: Geschirr, Bettwäsche usw.) bezahlen. Bei den meisten Anbietern sind in den Tagespauschalen eine gewisse Anzahl von Freimeilen enthalten, die zwischen 60 und 100 Meilen liegen. Das hört sich verdammt wenig an, reicht aber oft aus (je nach Fahrleistung). Schließlich sind 100 Freimeilen pro Tag bei einem dreiwöchigem Aufenthalt fast 3400  km und bei einer gar halbjährigen Reise knappe 30.000 km (wobei alleine die Campermiete bei einem halben Jahr mit 18.250 € zu beziffern wäre).  Man sollte also vorsichtig sein beim Kaufen zusätzlicher sog. Meilenpakete oder gar eines Freimeilenpakets, denn die sind zwar im Vergleich billiger als die Einzelmeile, können aber nicht mehr anteilig zurückgegeben  werden. 1996 fuhren wir in drei Wochen 4824 km durch den Westen Kanadas. Das sind ca. 143 Meilen pro Tag, da hatte sich das Freimeilenpaket durchaus gelohnt. Wenn sie eine Route ausarbeiten, können sie schon im Vorfeld die Kilometerleistung berechnen und entsprechende Maßnahmen treffen.
           Zusätzlich  müssen sie auch mit der Aufstockung der Haftpflichtdeckungssumme rechnen, die sich in den USA und Kanada auf selten mehr als 20.000 $ bis 50.000 $ beläuft. Das sind dann zusätzliche 10-15 $ pro Tag für eine ALI=Additional Liability Insurance. Auch die Selbstbeteiligung (CDW=Collision Damage Waiver) bei Mietfahrzeugen ist in Nordamerika recht hoch. Unabhängig vom Unfallverursacher sind sie im Falle eines Schadens an ihrem Leihfahrzeug mit 2.000 - 3.000 $ Selbstbeteiligung dabei. Dieses Risiko lässt sich durch eine sogenannte VIP=Vacation Interruption Policy auf 100 $ - 200 $ verringern, die allerdings nochmal zusätzlich 13 € - 18 € pro Tag kostet. Obendrein verringert  sich dadurch auch die Kaution auf ein erträgliches  Maß von 100 $ - 500 $. Ohne VIP müssen sie nicht selten 1000 $ bis 2.500 $ hinterlegen.
Selbst bei günstigsten Bedingungen kostet sie bei einem Langzeitaufenthalt von drei Monaten das Mietmobil mindestens 11.000 €.
Noch mehr Informationen zu Campermiete
Camper/Miete
Wohnmobilvermieter Moturis
Moturis.com
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Fahrzeugversicherung
Das Versichern eines europäischen Wohnmobils in den Vereinigten Staaten ist eine kostspielige Angelegenheit. Als erstes lässt sich feststellen, dass nicht gerade viele Versicherungen ein ausländisches Fahrzeug versichern  wollen, da es ja nicht dem amerikanischen Standard entspricht. Und auf einem Markt, auf dem sich nur wenige Anbieter tummeln, werden ganz enorme Prämien verlangt. Eine Versicherung, die dennoch ganz ordentliche Leistungen anbietet und auch von Seabridge for Motorhomes empfohlen und vermittelt wird, ist die Thum Insurance. Die Leistungen sind immer die gleichen, die Prämien richten sich im wesentlichen nach ihrem Alter, Familienstand und dem Fahrzeugwert. So enthält das Versicherungspaket eine Teil- und Vollkasko mit 500 $ Selbstbeteiligung bis zur maximalen Erstattung des Fahrzeugwerts. Mit 500.000 $ sind Sach- und Körperschäden versichert, was auch auf 1 Mio. aufgestockt werden kann. Da es in den USA noch genügend Unfälle gibt mit nichtversicherten Personen und Fahrzeugen, ist es üblich, hierfür ebenfalls eine Deckung in Kauf zu nehmen. Thum Insurance bietet eine Insassenversicherung für nicht- oder unterversicherte Unfallteilnehmer  in Höhe von 500.000 $. Sachbeschädigungen durch nicht versicherte  Fahrzeuge werden mit einer Selbstbeteiligung von 250 $ bis zu einer Höhe  von 10.000 $ erstattet. Der Reisemobilinhalt ist bis zu einer Höhe von 5.000 $ versichert, wobei Wertgegenstände nur bis zu einem Betrag von maximal 500 $ erstattet werden und sie sich pro Schadensmeldung generell mit 100 $ selbst beteiligen müssen. Eine Reisehaftpflicht in Höhe von 10.000 $ (bei ruhendem Fahrzeug), Erstattungen bis zu einer Höhe von 750 $ für Hotelkosten während unfallbedingter Reparaturzeiten und die Erstattung der Abschleppkosten zur nächsten Fachwerkstatt gehören auch noch zu dem Versicherungspaket. Die Leistungen gelten auch in Mexiko und in Kanada, wobei eine zusätzliche Haftpflichtversicherung für Mexiko empfohlen wird. Hierzu ein paar Beispiele für die jeweiligen Jahresprämien:


Zeitwert des Reisemobils
45- 75 Jahre / verheiratet
40 - 75 Jahre / ledig
unter 40 ledig
10.000 - 12.000 $
1346 $
1508 $
1812 $
16.000 - 18.000 $
1486 $
1668 $
2004 $
20.000 - 22.000 $
1594 $
1792 $
2160 $
24.000 - 26.000 $
1706 $
1922 $
2322 $
28.000 - 30.000 $
1816 $
2050 $
2484 $

Da sie ihre KFZ-Versicherung zuhause für die Zeit des Auslandsaufenthalts stilllegen, entstehen ihnen dadurch auch keine weiteren Kosten. Sie können ihren Camper natürlich auch ohne Versicherung nach Nordamerika verschiffen. Doch lassen sie sich dabei lieber nicht erwischen, sonst drohen ihnen hohe Strafen. Denn anders als von vielen vermutet, gilt in den meisten Staaten Amerikas ebenfalls die Versicherungspflicht für Fahrzeughalter. Doch es soll auch Reisende gegeben haben, die noch vor Ort eine günstigere Versicherung aufgetrieben haben. Ob es das Risiko allerdings wert ist, für einige Tage, wenn nicht sogar Wochen ohne Versicherungsschutz durch Nordamerika  zu brausen, das wage ich zu bezweifeln.

Wohnmobil-Versicherer USA
www.tourinsure.de
Wohnmobil-Versicherer
www.thuminsurance.com
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Krankenversicherung
Ihre Krankenversicherung leistet leider keinen Versicherungsschutz für einen Aufenthalt in Nordamerika, wenn dieser über 6 Wochen hinaus geht und nichts von dem Charakter einer gewöhnlichen Urlaubsreise hat. Auch ihre Zusatz-Reisekrankenversicherung,  die sie eventuell zusätzlich zu ihrer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung  abgeschlossen haben, bietet keinen ausreichenden Schutz. Ihnen bleibt also nichts anderes übrig, als eine zusätzliche Auslands-Krankenversicherung abzuschliessen. Hierbei sind die Leistungen und die Prämien der Versicherer sehr unterschiedlich. Je nach Bedarf, Eigenanteil und Alter variieren die Policen stark. Informieren sie sich gut und lesen sie sich die Versicherungsbedingungen genau durch. In den Vereinigten Staaten wie in Kanada sind die entstehenden Kosten für ärztliche Behandlungen und für Medikamente wesentlich höher als in Europa. Denken sie also nicht wirklich darüber nach, sich auf ihre gute Konstitution zu verlassen. Ein Krankenhausaufenthalt wird da schnell zur fünf- oder gar sechsstelligen Kostenspirale.
           Ein gutes Angebot für Auslandsreisende zu fairen Preisen bietet die Deutsche Krankenversicherung AG an. Ihre Leistungen stimmen mit den Anforderungen  eines Reisenden überein und kosten in den ersten 12 Monaten verhältnismäßig niedrige Beiträge. Alle wesentlichen Aufwendungen für Heilbehandlung,  zahnärztliche Leistungen und sogar Entbindungen werden zu 100% abgedeckt.  Die monatlichen Prämien sind wie folgt gestaffelt:


Alter
Männer (ab dem 13. Monat)
Frauen (ab dem 13. Monat)
0-19 Jahre
~ 32 € (~ 74 €)
~ 32 € (~ 74 €)
20-29 Jahre
~ 32 € (~ 74 €)
~ 46 € (~ 147 €)
30-49 Jahre
~ 32 € (~ 112 €)
~ 46 € (~ 219 €)
50-69 Jahre
~ 32 € (~ 190 €)
~ 46 € (~ 259 €)

Schließen sie auf keinen Fall eine Versicherung ab, bei der die Kostenübernahme  für allgemeine medizinische Aufwendungen nur bis zu einem Höchstbetrag  von vielleicht 2.000 - 5.000 € gedeckt sind. Das kostet in den USA alleine der Transport mit dem Krankenwagen.

Noch mehr Informationen zu Krankenversicherung
Papierkram/Krankenvers.
Diverse Kassen mit Auslandsschutz
www.ausland24.com
DKV- Auslandsreisekrankenversicherung
DKV.com
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Rentenversicherung
Wenn sie nicht schon längst Rentner sind, gilt für sie zu klären,  ob sie vor dem 31.12.1983 schon 60 Kalendermonate an Beiträgen und ab dem 01.01.1984 grundsätzlich jeden Kalendermonat regelmäßig  in die Sozialversicherungskasse  eingezahlt haben. Nur dann stünde ihnen nämlich im Falle einer verminderten Erwerbsfähigkeit die Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsrente zu. In diesem Fall ist es generell ratsam, auch während der unbezahlten Arbeitsbefreiung zumindest den Mindestbeitrag zu zahlen, denn das Recht auf Erwerbsunfähigkeitsrente steht ihnen nur bei lückenlosem Beitragsverlauf zu. Können sie oben stehende Bedingungen nicht erfüllen, erhalten sie eh keine Erwerbsunfähigkeitsrente aus der Rentenkasse. Ihre freiwillig gezahlten Beiträge gehen dann nur zugunsten einer Alters- und Hinterbliebenenrente. Es sei denn, aufgrund einer späteren Pflichtversicherung lässt sich noch Versicherungsschutz für den Fall des Eintritts von Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit erreichen. Sie sehen also, dass sie sich am besten mal ihren Versicherungsverlauf bei der LVA (Landesversicherungsanstalt) oder der BfA (Bundesversicherungsanstalt für Angestellte) ausdrucken lassen.
           Bei der momentanen Rentenpolitik ist nur schwer abzuschätzen, welche Auswirkungen eine einjährige Lücke auf ihrem Beitragskonto hat. Wenn sich die Situation nicht wesentlich ändert, müssen sie bei einer einjährigen  Beitragslücke mit ~ 50 € weniger Rente im Alter rechnen (differiert  natürlich etwas abhängig von ihrem Beitragssatz). Sie können  aber auch freiwillig in die Rentenkasse zahlen. Da sie bei freiwilliger Beitragszahlung nicht auf einen Arbeitgeberanteil hoffen dürfen, müssen sie zumindest den Mindestbeitrag in Höhe von 62,17 € (2000) aus eigener Tasche zahlen. Sie können aber auch den Regelbeitrag zahlen (442,08 €), was allerdings im Jahr eine zusätzliche Belastung in Höhe von 5.304,96 € bedeuten würde. Entscheiden sie sich für den Mindestbeitrag,  so macht das ein Plus von ~ 7 € auf ihre spätere Monatsrente aus. Ob sie dafür insgesamt 746 € während ihrer 12 monatigen Auszeit berappen wollen, müssen sie selbst entscheiden. Wer weiß, ob wir im Jahre 2030 überhaupt noch etwas aus der Sozialkasse ausbezahlt bekommen. Zumindest gebe ich die Prognose ab, dass die heute 30-40 jährigen wahrscheinlich bis 70 arbeiten müssen, um ihren vollen Rentenanspruch zu erlangen.
Bundesversicherungsanstalt für Angestellte
BfA-Berlin.de
Nützliche Infos über die Rente
www.renteninfo-online.de
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Haftpflichtversicherung
Wenn sie nicht sowieso schon eine Haftpflichtversicherung haben, sollten sie für ihren Auslandsaufenthalt auf jeden Fall eine abschließen. Wie schnell sind sie in Nordamerika mal über eine Zeltschnur gefallen und schlitzen dabei die komplette Zeltwand auf. Oder sie stoßen in einem chinesischem Restaurant eine nette Ming-Vase von ihrem Sockel. Wie sie sicher wissen, sind Amerikaner bei Schadensersatzansprüchen nicht gerade zimperlich, also sparen sie nicht an der falschen Stelle. Mehr wie 35 € - 67 € im Jahr brauchen sie nicht auszugeben. Jedoch differieren auch hierbei die Leistungen und vor allem der Leistungsumfang. Entscheidend ist die Frage, ob sie auch in Nordamerika versichert sind. Lassen sie sich das am besten noch einmal schriftlich geben und fragen sie gleich nach den Regulierungsmodalitäten.
Vergleich vieler Anbieter / sehr übersichtlich
Asuro.de
Vergleichsprogramm
einsurance.de
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Anwartschaft / Pflegeversicherung
Anwartschaften sind in erster Linie eine Erfindung der Versicherungen, um den Kunden an das Unternehmen zu binden. Sie kosten Geld und haben nur in manchen Fällen eine echten Nutzen. Doch bei einigen Versicherungen ist der Anwartschaft ein gewisser Nutzen nicht abzusprechen. Die Ersten, die ihnen eine Anwartschaft anvertrauen wollen, sind die KFZ-Versicherer. Wenn sie nicht einen ultra-genialen Vertrag mit der Gesellschaft haben, den sie nach ihrer Rückkehr bestimmt nicht mehr angeboten bekommen (könnte bei wiederholter Schadensregulierung innerhalb kurzer Zeit durchaus der Fall sein), sollten sie unter Umständen an eine Anwartschaft denken. Doch zu 99% ist das nur Geldmacherei und hat für sie keinen wirklichen Nutzen. Man sollte eher die Chance nutzen und sich nach seiner Rückkehr eine neue Marktübersicht über die KFZ-Versicherer verschaffen. Wahrscheinlich nimmt sie jede Gesellschaft gerne (wieder) auf.
           Bei Krankenversicherungen  sieht die Sache schon etwas anders aus. Solange sie unter der gesetzlich festgelegten Einkommensgrenze (derzeit 6525.-DM) liegen, werden sie als Pflichtversicherter sowieso von ihrem Arbeitgeber nach ihrer Rückkehr wieder bei ihrer Wunschkrankenkasse angemeldet, ob sie nun eine Anwartschaft hatten oder nicht. Liegen sie nach ihrer Reise oberhalb dieser Grenze, können  sie sich freiwillig versichern, jedoch nicht mehr bei den gesetzlichen Krankenkassen. Eine Anwartschaft macht für sie also nur Sinn, wenn die Gefahr bestünde, dass sie nach ihrer Rückkehr nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen akzeptiert würden. Das trifft zu, wenn sie von ihrem Arbeitgeber ins Ausland entsendet wurden (d.h. der Auslandsjob erfolgt auf Weisung des Arbeitgebers), wenn sie innerhalb von zwei Monaten nach Rückkehr vom Auslandsjob keine Beschäftigung mehr aufnehmen oder wenn sie eine selbstständige Tätigkeit ausüben. Der letzte Fall ist wohl der wahrscheinlichste, denn so mancher Angestellte will nach seiner Auszeit selbstständig tätig werden. Sobald sie nach ihrer Rückkehr zumindest für einige Zeit wieder bei ihrem alten Arbeitgeber arbeiten, ist die Wiederanmeldung unproblematisch. Kündigen sie allerdings ihre Tätigkeit, sollten sie vorher mit ihrer Krankenkasse darüber sprechen, zu welchen Bedingungen sie wieder aufgenommen werden. Wissen sie vor ihrer Reise schon, dass sie danach ihre berufliche Laufbahn grundsätzlich ändern werden, kann eine Anwartschaft praktisch sein. Erkunden sie sich am besten vorher bei ihrer Krankenkasse über ihren speziellen Fall.
           Die Fortführung  der Pflegeversicherung ist auf jeden Fall zu empfehlen, da bestimmte Leistungen  nur bei lückenloser Beitragszahlung gezahlt werden. Wenn sie eine deutsche Versicherungsgesellschaft für ihren Auslandsaufenthalt in Anspruch nehmen, fragen sie dort nach, ob ihre Beiträge um den Betrag der Pflegeversicherung aufgestockt werden können. Dann müssen sie nicht extra ein zweite Gesellschaft in Anspruch nehmen.
Krankenkasse Anwartschaft
diabsite.de
Tips zu wichtigen Fragen
auslandstreff.de
Alles zur Pflegeversicherung
behinderung.de
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Internationaler / Europäischer Führerschein
Wahrscheinlich weiß in Nordamerika niemand etwas anzufangen mit ihrem internationalen  Führerschein, doch der ADAC und alle anderen relevanten Organisationen  empfehlen den Besitz des benannten Papiers, wenn sie in Nordamerika mal in eine Kontrolle geraten sollten. Dieser Ausweis sieht zwar nicht gerade aus wie ein offizielles und fälschungssicheres Dokument (ähnelt unserem alten mausgrauen Führerschein), überzeugt aber alleine durch die Tatsache, dass ihre Fahrerlaubnis in verschiedenen Sprachen (u.a. Englisch) verdeutlicht wird. Sie brauchen selbstverständlich nicht unbedingt einen europäischen Führerschein, wenn sie einen internationalen Führerschein haben wollen. Doch der internationale Führerschein ist nur in Verbindung mit ihrem nationalen bzw. europäischen Führerschein gültig, da sollten sie überlegen, ob sie nicht gleich ein neues europäisches Modell mitbestellen. Doch aufgepasst: Das Ding ist unverschämt teuer.
Info zu Int. Führerschein am Beispiel Köln
Stadt-Koeln.de
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